Voraussahnend: Der E Zigarette Test 2018

Die Webseite E Zigarette Test hat uns große Freude bereitet, als sie uns mitteilte, dass das Projekt auch im nächsten Jahr weitergeführt werden soll. Aktuell wird die heißersehnte nächste Generation besprochen; die Ruhe vor dem Sturm quasi. Das heisst, dass sich bislang nur abzeichnet, was da auf uns zukommen wird. Vorrangig wird es um die beseitigung der aktuellen Fehllage gehen. E Zigaretten haben große Probleme mit auslaufenden Tanks und Spritzern aus dem Mundstück. Diese finden Ursache in der neuen hohen Leistung, sowie der notwendigen Luftzufuhr. Während die meisten Tanks mit einer einfachen neuen Konstruktion vor dem Auslaufen geschützt werden können, sind es die Spritzer, die noch immer Sorge bereiten.

Die größte Fehlerquelle bei E-Zigaretten findet sich nicht in fest verbauten Akkus, der Elektronik oder Stoßschäden des Glastanks, sondern im Design selbst. Viele Hersteller laufen hier Gefahr, dass ihnen ein Ruf nacheilt, sofern nicht jede E-Zigarette diese Kinderkrankheiten überstanden hat.
Die meisten Hersteller finden sich jedoch in der misslichen Lage, dass das ein oder andere Produkt aus ihren Reihen designtechnische Fehler aufgewiesen hat. So ist der am häufigsten zu Tragen kommende Fehler eine klemmende, verklebte oder schlichtweg nicht mehr reaktionsfähige Funktionstaste. Wir haben am eigenen Leib erfahren müssen, wie hochgelobte E-Zigaretten aufgrund dieses Makels schweren Herzens in den Mülleimer verabschiedet wurden.
Zu nennen sind hier leider Gottes die Eleaf iJust 2, deren Merkmale uns beim Kennenlernen ein Lächeln auf die Lippen zauberten, doch nach dem Treueschwur bereits ihr wahres Gesicht zeigen sollte. Derartige Begebenheiten fallen nicht selten auf, jedoch ist das Ausmachen des Grundes nicht immer einfach. Denn nicht jeder hat Probleme mit einem Model und nicht jedes Symptom hat den gleichen Ursprung. So kommen wir von einem schwertätigen Einzelfall lediglich zu der Annahme der Anfälligkeit für Probleme. Selbstverständlich sind diese zu benennen, zu verurteilen, und in der Folge eine der Ursachen für die Abwertung der Gesamtwertung. Denn es gibt sie sehr wohl, die Produkte, welche uns ausschließlich Freude bereiten.
Das Ausweiten dieser Passage auf ein simpel zu bennendes Problem hat einen Hintergrund. Man kann, gerade bei neuen Produkten, nicht unbedingt auf die Qualität der, bleiben wir bei diesem Beispiel, Funktionstasten schließen. Auch bei gängigen Modellen versteht man mögliche Makel erst nach Monaten des Gebrauchs der E-Zigarette.

Einzig und Allein die SMOK Alien weiss hier besser zu sein, als die Konkurrenz, so die Autoren der Webseite:

Wer sich mit den geläufigen E-Zigaretten auseinandersetzt mag zunächst von dem Auftreten der SMOK Alien etwas dem Fremdeln zugeneigt sein. Von der Produktbezeichnung prankt eine Zahl von 220 Watt; Was als übertrieben aufgefasst werden könnte. Bereits auf erster Tuchfühlung wird jedoch klar, dass SMOK mit der Alien eine der besten E-Zigaretten entwickelt hat, die man für Geld kaufen kann. Die Verarbeitung ist enorm gut und das technische Design besticht mit informativem LCD Panel, sowie standhaft magnetischer Akkuklappe. Auch die Funktionstasten versichern Langlebigkeit. Eine Liebelei, die sehr wohl zur langjährigen Ehe führen kann.

Mit dem Tablet die hauseigene Waschmaschine bedienen

Kaum finden sich Smartphones samt ihren Apps in nahezu jeder Hand, werden auch einige unnütze Softwareentwicklungen veröffentlicht. So haben moderne Waschmaschinen nicht nur die Möglichkeit offen manuell von Hand bedient zu werden, sondern auch aus der Ferne mit dem Smartphone oder Tablet. Die Verbindung zur Waschmaschine einmal eingerichtet, lässt sich so eine Restzeit ablesen, Programme starten und Timer programmieren. Ob es das ist, was sich Steve Jobs mit der Einführung des iPads gedacht hat, bleibt eine offene Frage.

Kurzum haben wir zwei Applikationen für in Deutschland hergestellte Waschmaschinen testen dürfen und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir noch nicht auf der faulen Haut liegen. Das Handwerk beim Wäschewaschen, dem Trocknen oder dem eventuellen Aufhängen auf dem Wäscheständer, wird auch eine App nicht abnehmen können. Sie können das schnellste Tablet mit dem hochauflösendsten Display Ihr Eigen nennen, trotzdem wird es Ihnen die Arbeit nicht abnehmen können.

Ein Management der Maschine, wie es hier die App vorschlägt ist nicht im selben Umfang ermöglicht, wie es der Handbetrieb erlaubt. Somit ist nichteinmal die Verlagerung dieser Prozedur vollends gelungen. Wir müssen hier harte Kritik an den Herstellern üben, die sich überhaupt an den Applikationen versuchen, nur um ein oder zwei neue Kunden gewinnen zu können. Dem stabilen Rest der Kundschaft wird eine weitere Fehlerquelle eingebaut, die Geld kostet. Nicht nur Geld in der Anschaffung, sondern auch in der Forschung, welche widerum am Käufer hängen bleibt. Liebe Hersteller von Waschmaschinen, Trocknern und Co. bitte nicht.

