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Asus Fonepad 7 im Test

Tablet-PCs werden immer beliebter – und infolge dessen auch von immer mehr Technikkonzernen hergestellt. So tummeln sich neben den ganz großen Fischen à la Apple & Co. mittlerweile auch viele kleinere Computertüftler auf dem internationalen Markt der Scheibenwunder. Doch nur wenige Hersteller verpassen ihren Kleinstrechnern wirklich anspruchsvolle Techniken, weshalb es sich insbesondere vor dem Kauf eines Tablet-PCs lohnt, etwas umfangreichere Vergleichsstudien anzustellen. Asus beispielsweise konnte mit der cleveren und zugleich simplen Idee, Tablets mit Telefonfunktionen auszustatten, auf der ganzen Welt Anerkennung ernten – und mit mehreren Nexus-Modellen sowie dem Vorgänger, dem Fonepad, sogar einige Erfahrungen in Sachen Flunder-PCs sammeln. Was das neueste Modell aus dem Hause Asus auf dem Kasten beziehungsweise auf der Scheibe hat, wo dessen Vor- und Nachteile liegen, und ob sich der Kauf des zweiten Fonepads lohnt, verrät der Produktbericht.

Gelungenes Design mit Holpersteinen

Bei einem hochwertigen Tablet ist Aussehen nicht nur Nebensache. Das Wischen, Tupfen und Tippen auf einem edlen und ansehnlichen Tablet-PC macht eben schlichtweg mehr Spaß, als es bei einem minderwertigen oder gar unattraktiven Modell der Fall ist. Das Fonepad 7 lässt sich wohl als Kompromiss aus beiden Extremen bewerten: Im Gegensatz zum Vorgänger etwa fehlt nun die anmutige Aluminiumverkleidung, welche einem Hartplastikmantel weichen musste. Das Modell wirkt damit etwas unspektakulärer, hat jedoch keinerlei Qualitätseinbußen hinnehmen müssen. Sämtliche Außenelemente sitzen durchaus sehr fest, geben ein stimmiges Bild ab und machen selbst noch nach mehreren Monaten regelmäßiger Benutzung eine gute Figur. Denn gegenüber Gebrauchsspuren wie Kratzer, Abschürfungen und Farbausbleichungen sind die Karbonatteilchen sehr resistent. Einzig und allein Fingerabdrücke machen sich auf dem rund 20 x 11 x 1 Zentimeter großen Tablet-PC recht schnell bemerkbar. Das Gewicht des Fonepad 7 liegt bei exakten 332 Gramm (inklusive des Akkus). Mobilitätstechnisch erntet das Modell also solide Mittelwerte.

Schwerpunkt Displayqualität

Insgesamt lässt sich der Bildschirm des Asus Fonepad 7 als gut bewerten – so viel sei schon einmal verraten. Auf dem (je nach Geschmack eventuell etwas zu kleinen) 7-Zoll-Touchscreen werden schließlich „nur“ 1.280 x 800 Pixel angezeigt. Das macht 216 Bildpunkte pro Zoll und liegt demnach unter den Werten anderer Bildschirmtypen. So konnte selbst das Asus Nexus 7, ebenfalls ein Scheiben-PC samt 7-Zoll-Bildschirm, mit einer Full-HD-Auflösung aufwarten. Werte, die das „IPS-Panel“ des Fonepad 7 leider nicht erreichen kann: Vor allem beim Lesen von Textformaten – sei es nun die E-Mail oder aber die Tageszeitung – machen sich die einzelnen Pixel spürbar im Auge bemerkbar, der Nutzer ermüdet also recht schnell. Ebenfalls schade: Schwarz-, Weiß- und Helligkeitswerte fallen etwas schwach aus. Dies bedeutet für den Praxiseinsatz, dass sich das gute Stück nicht optimal an der frischen Natur nutzen lässt – ein im Grunde genommen jedoch vertragbarer Nebeneffekt.

Für das überwiegend positive Fazit in Sachen Bildschirmspaß sorgen wiederum gleich mehrere Eigenschaften. So liefert das Fonepad 7 sehr scharfe Kontrastverhältnisse (146 :1) und weist eine überraschend gute Verarbeitung verschiedener Blickwinkeleinfälle auf. Und: Asus bietet seinen Kunden an, das Modell einer Feinjustierung zu unterziehen. Auf Wunsch können somit etwa Kontrast- und/oder Berührungsempfindlichkeitswerte des IPS-Panels noch einmal in die Höhe geschraubt werden! Apropos Berührungsempfindlichkeit: Die Sensortechnik des Fonepad 7 fällt noch einen Tick sensibler als bei dessen Vorgänger aus – nicht zuletzt aufgrund der überarbeiten Impulstechnologie! Auch die CPU dürfte an der schnellen Bedienung ihren Teil beitragen.

Das technische Innenleben

Dreh- und Angelpunkt im Inneren eines Tablet-PCs stellt wohl der Prozessor in einem Tablet Testdar. Bei dem Asus Fonepad 7 handelt es sich um einen Atom Z2560 von Intel: Mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz kann die Zweikern-Plattform zwar nicht mit den Höchstleistungstaktraten aktueller Quad-Core-Versionen gleichziehen, wird mit einem 1 GB großen Arbeitsspeicher und einer zusätzlichen Verwaltungssoftware jedoch mehr als ausreichend unterstützt, um einen wirklich flüssigen und flotten PC-Gebrauch garantieren zu können. Selbst das Ausführen mehrerer aufwendigerer Apps (Multitasking) klappt wie am Schnürchen. Einzig und allein die brandneuesten 3D-Games lassen sich derweil noch nicht mit dem Fonepad 7 zocken. Zukünftige Updates könnten in dieser Beziehung jedoch für Abhilfe sorgen.