Wir haben die Apps für Tablets rumgereicht und gebeten unsere Verwandschaft und Freunde damit umzugehen. Letztlich haben wir jedes Tablet samt installierter Software schneller zurückbekommen als uns lieb gewesen wäre. Schließlich wurden wir von den Entwicklern aufgefordert bis ins Detail zu testen. Unsere Resonanz könnt ihr hier bis ins kleinste Lesen. Es gibt keine Details, die positiv wären, oder selbst negativ auffallen, da das ganze Produkt keinen Wert hat. Wenigstens heute.

Sollte uns eines Tages gelingen künstliche Intelligenz in die Waschmaschine zu bringen, dann bedarf es auch keiner App, sondern nur einer Luke, welche den Weg zur Waschtrommel ebnet.

Der Tablet Staubsauger als Gimmik für Aberwitzige

Es ist keine neue Idee und doch bleiben uns Geschenkideen oft im Halse stecken. Mit dem Tablet Staubsauger, der bereits 2013 vorgestellt wurde, haben sich bereits einige Gemüter belustigen lassen. Noch heute steht er im Verkauf und soll mit diesem Artikel in Erinnerung gerufen werden. Rund 10€ kostet diese Mitbringsel für den Nerd Freund oder die Nerd Freundin und soll nach Angaben des Herstellers das Display des Tablets oder Smartphones wieder auf Vordermann bringen.

Tablet Staubsauger

Zum Bereitstellen des kleinen Staubsaugers sind Batterien notwendig, die mitbestellt werden wollen, da sie nicht im Lieferumfang inbegriffen sind. Es wäre doch ein doppelter Schockmoment, würde sich diese kuriose Mitgift nicht gleich einsatzbereit zeigen.

 

Tablet Staubsauger Verpackung

So wenig vertraulich eine Verpackung mit japanischen Schriftzeichen auch anmuten mag, umso mehr sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Reputation der fernöstlichen Industrie in keinem Verhältnis zu ihrer tatsächlichen Expertise steht. Ob nun der Mini-Staubsauger als Indiz für Qualität steht, darf dennoch bezweifelt werden. Die Meinungen gehen hier nur Teils auseinander und finden vorrangig negative Rezension.

Tablet Staubsauger Nahansicht

Die Nahaufnahme zeugt bereits von der Einfachheit des Aufbaus, die mit ewig gestriger Effekthascherei im Plastikkorpus punkten will, dabei jedoch den guten Geschmack und den hohen Standard an Warengürtern hierzulande ignoriert. Mit unseren Augen ist dieser Staubsauger also kein Produkt, was über den angesprochenen Wert eines schlechten Witzes hinausgeht. Schließlich hantieren wir mit Gerätschaften von Bosch, Siemens und Co, was elektronische Saubermänner angeht.

 

Samsung Galaxy Tab 10.1 Test

Beim Galaxy Tab 10.1 von Samsung handelt es sich um ein Gerät welches eindeutige Makel in der ersten Verkaufsversion hatte, die aber partiell im Nachhinein durch Updates bereinigt wurden, wodurch es letztendlich trotzdem zu den empfehlenswerten Tablet-PCs zählt. Obwohl es mittlerweile auch Nachfolgemodelle auf dem Hause Samsung gibt, bietet das Samsung Galaxy Tab 10.1 immer noch eine vernünftige Mischung aus Preis und Leistung und steht somit noch vollkommen zurecht auf unserer Tablet PC Bestenliste.

Gestaltung und Ausstattung

Positiv fällt zunächst das sehr schlanke Design auf, mit einem Gewicht von 575 Gramm liegt das Gerät im unteren Bereich, bei vergleichbaren 10-Zoll-Tablets. Entworfen wurde dieses Modell als Konkurrenz für das iPad 2 aus den Werkschmieden Apples. Das hat entsprechend für Rechtsstreitigkeiten gesorgt. Doch davon abgesehen, konnte Samsung ein gutes Produkt entwerfen, welches tatsächlich mit dem genannten Modell von Apple mithalten kann.

Das Tablet von Samsung prunkt mit einem großen 10-Zoll-Display, mit einer Auflösung von 1.280 x 960 Bildpunkten auf. Das Bauteil konnte zwar grundsätzlich positiv mit schneller Reaktion und sofortiger Befehlsumsetzung punkten, doch ein starker Kritikpunkt ist die Spiegelung der Oberfläche, die beim Arbeiten in Außenbereichen äußerst unangenehm auffällt. Dieses Merkmal hat der Hersteller versucht mit entsprechend hoher Helligkeits- und Kontrastregelung auszugleichen, was leider nur bei direkter Draufsicht funktioniert, denn bereits bei einer leichten Abänderung des Blickwinkels, sinkt der Kontrast in den Keller.

Nichtsdestotrotz sollten die positiven Eigenschaften erwähnt werden. Darunter die sehr gute Griffigkeit, die durch eine Vertiefung in der rauen Rückseite ermöglicht wird. Weiterhin besitzt der Tablet-PC zwei Digitalkameras. Zum einen auf der Vorderseite mit geringer Auflösung und weiterhin auf der Rückseite die aus den Samsung-Smartphones bekannte 8-Megapixel-Kamera, welche hervorragende Fotos und sehr gute HD-Videos macht.

Interieur und Betriebsalltag

Das Innenleben von Samsungs Tablet-PC überzeugt leider nur auf dem Papier. Dort klingt der Dual-Core-Prozessor mit 1-Ghz-Takt sehr überzeugend und umso mehr, wenn man erfährt dass diesem ein Gigabyte RAM zur Verfügung gestellt wurde. Doch in der Praxis zeigt sich leider, dass die Leistungsfähigkeit keineswegs ausgekostet wird. In der Anfangszeit hatte das Gerät noch arge Probleme mit einigen Audio- und Video-Formaten, wobei diese stark ruckelnd wiedergegeben wurden, dank einem Softwareupdate, konnte das jedoch behoben werden. Doch noch immer hat das Produkt bei einigen Dateiformaten eine ungewöhnlich hohe Verarbeitungszeit. So brauch es im Tablet Test beispielsweise immerhin 13 Sekunden bis eine PDF-Datei geöffnet wurde, was bei einer Datenübertragung von nur 2,89 Megabyte pro Sekunde auch nicht verwunderlich ist. Doch stellt sich an diesen Stellen die Frage wo die Leistung der verbauten Hardware hin ist.