Neben dem Arbeitsspeicher lässt sich im Innenleben des Asus-Modells selbstverständlich auch ein Festplattenspeicher finden, welcher mit einem Volumen von 16 GB völlig ausreichend ausfällt: Selbst nach Abzug für Betriebssystem und den zusätzlichen Asus-Diensten (dazu später mehr) bietet das Asus genügend Speicherplatz. Und dank eines zusätzlichen Micro-SD-Kartenfachs lässt sich dieser problemlos um bis zu 64 GB erweitern – vorbildlich!

Abschließend sei noch ein Blick auf den Akku geworfen. Mit einer Leistung von exakt 3950 mAh haben die Kraftzellen im Vergleich zum Vorgänger nämlich einen Hauch an Leistung verloren, liefern dank einer neuen Stromspartechnik des überholten Prozessors im Endeffekt jedoch eine längere Betriebszeit! So hält das Fonepad 7 im Dauerbetrieb etwas länger als sechs Stunden durch. Bei einer täglichen Benutzung (und aktiviertem W-LAN) muss das gute Stück somit spätestens nach drei Tragen an die Steckdose. Ein durchaus gutes Ergebnis also.

Software-Umfang

Als Betriebssystem kommt auf dem Fonepad 7 – wie hätte es anders sein können – Android (in der 4.2.2-Version) zum Einsatz. Asus hat dem Jelly-Bean-Konzept allerdings noch eine zusätzliche Benutzeroberfläche, auch UI (User Interface) genannt, verpasst: Waveshare bietet dem Nutzer hier und da kleine Verbesserungen, bedarf jedoch auch ein bisschen Gewöhnungszeit. Wer sich mit den Feinheiten der Mini-Apps und der überarbeiteten Statusleiste jedoch erst einmal vertraut gemacht hat, wird einen spürbaren Vorteil gegenüber der Rohvariante eines Android-Systems feststellen. Apropos Apps: Mit einem breiten Zusatzinventar kleiner Miniprogramme, wie etwa einer Online-Bibliothek oder einem Notizverwalter, liefert Asus auch noch eine passende Grundausstattung an Zusatzsoftware. Der klassische Play Store steht selbstverständlich ebenfalls per Schnellzugriff zur Verfügung.

Sonderpunkt: Telefonoption

Ganz so wie beim Vorgänger lässt es sich auch mit dem zweiten Fonepad telefonieren, simsen und via 3G-Verbindung durchs Internet sausen – der klassische Sim-Karten-Steckplatz macht es möglich. So wird das Tablet im Handumdrehen zur vollwertigen Telefon-Touchscreen-Station beziehungsweise übergroßem Smartphone. Und: Der Klang der Hörmuschel sowie die Übertragungswerte des Mikrofons können durchaus mit dem eines „normalen“ Mobiltelefons Schritt halten – auf beiden Seiten der Gesprächspartner kommen klare und einigermaßen hintergrundfreie Geräusche an. Neben 3G unterstützt das Asus Fonepad 7 auch HSDPA+ Verbindungen sowie WLAN-Netzwerke!

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Intel Atom, 1.6 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern, bis zu 64GB per microUSB
Display 7 Zoll Touchscreen – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 327 Gramm
Akkulaufzeit ca. 10 Stunden
Betriebssystem Android 4.2.2
Fazit

Einen preisleistungsstarken Tablet-PC, der etwas mehr als die klassische Mattscheibe zu bieten hat – wer dies sucht, ist mit der Neuauflage des Fonepads von Asus bestens beraten. Denn neben einem kleinen Abzug für den nicht 100 Prozent abgestimmten Bildschirm sowie der etwas unspektakulären Außenhülle kann das Fonepad 7 schlichtweg mit absoluten Topwerten dienen. Da ist es eigentlich schon schade, dass es den Telefonmeister mit Touchscreen „nur“ als 7-Zöller gibt. Vielleicht wird sich Asus jedoch noch für ein Fonepad 8 oder Fonepad 7 II begeistern lassen. Der Technikbranche würde es gut tun.

Intenso TAB814 im Test

Das Intenso TAB814 5510862 ist das neueste Modell der Intenso-Familie und wartet im Tablet Test mit allen Funktionen auf, die ein modernes Tablet zu bieten haben sollte – und das zu einem erstaunlich kleinen Preis.

Der Look des Intenso-Tablets

Das Tablet ist in schlichtem mattem schwarz gehalten. Die Rückseite ist gummiert, um auch schwitzigen oder feuchten Händen genügend Halt zu ermöglichen. Dadurch sollte das Tablet vor Stürzen geschützt werden, wozu auch die mitgelieferte Lederhülle beiträgt. Diese schützt das Tablet vor Kratzern und Stößen, um zu einer langen Lebensdauer des Tablets beizutragen. Eine Schutzfolie für das Display wird leider nicht mitgeliefert, sollte man darauf Wert legen, um das Display vor Kratzern zu schützen oder spiegeln des Displays zu verringern, kann man sich für wenig Geld eine passende Folie nachkaufen.

Technische Features

Im Innenleben des Intenso-Tablets befindet sich ein 1,5 GHz Dual-Core CPU: das Modell A9 von Cortex. Der Arbeitsspeicher des Gerätes umfasst 1 GB, der interne Speicherplatz beträgt ganze 8 GB und kann durch eine Micro SD-Karte problemlos um bis zu 32 GB erweitert werden. Weiterhin bietet dieses Tablet einen HDMI-Anschluss, mit dem nur wenige der modernen Tablet-PCs aufwarten können. Mit dem HDMI-Anschluss hat der Käufer die Möglichkeit, das Tablet an einen Fernseher anzuschließen, um beispielsweise Textdokumente, Präsentationen, Videos, Bilder oder Internetseiten auf einem größeren Bildschirm absolut verlustfrei abspielen zu können. Darüber hinaus besitzt der Intenso einen Micro-USB-Anschluss, mit dem man das Tablet an einen Windows XP/Vista/7- oder einen Linux 2.4- sowie an einen MAC OS 10.6.7 und höher anschließen kann. Das Kabel ist ebenso im Zubehör enthalten wie ein Paar Kopfhörer, passend zum Kopfhöreranschluss des Tablets.

Das Display des Intenso Tablets umfasst 8 Zoll und bietet damit sowohl eine angenehme Größe, mit der auch das Lesen von kleingeschriebenen Texten angenehm zu bewerkstelligen ist, als auch eine praktische Bedienung, da das Display nicht zu groß ist und man es auch problemlos mit nur einer Hand bedienen kann. Auch die Auflösung des Displays ist für ein Gerät seiner Preisklasse nicht zu verachten; das Tablet kann 1024×768 Pixel in hochauflösender Grafik darstellen. Die Bedienung des Gerätes gestaltet sich aufgrund des kapazitiven Displays mit Gravitationssensor als sehr angenehm (Kapazitiv bedeutet, dass das Touchdisplay auf Berührungen, nicht auf Druck reagiert. Deshalb kann man das Tablet zwar nicht mit einem Stift bedienen, dafür aber über Multitouch, das heißt mit mehreren Fingern gleichzeitig, was bei vielen modernen Apps unerlässlich ist.) Das kapazitive Touchdisplay trägt zu einer einfachen und reaktionsschnellen Bedienung bei, durch die das Surfen im Internet und das Ansehen von Fotos noch viel mehr Spaß macht. Der Gravitationssensor des Tablets sorgt dafür, dass sich der Bildschirm mitdreht, sobald man das Gerät in eine horizontale bzw. vertikale Position dreht.

Dank des neuesten Android 4.1-Betriebssystems erhält der Kunde ein stylisches, modernes Userinterface und kommt darüber hinaus noch in den Genuss der neuesten Verbesserungen, die Microsoft an seinen Geräten durchgeführt hat.

Das Intenso TAB814 5510862 ist 203x154x11 mm groß und wiegt knapp 500 g, ist dabei also ziemlich leicht und handlich, was durch die sehr schmale Bauweise noch verstärkt wird. Das Intenso-Tablet ist in der Lage, Bilder im JPEG-, BMP-, GIF- und PNG-Format darzustellen, Videos im MPEG- und FLV-Format und Musik in MP3-, WMA-, WAV-, OGG-, FLAC- und APE-Format darzustellen.

Internetzugang

Mit dem Intenso-Tablet ist der Internetzugang ausschließlich drahtlos möglich, das heißt, entweder über W-Lan oder mittels der HotSpot-Funktion eines Smartphones. Mobil ist es nicht möglich, mit diesem Tablet ins Internet zu gehen, da das Gerät nicht über einen Steckplatz für eine SIM-Karte verfügt. Die einzige Möglichkeit, unterwegs Mails zu checken oder den Facebook-Status zu aktualisieren ist also über die HotSpot-Funktion des Smartphones. Allerdings kann man dann auch gleich mit dem Smartphone ins Internet gehen und das Mitnehmen des Tablet erübrigt sich. Falls man sich doch entscheiden sollte, das Tablet über den Smartphone-HotSpot internetfähig zu machen, wird vermutlich der Akku des Smartphones durch die Belastung relativ schnell leer gehen, und dann ist auch der Internetspaß auf dem Tablet passé. Deshalb werden die Käufer dieses Tablets es eher Zuhause auf dem Sofa oder am Schreibtisch benutzen, als unterwegs in der Bar oder beim Shopping.

Funktionen

Das Tablet bietet dem Nutzer einen Internet Browser, eine E-Mail-Funktion, einen Explorer, die Wiedergabe von Videos und Bildern in Full-HD sowie die Wiedergabe von Musik über einen praktischen MP3-Player. Um Bilder aufzunehmen, verfügt das Tablet über eine Frontkamera mit 0,3 Megapixeln. Diese Kamera ist allerdings nicht besonders brauchbar, da der Wert unter dem Durchschnitt liegt und man damit keine qualitativ hochwertigen Fotos machen kann. Das Schießen von Fotos gestaltet sich mit der Frontkamera generell sehr schwierig, die ist vermutlich eher zum Videochat über Skype, etc. sinnvoll. Dafür verfügt das Tablet auch über ein eingebautes Mikrofon und integrierte Lautsprecher. Diese Lautsprecher sind allerdings auch nicht qualitativ hochwertig, der Sound wird zwar ohne Rauschen oder ähnliche störende Geräusche wiedergegeben, allerdings nur sehr leise, weshalb wahre Musikliebhaber das Tablet vermutlich an externe Lautsprecher anschließen oder ihre Musik auf dem PC oder Laptop hören werden.