Ebenfalls etwas enttäuschend ist der Datenspeicher von nur 16 Gigabyte. Dieser bietet zwar Platz für eine Vielzahl an Dateien und Apps, doch ist dieser voll, dann muss zunächst etwas gelöscht werden, denn dank mangelndem Kartenleser ist es nicht möglich den Speicher zu erweitern. Sehr ernüchternd ist auch, dass der USB-Port nicht darauf ausgerichtet ist externe Speicher wahrzunehmen. Ergo ist auch die Speicherauslagerung auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte nicht möglich. Ebenfalls vergessen können Nutzer die Verbindung mit ihrer Digitalkamera oder Mp3-Player, jegliche Verwaltung dieser Geräte muss weiterhin über den heimischen PC ablaufen. Wo Samsung jedoch punkten kann ist die Integration diverser kabelloser Schnittstellen. Darunter WLAN, UMTS, Bluetooth und GPS.

Betriebssystem und Akku

Vorinstalliert hat Samsung das Android-Betriebssystem 3 und ein Update auf die inzwischen aktuelle Version 4 ist auch nicht möglich, dafür müssen Interessenten sich das Nachfolger-Modell Galaxy Tab 2 10.1 zulegen. Enttäuschend fällt die gesamte Akkukonstruktion auf. Das verbaute Gerät hält bei der Videoschau nur 4 Stunden und 45 Minuten, beim Surfen im Internet erhöht sich die Laufzeit nur minimal auf rund 5 Stunden. Übertrumpft wird diese Zeit letztendlich durch die Ladezeit, was allerdings keineswegs positiv ist, denn satte 6 Stunden mussten wir im Test warten, bis das Gerät wieder einsatzbereit war. Das ist wohl dem schwachbrüstigen Netzteil zuzuschreiben, welches lediglich eine 10-Watt-Leistung aufbringt.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Dual-Core-Prozessor 1,2 GHz
Arbeitsspeicher 1GB RAM
Speicher 16 GB interner Speicher, erweiterbar auf bis zu 32 GB
Display 10,1 Zoll
Digitalkamera 3,2 Megapixel
Datenübertragung HSPA+ und WLAN n-Standard
Gewicht 345 Gramm
Akkulaufzeit ca. 6,5 Stunden
Betriebssystem Android 3.2

Fazit

Der Bericht zeigt, der Test dieses Modells war eine einzige Berg-und-Tal-Fahrt. Auf ein positives, beeindruckendes Merkmal folgte ein negatives, das zog sich durch nahezu jeden Bereich. Dennoch können wir im Nachhinein ein positives Resümee verkünden. Das Gerät besitzt seine Schwächen, die teilweise auch kräftiger hervortreten als bei der Konkurrenz, doch ebenso beeindruckend und hervorstechend sind die Stärken.

Odys Next Test

Odys ist unter Schnäppchenjägern im Elektroniksektor ein bekannter Name. Das Unternehmen bietet unter anderem Mp3-Player, Kopfhörer und Kameras für niedrige Preise an. Seit einiger Zeit sind Produkte von Odys auch im Tablet-Sektor vorzufinden. Darunter das Odys Next, bei dem sich der aufmerksame Käufer fragen wird, ob der wirklich erstaunlich niedrige Preis von unter 120 Euro, durch qualitativen Mangel realisiert wurde. Diese und weitere Frage beantworten wir in unserem Tablet Test zu dem Gerät.

Gestaltung und Ausstattung

Beim Auspacken wurde deutlich, dass zumindest beim Design nicht gespart wurde. Das Odys Next besitzt ein hochwertiges, edles Äußeres. Eine saubere Verarbeitung spricht für hohe Qualität und die mit einem Magnetverschluss ausgestattete Verpackung versprüht einen besonderen Charme. Im Test zeigte sich, dass diese Merkmale nicht nur rein optischer Natur sind. Auch in der Haptik wirken sich die Auswahl des Materials und die entsprechende Verarbeitung stark positiv aus. Mit einer Bildschirmdiagonale von sieben Zoll gehört das Odys Next zu den kleineren Tablets. Grundsätzlich haben diese ihre eigenen Liebhaber und mindestens genauso viele Gegner. Doch nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem 336 Gramm schweren Gerät um ein modernes, ansprechendes Tablet.

Dem Gerät beiliegend ist ein USB-Adapterkabel, mit welchem die volle Funktionsvielfalt ausgekostet werden kann. Mit einem USB-2.0-Host können Tastatur, Maus und zahlreiches, anderes, hilfreiches Zubehör angeschlossen werden. Ein kleiner Makel ist jedoch, dass über diesen USB-Port mit Verbindung zum Computer der Akku nicht geladen werden kann. Dies erfolgt ausschließlich mit dem dazugehörigen Netzteil. Dadurch wird natürlich auch die Mobilität des handlichen Tablets eingeschränkt. Ein weiterer Makel auf der technischen Ebene ist, dass auf Bluetooth verzichtet wurde. Ansonsten solide ausgestattet, ist es unter anderem möglich den bereits integrierten Speicher mit einer micro-SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte zu erhöhen. Überzeugend sticht wieder das 4:3-Bildschirmformat sowie die Auflösung von 800 x 600 Pixel heraus. Damit bietet der günstige Tablet-PC zwar keine Hochleistungsoptik mit Full-HD-Bild. Im Praxistest überzeugt es dennoch, weil die Darstellung für das kleine Display komplett ausreicht. Auch sonst konnten wir uns nicht über den Touchscreen beschweren. Er reagiert schnell, unterstützt Multitouch und bietet eine sehr hohe Blickwinkelstabilität.