Was den Fans von Büchern und Zeitschriften an diesem Tablet wahrscheinlich besonders gut gefallen wird, ist der vorinstallierte Ebook-Reader. Damit lädt man sich einfach seine Lieblingsbücher aus dem Internet herunter und kann sie sowohl Zuhause auf dem Sofa als auch unterwegs in Bus und Bahn genießen. Das Tablet sollte mit seiner Laufzeit von etwa 6 Stunden diesem Lesevergnügen keinen Abbruch tun. Auch das Arbeiten mit dem Intenso TAB814 5510862 fällt erstaunlich leicht, dank der OfficeSuite, mit der man Microsoft Word-, Excel und PowerPoint-Dokumente schnell einfach öffnen kann. Zum Herunterladen von weiteren Apps ist im Tablet das AndroitPIT App Center installiert – allerdings werden sich viele Nutzer damit schwer tun, die das Stöbern im Play Store gewöhnt sind. Mit einigen Tricks kann man sich allerdings auch den App Store manuell herunterladen, womit auch dieses Problem aus der Welt geschafft werden kann.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,5 GHz Dual Core (Cortex A9)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 8 GB intern, bis zu 32GB per microUSB
Display 20,3 cm (8 Zoll) kapazitives Display mit Gravitationssensor, Auflösung: 1024 x 768 Pixel (HD)
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 500 Gramm
Akkulaufzeit ca. 7 Stunden
Betriebssystem Android 4.1 (Jelly Bean)
Fazit

Für einen Preis von rund 100 € erhält man hier ein Top-Gerät. Der HDMI-Anschluss, das Android 4.1-Betriebssystem sowie das mitgelieferte Zubehör sind für ein Gerät dieser Preisklasse unschlagbar und bieten dem Käufer einen Luxus, den er selbst bei manchen teureren Geräten nicht bekommen wird. Selbstverständlich hat ein Tablet dieser Preisklasse auch einige Nachteile, dazu gehört zunächst die 0,3 MP-Frontkamera, mit der man gerade so passable Videochats führen kann. Ob man die fehlende 3G-Funktion als Nachteil werten kann, ist fragwürdig, da man für ein 3G-Gerät durchaus mehr Geld ausgeben kann und man das Intenso TAB814 nicht mit einem Gerät mit mobilem Internetzugang vergleichen kann. Man bekommt hier die Möglichkeit, das Tablet entweder ausschließlich Zuhause zu verwenden, oder man nutzt den HotSpot eines Smartphones. Möchte man ein Tablet, in das man eine SIM-Karte einlegen kann, muss man weitaus tiefer in die Tasche greifen.

Odys Ieos Quad im Test

Mit dem Odys Ieos Quad liefert der deutsche Hersteller AXDIA ein besonders günstiges Tablet: Schon für rund 130 bis 150 Euro ist der Flachrechner zu haben. Damit lässt das Odys Ieos Quad selbst das bereits sehr preiswerte Toshiba AT300 für rund 185 Euro hinter sich. Bei diesem scheinbar unschlagbaren Preis ist kein technisches Wunder zu erwarten, doch für den einfachen privaten Gebrauch dürfte dieses Gerät mehr als interessant sein, wie unser Tablet Test zeigt.

Schneller 10-Zoller mit Display-Schwächen

Das Odys Ieos Quad bietet eine Displaygröße von 10,1 Zoll = 25,7 Zentimeter. Dabei zeigt das 16:9-Bild mit 1024 x 600 Pixeln keine allzu hohe Auflösung. Ähnliches gilt für die zwei Cams mit zwei Megapixeln auf der Rückseite und 0,3 Megapixeln (VGA) vorne. Damit sind die beiden Kameras mit Webcams zu vergleichen, die ein Foto im Qualitätsbereich eines Skype-Schnappschuss erzeugen. Solche Zahlen für Anzeige und Kamera sind bei heutigen Tablets als Mindestanforderung zu verstehen, die noch als ausreichend gelten und in diesem Fall durch den niedrigen Preis attraktiver werden. Als Nutzer muss man sich jedoch nicht sorgen: Der Unterschied zu weitaus höherer Pixeldichte fällt erst bei penibler Betrachtung auf, im gängigen Betrieb ist das angenehm helle Display stets gut und augenschonend abzulesen. Der Sichtwinkel, innerhalb dessen die Anzeige problemlos betrachtet werden kann, fällt dagegen eher klein aus. Ob man dies bemängelt oder stattdessen sogar als Schutz vor ungewollten Mitlesern an öffentlichen Plätzen versteht, bleibt Ansichtssache. Dafür reagiert der Touchscreen auf Berührungseingaben einwandfrei. Die Screen-Tastatur fällt groß aus und erleichtert damit die schnelle Eingabe. Zudem gibt es eine Spracherkennung, die ebenfalls gut funktioniert, so dass man beispielsweise längere E-Mails diktieren kann.

Womit das Odys Ieos Quad klar auftrumpft, ist seine Performance. Der Quad-Core-Prozessor, woher der Name des Tablets zeugt, trumpft mit 1,6 GHz auf. In der Hinsicht können andere Flachrechner dieser Preisklasse nicht mithalten. Blu-ray-Filme und andere hochauflösende Videos verschiedenster Typen und Formate werden flüssig abgespielt. Auch actionreiche Spiele sind kein Problem, selbst wenn mehrere Anwendungen offen sind. Als Arbeitsspeicher dienen gewohnte 1 GB DDR III RAM, als interner Speicher 8 GB Flash HDD, der sich jederzeit extern aufrüsten lässt.

Dickeres Gehäuse für beachtliche Laufzeit

Die Abmessungen des Ieos Quad liegen bei 27,2 x 16,2 x 1,19 Zentimetern. Gerade die Gehäusedicke von 1,19 cm wirkt etwas füllig, aber noch handlich und gut verarbeitet. Auch das Gewicht ist mit 690 Gramm eher üppig, aber noch absolut in Ordnung. Die vorhandenen Anschlüsse decken von Bluetooth 4.0 über Mini-HDMI, Micro-USB, 3,5-Millimeter-Köpfhörerausgang, Micro-SD für bis zu 32 GB und natürlich Netzteil genügend ab. SD-Karten werden sofort erkannt und bieten Platz für haufenweise Filme, Musik und mehr. Mikrofon und Stereolautsprecher sind auch eingebaut. Die Soundqualität über Kopfhörer ist gut. Für richtig netten und lauteren Klang empfehlen sich auch hier externe Lautsprecher – oder die Anlage daheim. Lediglich für eine 3G-Verbindung müsste der Surfstick separat gekauft und angesteckt werden. W-LAN funktioniert bestens, ebenso wie die Übertragung an andere Geräte wie einen Fernseher per HDMI. So könnte das Tablet mit seinem niedrigen Preis auch als reine Quelle für digital gespeicherte Filme dienen. Schließlich liefert das Tablet auf Fernsehern scharfe Bilder in HD-Qualität, und bietet obendrein mit der richtigen Anwendung die Funktionen einer Fernbedienung. Über den USB-Slot ließen sich Maus und Tastatur anschließen, um das Tablet zu einem kleinen Arbeitsplatz werden zu lassen. Einen anderen möglichen Zusatz über diesen Anschluss stellen Gamepads dar.

Richtig beeindruckend ist die Laufzeit: Mit 10,5 Stunden während der Internetnutzung und 160 Stunden im Standby-Modus verspricht der Hersteller beachtliche Zahlen. Zwar kann sich die Akkulaufzeit bei permanent intensiver Nutzung auf bis zu 8 Stunden verringern, doch auch das ist für die Preisklasse, in dem das Tablet liegt, eine mehr als ordentliche Dauer. Das Tablet einen ganzen Arbeitstag lang ohne Netzteil zu benutzen, ist demnach kein Problem. Die angegebene Akkuladezeit dafür liegt bei nur vier Stunden. Damit gehört das Ieos Quad von Odys in der Kategorie der Laufzeit zu den besseren Tablets. Wie bei vielen Geräten ist es hier ratsam, den Akku vor der ersten Benutzung voll aufzuladen.

Direkt loslegen

Das Odys Ieos Quad läuft auf Android 4.2.2, einer recht aktuellen Version des Google-Betriebssystems. In die Bedienung hat man sich selbst als Android-Neuling schnell eingefunden. Vorinstalliert sind nur einige wenige Apps wie ES Datei Explorer, Kingsoft Office und Adobe Flash Player, welche tatsächlich oft gebraucht werden und nicht viel Platz belegen. Auf die Vorinstallation so genannter Branding-Anwendungen wurde verzichtet. Damit ist das Tablet in Sachen Software schlank und aufgeräumt, und kann direkt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Ieos Quad noch ein USB-Kabel, ein Ladegerät sowie eine Schnellanleitung. Bei Bedarf sollte es direkt mit Surfstick und passender Schutzhülle erstanden werden. Hier gibt es diverse Etuis speziell für dieses Tablet-Modell für 10 bis 20 Euro, die das Gerät nicht nur schützen, sondern auch aufstellen lassen können oder eine externe Tastatur mitliefern.

Im Übrigen ist AXDIA mit seinen Odys-Geräten für preisbrecherische Tabletcomputer bekannt. So ist der 10-Zoller Ieos Quad nicht das einzige günstige Tablet aus der Reihe Odys. Das Odys Pedi Plus mit 7 Zoll gibt es für rund 75 Euro, die 8-Zoller Odys Titan und Odys Uno X kosten um die 72 Euro und 99 Euro, das Odys Aeon mit 13,3 Zoll gibt es für gerundet 185 Euro. Hinzu kommen weitere Odys-Tablets verschiedener Größen, die in dieser überaus erschwinglichen Preisklasse liegen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,6 GHz Quad Core (Rockchip Cortex A9)
Arbeitsspeicher 1 GB DDR III RAM
Speicher 8 GB intern, bis zu 32GB per microUSB
Display 25,7 cm (10,1 Zoll) HQ Farbbildschirm mit LED Hintergrundbeleuchtung (Kapazitiv), Auflösung: 1024 x 600 Pixel (16:9)
Grafikprozessor Quad Core Mali-400
Digitalkamera Front: VGA; Rück: 2 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 690 Gramm
Akkulaufzeit Max. 10,5 Std. Internet, 160 Std. Stand-By
Betriebssystem Android 4.2.2
Fazit