Interieur und Betrieb

Auch beim Innenleben verhält sich Odys nach bekanntem Muster. So findet sich zwar nicht die modernste Technik doch aber aktuelle und leistungsstarke. Darunter ein Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein 1,2-Gigahertz-Cortex-A8-Prozessor, mit dessen Hilfe flüssige Performance erreicht wird. Beide Prozessorkerne lassen die meisten Apps flüssig laufen, problematisch wird es allerdings wenn im Hintergrund zu viel gleichzeitig an der Leistung zieht. Speicherplatztechnisch wird man vermutlich sehr früh eine Zusatzinvestition machen um mit einer micro-SD-Karte nachzurüsten, denn intern finden sich lediglich 8 Gigabyte Festplattenspeicher. Bei dem geringen Preis sollte man sich jedoch davor hüten dass als negativen Punkt auszulegen, die meisten Konkurrenzprodukte sind mit nicht einmal der Hälfte davon versehen.

Modern und zeitgemäß ist neben Design und Hardware auch das Betriebssystem. Mit Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich gibt es auch hier keinen Anlass für Beschwerde. Um Fotos zu machen werden Nutzer jedoch auf andere Endgeräte zurückgreifen müssen, denn das Odys Next besitzt lediglich eine Frontkamera, die mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel zwar hervorragend für Videochats geeignet ist, die Aufnahme von Fotos ist damit jedoch alles andere als empfehlenswert.

Ein Makel findet sich noch bei den Lautsprechern. Die bieten zwar einen durchaus akzeptablen Klang, allerdings ist er meist viel zu leise. Für den Genuss von Musik und Film, die in den entsprechend gängigen Formaten übrigens problemlos wiedergegeben werden, empfiehlt es sich den Klang via Kopfhörer zu genießen. Mit eingeschaltetem WLAN konnten wir in unserem Test das Gerät volle sieben Stunden auskosten. Wer das Internetmodul deaktivert wird dort sicherlich auch noch einigen Spielraum haben.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Cortex A8-Prozessor; 1,2 GHz
Arbeitsspeicher 1GB DDR3 RAM
Speicher 8 GB; um 32 GB erweiterbar
Display 7 Zoll Touchscreen – Auflösung 800 x 600 Pixel
Digitalkamera 1,3 MP Webcam
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n; USB 2.0;
Gewicht 336 Gramm
Akkulaufzeit ca. 7 Stunden
Betriebssystem Androide 4.0.3 Ice Cream Sandwich
Fazit

Odys bleibt seinem Ruf treu und bietet zu einem sehr günstigen Preis ein solides und ausgewogenes Tablet an. Für bescheidene Nutzer bietet dieses Gerät ausreichend Funktionen und dank Android 4 können auch aktuelle Apps und Programme genutzt werden. Designtechnisch handelt sich zwar nicht um ein hochwertiges Markengerät, doch die Verarbeitung ist top, das Produkt funktioniert auch noch nach längerer Nutzungszeit und bietet ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sony Tablet S Test

Sony ist auf dem Elektronikmarkt ein großer Name. Spielern ist er vor allem von der PlayStation bekannt, die seit mehreren Generationen zu den Bewohnern des Konsolenolymps zählt. Doch der japanische Konzern bedient den Markt auch mit vielen anderen Geräten, wie Fernsehern, DVD- und BlueRay-Spielern. Doch auf den Tablet-Markt setzte der Hersteller erst mit dem Tablet S einen Fuß und mit individuellen Merkmalen konnte er durchaus beeindrucken.

Gestaltung und Ausstattung

Egal welchen Bereich man von Sonys Produktspektrum betrachtet, fällt immer die elegante Optik ins Auge. Ob PlayStation oder Fernseher in jedem Fall beeindruckt das edle Design. Dabei zögert der Konzern auch nicht besondere Akzente zu setzen. Auch beim Sony Tablet S treffen innovative Design-Ideen und ansprechendes Äußeres aufeinander. Das Gerät bietet eine Art Zeitschriften-Optik. Von vorne nach hinten wird es dicker und oben ist eine entsprechende Rundung eingebaut, die wie eine umgeschlagene Zeitung wirkt. Wenig ansprechend fiel uns lediglich die Kunststoffummantelung auf, doch ansonsten überzeugte uns die Gestaltung vollends.

Das ungewöhnliche Design sorgt außerdem für eine gute Haptik im Tablet Test. Natürlich könnte man annehmen, dass das dickzulaufende Gerät ein unangenehmes Gewicht mit sich bringt. Doch dem ist nicht so. Mit 590 Gramm liegt es im üblichen Rahmen. Weniger gewöhnlich ist die Bildschirmdiagonale von 9,4 Zoll. Das Display bringt eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten mit, die zusammen mit kräftigen, hellen Farben ein sehr gutes Bild erzeugen. Doch wie bei den meisten Tablet-PCs spiegelt auch bei Sonys Gerät die Oberfläche stark, wenn Licht einfällt. Hier gilt es also ebenfalls den Einfallswinkel so zu ändern, dass die Spiegelungen nur minimal auftreten. Ebenfalls wenig ungewöhnlich ist Ausstattung mit zwei Kameras. Zum einen das Frontgerät mit 0,3 Megapixeln, welches für die Videotelefonie geeignet und gedacht ist. Desweiteren natürlich eine höher auflösende Kamera auf der Rückseite. Bilder werden mit einer überzeugenden Auflösung von 5 Megapixel geschossen, deren Qualität überzeugt.

Interieur und Anwendungen

Im Innern schlummert eine ungewöhnlich gewöhnliche Ausstattung. Sony stattete das Tablet S mit einem Nvida-Tegra-2-Prozessor, mit einem Gigahertz aus, der im Bereich der Android-Tablets oft anzutreffen ist. Ebenso Standard ist das Verbauen von einem Gigabyte RAM. Etwas mehr Auswahl bietet der Hersteller beim Speicherplatz. Interessenten können sich zwischen einer 16 und einer 32 Gigabyte Variante entscheiden. Mit dem Einbau einer SD-Karte kann der Speicher außerdem noch erweitert werden. Die Hardware wird auch vom installierten Android 3.1 gut unterstützt und sorgt für schnelle Reaktionszeiten, gute Navigation und hervorragender Performance. Wer sich trotzdem an den Kinderkrankheiten des Systems stört, kann dieses auch auf Android 3.2 updaten, wodurch die meisten Macken beseitigt werden.

Richtig interessant wird das Gerät jedoch, wenn man sich die Software-Integration ansieht. So findet sich der Sony-Media-Player, der mit einer sehr hohen Dateikompatibilität aufwartet. Weiterhin findet sich eine Infrarotschnittstelle die mit der richtigen Software genutzt werden kann, um das Tablet in eine gute, funktionsfähige Fernbedienung für den Fernseher zu verwandeln. Doch das Highlight für unsere Tester war der Sony App-Store. Denn natürlich muss der Entwickler der PlayStation mit entsprechender Software aufwarten. Daher können Besitzer über den genannten Store alte PlayStation-Spiele herunterladen, die sich auf dem Tablet erstaunlich gut spielen lassen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor NVIDIA Tegra 2 (1 GHz)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher wahlweise 16 GB oder 32 GB (intern), SD-Karte
Display 9,4 Zoll Touchscreen – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera 5 Megapixel Digitalkamera/ 0,3 Megapixel Frontkamera
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1
Gewicht 590 Gramm
Akkulaufzeit ca. 5 Stunden
Betriebssystem Android 3.1 / Update auf Android 3.2
Fazit

Das Sony Tablet S reiht sich mit der Hardware in die Riege der zahlreichen Android-Tablets ein. Doch sticht es mit einem außergewöhnlichen Design und einer ungewöhnlichen Software-Integration aus dieser hervor. Die Nutzungsmöglichkeiten sind zahlreich und der Spaßfaktor enorm. Lediglich die Akkulaufzeit von 5 Stunden im Internetbetrieb ist etwas ernüchternd, schwächt den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig.

Toshiba AT-300SE Test

Das Toshiba AT300SE überzeugt im Tablet Test auf den ersten Blick. Optisch ansprechend gestaltet, kann das Gerät mit der aktuellen Android 4-Version aufwarten und damit einhergehend mit hoher Geschwindigkeit und sehr guter Leistung. Das 10,1-Zoll-Tablet sticht im Vergleich viele Konkurrenzprodukte aus und kann sich aufrecht schreitend mit dem aktuellen iPad messen.

Gestaltung und Ausstattung

Toshiba gestaltete sein Produkt sehr platzsparend. Lediglich 9 Millimeter Dicke misst das Modell, womit es deutlich dünner ist, als das iPad 4. Auch auf das Gewicht wirkt sich der Aufbau aus. 625 Gramm bringt das Gerät auf die Waage, wodurch es angenehm zu halten und handzuhaben ist. Dank modernster Technik, bleibt trotz schlankem Bau genug Platz für die wichtigsten Anschlüsse. Darunter natürlich ein Micro-USB-Port für die Datenübertragung mit dem Computer sowie ein Micro-HDMI-Ausgang für die Verbindung zum Fernseher oder Beamer. Außerdem gibt es einen Steckplatz für micro-SD-Karten.

Das neue IPS Display des Tablets bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Insgesamt können sich Käufer über eine hochwertige Verarbeitung freuen. Zwar handelt es sich bei dem Gehäuse gänzlich um Kunststoff, doch dieses ist ordentlich verklebt und bietet nur minimale Spaltmaße. Für die praktische Anwendung besitzt das Modell die gängigen Übertragungsstandards, darunter Bluetooth, GPS und WLAN des n-Typs. Weiterhin finden sich zwei verbaute Digitalkameras, in der Front eine mit 1,2 Megapixeln, die vorrangig für den Videochat gedacht ist, aber auch recht ansehnliche Selbstportraits produziert. Die eigentliche Kamera befindet sich auf der Rückseite und scheint für ein Android-Tablet unterklassifiziert. Während die meisten Apple-Konkurrenzprodukte mit sehr hochauflösenden Kameras ausgestattet sind, hat sich Toshiba auf 3 Megapixel beschränkt, wie es auch bei den früheren iPads der Fall war. Immerhin besitzt die Kamera einen LED-Blitz und die geringere Auflösung sorgt natürlich dafür, dass die Bilder den Speicher nicht zu schnell füllen.

Interieur und Betrieb

Im Inneren des schlanken portablen Datenverarbeitungsgeräts findet sich ein 1,3-Gigahert-Quad-Core-Prozessor, basierend auf der Tegra-3-Plattform von Nvidia. In Kombination mit dem Gigabyte RAM handelt es sich um eine technisch-ausgeglichene und zeitgemäße Ausrüstung. Die 16 Gigabyte Speicherplatz bieten einigen Platz für allerlei Multimedia-Dateien und natürlich zahlreiche Apps. Ist dieser Speicher voll, kann er dank dem bereits erwähnten microSD-Slot einfach erweitert werden.