Das Odys Ieos Quad ist preislich kaum zu schlagen unter den Tablets. Dabei werden Display und Gewicht vernachlässigt für gute Performance und lange Laufzeit. Statt allerbester Anzeige bietet sich ein Gerät, das schnell und einwandfrei läuft. Für viele mag das sinnvoll erscheinen, wenn es um ein Tablet als eine mobile Ergänzung zu anderen Endgeräten geht. So erscheint dieser 10-Zoller gerade für den gelegentlichen Gebrauch gut geeignet, der dennoch flüssig vonstattengehen soll. Etwa als E-Book-Reader ließe sich das Gerät verwenden, oder als Einsteiger-Modell für Computer-Neulinge jeden Alters. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Ieos Quad von Odys so schnell nicht zu schlagen. Wer ein Tablet für wirklich wenig Geld sucht und gerade deswegen eine Alternative zu bekannteren Flachrechnern wünscht, wird mit dem Odys Ieos Quad bestens bedient.

Asus Transformer Book T100TA

Das Asus Transformer Book T100TA verbindet, wie der Name schon andeutet, eine Tablet-Einheit mit einem Keyboard-Dock und kann damit sowohl als Tablet als auch als Laptop verwendet bzw. „transformiert“ werden. Seine Stärken liegen beim Tablet Test in der Mobilität, wofür vor allem die lange Akkulaufzeit ohne Helligkeitsverlust, sowie das geringe Gewicht ausschlaggebend sind. Das Tablet hat Windows 8 mit an Bord.

Gehäuse

Das Gehäuse des Tablets wirkt hochwertig verarbeitet und durch die Hochglanzlackierung ästhetisch ansprechend. Auf der Rückseite ist die Oberfläche mit einer zentrischen Maserung versehen, um trotz des glatten Lacks für eine sichere Handhabung zu sorgen. Das gelingt nur bedingt, denn man hat zu Anfang immer das Gefühl, das Tablet gleite jeden Moment aus den Händen. Tatsächlich ist das aber nie geschehen und das unschöne Gefühl ist auch schnell vergessen. Die Stabilität des Tablets ist insgesamt gut. Zwar lässt sich durch leichten Druck die Rückseite leicht eindellen, aber auch mit größerem Kraftaufwand lässt sich die Rahmenstruktur kaum verwinden. Aussehen und Stabilität sprechen jedenfalls für die Verwendung des T100TA-Tablets als mobiles Gerät, das nicht anfällig für Beschädigung ist und mit dem man sich sehen lassen kann.

Das Keyboard-Dock macht ebenfalls einen sehr robusten Eindruck. Es lässt sich auch mit stärkerem Kraftaufwand nicht verwinden. Alle Oberflächen sind sehr griffig und an der Unterseite hat Asus eine Gummibeschichtung aufgetragen, die ein Arbeiten auch auf glatten Oberflächen ohne Rutschen gewährleistet. Außerdem ist die Fläche rund um die Tastatur gebürstet, wodurch auch schweißige Fingern keinerlei Abdrücke darauf zurücklassen.

Die Verbindung von Keyboard-Dock und Tablet wird über ein stabiles Scharnier hergestellt, das durch leichten Druck auf die mittig angebrachte Taste wieder gelöst werden kann. Beide Einzelteile, wie auch das Gesamtpaket, wirken, mit leichten Einschränkungen, durchaus robust und für die Verwendung als portables Gerät bestens geeignet. Für die mobilen Verwendung spricht auch das Gesamtgewicht von nur 525g und die kompakten Maße von 263 x 171 x 10,5mm.

Eingabegeräte: Tastatur und Touchpad

Die Eingabegeräte sind für ein Tablet mit Tastatur ein entscheidendes Bewertungskriterium, wer das anders sieht, der sollte besser direkt ein „einfaches“ Tablet verwenden. Beim T100TA sind beide Eingabegeräte durchaus hochwertig gestaltet und verarbeitet. Alleine das Touchpad, das sich nicht merklich von seiner Umrandung abhebt, ist nicht wirklich benutzerfreundlich. Es lässt sich auch nicht als Mousepad verwenden, da es nur über eine einzige taste verfügt. Die Tastatur lässt dagegen keine Wünsche offen: Die einzelnen Tasten haben einen merklichen Hub und sind alle einzeln angeordnet, wodurch die Tastatur (im Unterschied zu anderen Netbook-Keyboards) sich durchaus auch für Vielschreiber eignet.

Display

Das 10, 1 Zoll große Liquid Crystal Touch Display des T100TA hat für seine Preisklasse eine normale Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, woraus sich eine Pixeldichte von 155dpi ergibt. Der Kontrast ist mit seinen 1.033:1 vergleichsweise hoch, was auf den ebenfalls hohen Schwarzwert von 0,24 cd/m² zurückzuführen ist. Die Helligkeit liegt mit unter 200 cd/m², wie schon die Auflösung, im Mittelfeld dieser Preiskategorie. Sie ist für den Innenraum völlig ausreichen, zeigt allerdings Schwächen im Außeneinsatz. Denn bei direkter Einstrahlung von hellem Sonnenlicht lässt sich kaum etwas erkennen. Dieser Eindruck wird durch den schwachen Kontrast ebenfalls verstärkt. Auf einem leicht schattigen Plätzchen schlägt sich das Display aber gut und man kann hier über die konstante Helligkeit staunen, die über die gesamte Akkulaufzeit hinweg nicht merklich nachlässt. Die 11 Stunden des Herstellers konnten wir zwar nicht bestätigen, doch knapp neun Stunden Surfen stellen für das Transformer Book kein Problem dar – ein Topwert. Alle Faktoren das Display betreffend zusammengenommen macht das T100TA einen mittelmäßigen bis guten Eindruck.