Schneller Prozessor und großzügiger Arbeitsspeicher harmonieren hervorragend mit dem aktuellen Betriebssystem von Google und sorgen für einen geschmeidigen Programmablauf. Während des Betriebs können nahezu keine Laderuckler vernommen werden. Lediglich wenn der Tablet dazu aufgefordert wird große Datenmengen gleichzeitig zu präsentieren, wie beispielsweise der Vorschau zahlreicher aufgenommener Fotos, muss der Nutzer einige Augenblicke länger warten.

Obwohl das geringe Gewicht einen praktischen Nutzen hat, scheint diesem etwas anderes, wichtiges zum Opfer gefallen zu sein. Wird das AT300SE ausgiebig genutzt, muss man nach einigen Stunden bereits eine Steckdose aufsuchen. Beim dauerhaften Surfen, macht das Gerät erst nach ca. 6 Stunden schlapp. Schaut man sich ohne Internetnutzung lediglich Filme an, dann hält er eine Stunde länger. Dennoch handelt es sich damit um Nutzungszeiten der Mittelklasse.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,3 GHz Quad Core
Arbeitsspeicher 1GB RAM
Speicher 16 GB interner Speicher
Display 10,1 Zoll IPS-Display
Design / Farbe Silber Aluminium Finish mit Strukturmuster
Datenübertragung SDPA (14 Mbit/s), 11n-W-LAN
Gewicht 625 Gramm
Kamera 3 MP front / 1,2 MP back
Betriebssystem Android 4.1
Fazit

Wie bei allen Geräten, gibt es auch beim Toshiba AT300SE einige Kleinigkeiten die es von der Perfektion fernhalten. Dennoch handelt es sich um eine sehr gelungene Gesamtkomposition, die sich gut in den Tablet-Markt integriert. Sicherlich gehört es in seiner Preisklasse zu den besten Geräten und daher ist der Kauf sicherlich keine Fehlentscheidung.

Galaxy Tab 7.0 Plus N Test

Im Smartphone-Markt konnte sich Samsung bereits seine Daseinsberechtigung erkämpfen und galt lange Zeit als größter Konkurrent für das Apple-Monopol. Langsam versucht das Unternehmen sich auch Anteile durch Tablet-PCs zu sichern. Unter anderem mit dem Galaxy Tab 7.0 Plus N. Es handelt sich um ein Mini-Tablet mit einer Vielzahl von Stärken und zeigt in unserem nachfelgenden Tablet Test, was es kann.

Gestaltung und Ausstattung

Die Meinungen über die nur 7-Zoll großen Tablets gehen weit auseinander. Einige empfinden sie als zu groß geratene Smartphones, andere als zu kleine Tablet-PCs. Tatsächlich stellen sie jedoch ein angenehmes Mittelmaß dar. Sie bieten mehr Leistung als Handys, sind aber trotzdem sehr handlich und angenehm zu transportieren. Das Galaxy Tab 7.0 Plus N von Samsung kann sogar problemlos in der Jackentasche herumgetragen werden. Mit einem Gewicht von 350 Gramm ist es dafür nicht zu schwer, aber hat trotzdem genug Gewicht, damit es in der Hand angenehmen griffig ist.

Das verbaute Material wirkt hochwertig und die Verarbeitung professionell. Schnittstellen wurden angenehm integriert und auf der Suche nach störenden Kanten und Ritzen wurden wir nicht fündig. Eine kleine Kritik muss das Design allerdings aufgrund des spiegelnden Rahmens erhalten. Die Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten stellt das gewohnte Maß dieser Größenkategorie dar. Im Außenbereich merkt man jedoch schnell die Schwäche des sonst stimmigen Displays. Zwar stellt es die Farben gut und kräftig dar, doch die Helligkeit ist etwas unterkalkuliert. Daraus resultierend wird das Bild bei großer Umgebungshelligkeit schwer erkennbar.

Die technische Ausstattung lässt etwas zu wünschen übrig. Anstatt mehrerer Schnittstellen integrierte Samsung einen Universalport. Über diese kann das Gerät mit dem entsprechenden Netzteil geladen oder ein USB-Kabel für den Datentransfer genutzt werden. Interessant ist, dass auch das Streamen von Inhalten über diese Schnittstelle realisiert wird. Hierfür wird allerdings ein entsprechender Adapter benötigt, damit auch ein HDMI-Kabel verbunden werden kann.

Interieur und Funktionen

Unter dem schönen Äußeren verbirgt das Galaxy Tab einen Zweikern-Prozessor, mit einer Taktung von 1,2 Gigahertz. Dazu kommt ein Gigabyte RAM, der für die entsprechende Performance sorgen soll. Platz für Dateien und Apps liefert der integrierte 16-Gigabyte-Flashspeicher, der mithilfe einer micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden kann.

Die technische Ausstattung erlaubt einen vielfältigen Einsatz des kleinen Tablet-PCs. Zum einen wird Videotelefonie durch die Zwei-Megapixel-Frontkamera ermöglicht, desweiteren findet sich an der Rückseite ein ähnliches Gerät mit 3,2 Megapixeln. Im Vergleich mit anderen technischen Geräten klingt das etwas leistungsschwach und leider stellte sich die Kamera tatsächlich nicht als Meisterwerk heraus. Zwar werden Filme und Bilder zuverlässig aufgenommen, dank mangelnder Bildschirmhelligkeit sieht man aber oft nicht wie oder was man gerade aufnimmt. Als Betriebssystem entschied sich Samsung für Android 3.2 Gingerbread. Inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit auf die aktuelle Android 4-Version upzudaten. Damit können auch aktuelle Apps problemlos genutzt werden. Programme und Spiele verschiedener Arten laufen sehr gut auf dem Gerät und überzeugen mit stabiler Performance.

Leistungstechnisch hat Samsung alles richtig gemacht. Mit diversen Konkurrenzprodukten wie dem Motorola Xoom 2 kann es sich problemlos messen. In einigen Punkten wie dem flüssigen Programmablauf und den Reaktionszeiten hat Samsungs Mini-Tab eindeutig die Nase vorn. Allerdings sollte man bei ausgiebiger Nutzung eine Steckdose in Reichweite haben. Unter Volllast und bei umfangreicher Nutzung hält der Akku lediglich 3,5 Stunden. Bei geringer Belastung und ohne Internetverbindung erhöht sich die Zahl immerhin auf 9 Stunden.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher 1GB RAM
Speicher 16 GB interner Speicher, erweiterbar auf bis zu 32 GB
Display 17,8 cm (7 Zoll) PLS-Touchscreen
Digitalkamera 3,2 Megapixel
Datenübertragung HSPA+ und WLAN n-Standard
Gewicht 345 Gramm
Akkulaufzeit ca. 6,5 Stunden
Betriebssystem Android 3.2
Fazit

Beim Galaxy Tab 7.0 Plus N handelt es sich um ein günstiges, leistungsstarkes Gerät, welches mit Sicherheit seine Abnehmer findet. In dieser Preisklasse kann es dank Design und technischer Ausstattung überzeugen. Im Vergleich mit anderen normal großen Tablets gibt es jedoch eindeutige Abzüge.

Acer Iconia A210 Test

Acer erweitert sein Produkt-Portfolio ständisch um zusätzliche Tablet-PCs. Hierbei ist vor allem die Iconia-Reihe zu nennen, die Anfang 2012 Zuwachs durch das A210 bekam. Es sollte Kunden ansprechen die ein aktuelles Tablet zu einem günstigen Preis wünschten. Im Folgenden haben wir getestet, ob der Hersteller dieses Ziel erreicht hat.

Gestaltung und Ausstattung

Das Iconia A200 im Tablet Test lächelt seinen Benutzer mit der inzwischen standardisierten Bildschirmdiagonale von zehn Zoll an. Es besitzt ein anständiges Design mit abgerundeten Ecken, welches durch eine gummierte Rückseite einen besonderen Eye-Catcher erhält. Mit rund 415 Gramm ist das Tablet sehr mobil und verfügt hierzu über eine gute Haptik. Nahezu perfekt schmiegt es sich in die Hand und wirkt insgesamt sehr ausgewogen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch für all jene, die ihre Digitalkamera bereits gänzlich durch Multifunktionsgeräte ersetzt haben, denn beim Iconia A210 findet sich keine rückseitige Kamera für Fotos und Videoaufnahmen. Stattdessen existiert lediglich eine Front-Kamera, die zwar mit zwei Megapixeln über dem gängigen Durchschnitt liegt aber halt trotzdem nur für Videotelefonate ausgelegt wurde. Designtechnisch sei außerdem das schlichte aber elegante Acer-Logo erwähnt, welches auf der Rückseite prangt.

Der Bildschirm liefert eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten und damit angenehm anzusehende Bilder. Leider wurde wie bei vielen Tablet-Modellen die Display-Oberfläche nicht so recht durchdacht, weshalb sich Nutzer mit leichten Spiegelungen abfinden müssen. Die Ausstattung mit Anschlüssen fällt auch etwas mau aus und zeigt eindeutig wo der Hersteller für einen niedrigen Preis gesorgt hat. So bietet das Gerät einen micro-SD-Slot und auch ein micro-USB-Anschluss ist vorhanden. Allerdings fehlt der inzwischen weit verbreitete micro-HDMI-Ausgang, weshalb das Streamen von Mediendateien auf Fernsehgeräte lediglich über Umwege durchgeführt werden kann.

Interieur und Anwendung

Angetrieben wird das Acer Iconia A210 von dem doppelkernigen Nvidia Tegra 2 Prozessor. Dieser besitzt eine Taktung von je einem Gigahertz. Damit bewegt sich das Modell im Vergleich mit anderen aktuellen Modellen, eher im untermotorigen Sektor. Trotzdem konnte das Gerät im Test mit Schnelligkeit und zuverlässiger Performance punkten. Dazu trug sicherlich auch der eine Gigabyte Arbeitsspeicher bei, den der bekannte Großkonzern verbaute. Erstaunlich war im Test, dass das Tablet ausgerechnet im Schreibsektor hervorstechen konnte. Die gummierte Rückseite lässt das Gerät sicher in der einen Hand liegen, während man mit der anderen problemlos Texte verfassen kann. Auch der Speicherplatz von 16 Gigabyte bewegt sich im unteren Durchschnitt, bietet aber trotzdem Platz für zahlreiche Mediadateien und natürlich Apps und Spiele. Wem der Platz nicht reicht, der kann außerdem eine micro-SD-Karte mit bis zu 32 Gigabyte verbauen.

Vorinstalliert ist das Android 4.0 Ice Cream Sandwich und lässt natürlich auch Versionupdates zu. Damit ist es für allerlei multimedialen Anwendungen gerüstet. Die hervorragenden Lautsprecher machen einen angenehmen Musikgenuss möglich, der durch das Einsetzen von Kopfhörern noch verbessert werden kann. Videos werden außerdem in einer sehr guten Qualität flüssig und ohne Laderuckler wiedergegeben. Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von stolzen zehn Stunden an, da bei dieser Angabe gerne etwas gemogelt wird, haben wir natürlich ein besonderes Augenmerk auf die Uhr gerichtet und stellten fest, dass die versprochene Nutzdauer zwar nicht erreicht wird aber immerhin 8 Stunden unter voller Belastung problemlos realisierbar sind.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor NVIDIA Tegra 3 / 1,2 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB
Display 10 Zoll Touchscreen – Auflösung 1.280 x 800 Pixel
Digitalkamera 2 MP Frontkamera
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n; USB 2.0;
Gewicht 415 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden
Betriebssystem Android 4.0 Ice Cream Sandwich
Fazit

Das Acer Iconica A210 ist eine gute Lösung für diejenigen, die sich weder für das schwachbrüste A100 noch das Flaggschiff A500 entscheiden können. Eine wirkliche Mitte konnte nicht getroffen werden. Stattdessen tendiert das Gerät eher zum hochwertigeren Iconia 500 Tablet. Damit wird allen Interessenten ein schönes und leistungstechnisch ansprechendes Gerät zu einem günstigen Preis geboten.