Prozessor und Leistung

Asus verbaut im T100TA den Quad-Core-SoC Intel Atom Z3740 mit 1,33 GHz Taktfrequenz auf der neuen Intel Bay-Trail-Plattform. Der Prozessor wird zusätzlich von einem CPU-Turbo befeuert und besitzt vier Kerne, im Gegensatz zum Vorgänger (Z2760), der über zwei Kerne verfügte. Laut Intel steigt damit die Pro-MHz-Leistung um bis zu 50 %. Der Arbeitsspeicher beträgt 2 GByte, der Flash-Speicher bietet 32 GByte und kann über den Micro-SD-Kartenslot erweitert werden. Die Grafikausgabe erfolgt über die integrierte HD-Einheit, ebenfalls von Intel. Insgesamt sorgt diese Konfiguration für eine flüssige Arbeitsgeschwindigkeit bei den wichtigsten Windows-8-Anwendungen. Hält man sich den Preis von unter 400 Euro vor Augen, so ist diese Leistung durchaus als positiv zu werten.

Anschlüsse und Lautsprecher

Das Asus T100TA verfügt über nur wenige Anschlüsse: Ein Micro-USB-2.0-Port und ein USB-3.0-Port, ein HDMI Anschluss, sowie ein Audio Anschluss für Kopfhörer oder Lautsprecher. Der Micro-USB-2.0-Port wird zum Aufladen über das mitgelieferte Netzteil verwendet und dient darüber hinaus als Anschluss für Smartphones. Neben diesen Anschlüssen ist ein MicroSDHC Steckplatz vorhanden, über den der mit 32 GByte doch recht mager bemessenen Flash-Speicher ergänzt werden kann. Optional kann für einen Aufpreis direkt eine interne 500 GB HDD-Festplatte mitbestellt werden.

Die Lautsprecher des T100TA sind für den normalen Gebrauch ausreichend. Für Musiker und solche, die großen Wert auf guten Klang legen, sind sie allerdings unterdimensioniert. Sie geben Höhen und Tiefen unzureichend wieder, betonen dafür hauptsächlich die Mitten. Dieser Umstand ist dem unterdimensionierten Klangkörper geschuldet, kann also nicht wirklich als Minuspunkt gewertet werden. Denn damit haben alle Lautsprecher zu kämpfen, die in mobilen Geräten verbaut sind.

Geräusch- und Wärme-Emission

Da das T100TA ohne Lüfter auskommt (Kühlung alleine durch Thermik), arbeitet es vollkommen geräuschlos. Man könnte nun annehmen, dass dafür auf der anderen Seite die Wärmeemission zunimmt, aber die Abwärme ist, auch gegenüber Systemen mit Lüftern, sehr gering. Im Leerlauf wird die Abwärme noch durch das herunter takten des Prozessors zusätzlich verringert. Vor allem die Geräuschlosigkeit ist in puncto Emission ein weiterer Vorteil für die Verwendung des T100TA als portables Gerät.

Akku

Eine Akkulaufzeit von über acht Stunden ist entweder auf einen starken Akku oder auf geringen Energieverbrauch zurückzuführen. Der T100TA verbindet beides. Einerseits ist die Energieaufnahme sehr viel geringer als bei vergleichbaren Modellen dieser Preisklasse, zum Anderen bietet der 2-Zellen Lithium-Polymer Akku ein hohes Energieniveau, das eine längere Laufzeit auch unter Last gewährleistet.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Intel Atom Z3740 (1,33 GHz)
Arbeitsspeicher 2 GB DDR III RAM
Speicher 32 GB intern, optional 500GB HDD + microSD
Display 25,7 cm (10,1 Zoll) 1.368 x 768 Pixel kapazitiv mit Multitouch
Digitalkamera keine vorhanden
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 573Gramm
Akkulaufzeit ca. 9 Std. Internet
Betriebssystem Windows 8.1
Fazit

Das Asus T100TA bietet für seine Preisklasse ein ausreichend stabiles Gehäuse und ein eher durchschnittliches Display, das seine Schwächen aber nur im hellen Sonnenlicht offenbart. Vorteile, die vor allem für eine Verwendung als mobiles Gerät sprechen, sind vor allem die enorme Laufzeit ohne Leistungsverlust, sowie das geringe Gewicht des Gesamtgeräts. Über alle Zweifel erhaben ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Für den Preis eines T100TA bekommt man ein ähnlich leistungsstarkes Tablet, hier bekommt man noch eine hochwertige Tastatur „gratis“ dazu. Auf eine integrierte Schnapschusskamera an der Rückseite muss dafür jedoch verzichtet werden.

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 Test

Mit dem Samsung Galaxy NotePro 12.2 erreichen die Tablet-PCs eine neue Dimension und das gleich in mehrfacher Sicht – sowohl die Abmessungen des riesigen Displays, die Kapazität des großen Akkus als auch der leistungsstarke Quad Core-Prozessor sind auf anspruchsvolle multimediale Anwendungen ausgerichtet. Das Datenblatt verspricht im Tablet Test ein Gerät der Spitzenklasse. Hochwertige Technik mit überzeugenden technischen Daten soll flüssiges Arbeiten erlauben und gleichzeitig Spaß machen.