Asus EeePad Transformer Pad TF300T Test

Der Mai 2012 bereicherte den Tablet-Markt um eine Vielzahl neuer Modelle. Unter diesen auch das Asus EeePad Transformer Pad TF300T. Es stellt eine untermotorige Version des Transformer Primes dar. Ob es dennoch interessante Features mit bringt, klärten wir in unserem Test.

Gestaltung und Ausstattung

Die Ähnlichkeit zu seinem großen Bruder ist auch im Design zu erkennen. Doch hier hat der Hersteller etwas gespart, anstatt des hochwertigen Aluminiums, verbaute man auf der Rückseite eine reine Plastikverschalung. Allerdings heißt das nicht, dass Käufer hier mit minderwertiger Qualität versorgt werden. Auch wenn es nur Kunststoff ist, fühlt es sich hochwertig an und die Verarbeitung wirkt zuverlässig. Es ist 9,9 Millimeter dick und hat ein Gewicht von 635 Gramm, damit ist es zwar eindeutig massiger als das Prime-Modell, liegt aber trotzdem gut und sicher in der Hand.

Der 10,1-Zoll-Display stammt von IPS und ist mit Soda Lime Glass ausgerüstet. Dabei handelt es sich um ein kratzfestes Material, welches zwar unbekannter als das weit verbreitete Gorilla Glas ist, aber trotzdem einen sicheren Schutz bietet. Allerdings scheint es sehr viel anfälliger für Fingerabdrücke zu sein. In einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten werden klare, satte Farben präsentiert und die Spiegelungen während der Nutzung halten sich erstaunlich gering. Zu kritisieren ist jedoch das „Displaybleeding“, wird zu sehr aufgedrückt, kommt es zur Wellenbildung auf dem Bildschirm. Das ist zwar unschön, aber in der Regel hält es sich in einem angenehm unauffälligen Rahmen.

Die technische Ausstattung kann sich im Tablet Test gegenüber anderen Geräten dieser Preisklasse durchaus sehen lassen. Mit einer 1,3-Megapixel-Frontkamera können Videotelefonate in angenehmer Bildqualität erfolgen. Für Fotos und Filmaufnahmen ist die rückseitige Kamera mit 8 Megapixeln hervorragend geeignet. Aufgenommene Full-HD-Videos überzeugen mit klarem, gutem Bild. Weiterhin finden sich ein micro-SD-Slot, durch den der interne Speicher um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden kann sowie ein micro-HDMI-Anschluss, mit dem Medien auch auf Fernseher gestreamt werden können. Mithilfe des Tastaturdocks kann nicht nur die Akkulaufzeit auf stolze zwölf Stunden erhöht werden sondern auch ein zusätzlicher USB-Anschluss sowie zahlreiche Zusatztasten genutzt werden. Allerdings hätten die Tasten etwas größer ausfallen können.

Interieur und Entertainment

Angetrieben wird das gute Stück von einem Tegra 3 Quad-Core-Prozessor von Nvidia, mit einer Taktung von jeweils 1,2 Gigahertz. Dazu wurde der Tablet mit einem Gigabyte RAM ausgestattet. Diese Kombination ist äußerst leistungsfähig und hält auch mit gängigen Top-Geräten mit. Dementsprechend können sich Käufer über erstklassige Performance und kurze Reaktionszeiten freuen. Um das durchzutesten stehen 32 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung, die vom Anwender mit allerlei leistungshungrigen Apps zugepackt werden können. Der 2-Zellen-Lithium-Akku treibt das Modell ohne Tastaturdock für etwa 8 Stunden an.

Es steht also genug Zeit zur Verfügung um sich auf dem Transformer Pad mit Android Ice Cream Sandwich auszutoben. Dazu serviert Asus wieder eine Vielzahl eigener Programme und Dienste. Darunter ein zuverlässiger und sehr praktischer Dateimanager, der im Test schnell arbeitete. Wer im Besitz der zusätzlichen Tastatur ist, der kann sich auch über die Office-Lösung freuen. Die bereits erwähnte sehr leistungsfähige Hardware sorgt auch für einwandfreien Genuss von Filmen. Sie werden gut dargestellt und es gibt auch beim Spulen keine nervigen Laderuckler. Leider hat Asus bei diesem Modell wieder mal die Lautsprecher ungünstig platziert. Wird es in den Händen gehalten, werden die Lautsprecher verdeckt und der Ton entsprechend gedämpft.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Nvidia Tegra 3; bis Single-Core: 1,3 GHz, Quad-Core: 1,2 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 32 GB; um 32 GB erweiterbar
Display 10,1 Zoll Touchscreen – Auflösung 1.200 x 800 Pixel
Digitalkamera 1,3 MP Webcam; 8 MP Rückkamera
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n; USB 2.0; HDMI, Bluetooth 3.0
Gewicht 635 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden; mit Tastaturdock ca. 12 Stunden
Betriebssystem Android 4.0 Ice Cream Sandwich
Fazit

Asus hat es mit dem Transformer Pad TF300T tatsächlich eine günstige Prime-Alternative auf den Markt zu bringen. Zwar wurde auf einige günstigere Bauteile zurückgegriffen aber das stört kaum. Lediglich das Display gibt Anlass für Beschwerden, doch ansonsten wird auch dem Nutzer mit dem kleineren Geldbeutel ein sehr gutes Gerät geliefert, das mit ordentlicher Leistung und großzügigem Speicherplatz daherkommt.