Der erste Eindruck

Man wird geradezu magisch von dem riesengroßen 12,2-Zoll-Display angezogen. Mit einer Bildschirmdiagonale von 30,99 cm ist es nur etwas kleiner als die Diagonale eines DIN A4-Blatts mit 36 cm. Ein solcher Bildschirm benötigt einiges an Strom, demzufolge verbaut Samsung einen entsprechend großen Akku. Immerhin bietet das Tablet aufgrund seiner Größe von 295,6 x 204 mm und trotz seiner geringen Dicke von nur 7,95 mm genügend Platz für einen leistungsstarken Akku. Dieser hat allerdings einen nicht unbeträchtlichen Anteil am Gesamtgewicht von 753 g. Damit ist das Galaxy NotePro 12.2 aktuell Samsungs größter und schwerster Tablet-PC. Die Rückseite des Gehäuses sieht aus wie ein Lederimitat mit stilisierten Nähten. Seitlich umgibt eine Chrom-Leiste das Gehäuse, das an den Ecken abgerundet ist. Die hochwertige Verarbeitung und das Aussehen geben einen Hinweis auf die Klasse des Tablets.

Überzeugendes Display

Samsung verwendet hier die gleiche Bildschirmauflösung mit 2560 x 1600 Pixel wie im kleineren Modell mit 10,1-Zoll-Display. Allerdings ergibt sich dadurch eine geringere Pixeldichte von 247 ppi, doch ein sichtbarer Nachteil lässt sich nicht erkennen – Grafik und Schrift werden klar und deutlich ohne sichtbare Stufen dargestellt. Es macht Spaß, auf dem Bildschirm zu lesen und Fotos zu betrachten; das Anschauen von Videos wird zu einem ungewohnten und intensiveren Erlebnis. Die Helligkeit und der Kontrast können ebenfalls überzeugen, die Farben werden kräftig wiedergegeben. Einziger Wermutstropfen ist das starke Spiegeln, vor allem beim Einsatz im Freien. Doch aufgrund der angepeilten Zielgruppe und des höheren Verkaufspreises richtet es sich ohnehin an Geschäftskunden. Demzufolge wird der Einsatzort des Tablets meist in geschlossenen Räumen sein, wo das Spiegeln in der Regel kein Problem darstellt.

S-Pen

Einen nicht unbeträchtlichen Anteil an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Galaxy NotePro 12.2 hat der mitgelieferte digitale Bedienstift Stylus. Bekannt bereits von anderen Note-Modellen, lassen sich damit handschriftliche Notizen auf einfachste Weise in den Apps nutzen. Beispielsweise, um einen Eintrag im Terminkalender zu machen, eine E-Mail zu schreiben oder um schnell eine Anmerkung auf einem Foto zu hinterlassen. Die Umwandlung der Handschrift funktioniert in den meisten Fällen fehlerfrei – bedauerlicherweise unterstützen nicht alle Anwendungen diese simple und schnelle Eingabemöglichkeit.

S-Pen-Aktionspalette

Noch interessanter sind die Möglichkeiten der S-Pen-Aktionspalette. Nimmt man den S-Pen aus seiner Halterung und drückt oberhalb des Bildschirms die S-Pen-Taste, öffnet sich die S-Pen-Aktionspalette. Damit stehen fünf nützliche Funktionen zur Verfügung: Aktionsmemo, Scrapbooker, Screenshots, Suche und das S-Pen-Fenster. Mit Aktionsmemo lassen sich handschriftliche Notizen mit einer anderen Anwendung verknüpfen, um beispielsweise eine handschriftlich notierte Rufnummer anzurufen. Mit Screenshots lässt sich der Bildschirm speichern und mit handschriftlichen Notizen versehen. Im Alltag ist vor allem die Funktion S-Pen-Fenster überaus interessant und hilfreich. Sie bietet die Möglichkeit, spezielle Apps in einem überlagernden Fenster zu öffnen, beispielsweise um eine E-Mail während eines Chats zu schreiben.

Leistungsstarker Prozessor und ausreichend RAM

Samsung hat weder beim Prozessor gespart, noch beim Arbeitsspeicher. Das Tablet ist bestens für den Business-Einsatz gerüstet. Der Snapdragon 800-Quad-Core-Prozessor von Qualcomm wird mit 2,3 GHz getaktet und von 2 GB RAM unterstützt. Der interne Flash-Speicher ist 32 GB groß, etwa 25 GB stehen davon zur Verfügung. Bei Bedarf kann man diesen mittels einer Micro-SD-Karte auf bis zu 64 GB erweitern. Benchmarktests bestätigen dem Galaxy NotePro 12.2 LTE beste Werte und einen Spitzenplatz unter den Android-Tablets. Damit steht einem unbeschwerten, flüssigen Arbeiten ohne Verzögerung nichts im Weg.

Multiwindow

Ein Tablet mit einem solch großen Display wie das Galaxy NotePro 12.2 verlangt geradezu nach Multitasking. Die Funktion Multiwindows bietet diese Möglichkeit. Vier Programme kann man gleichzeitig auf dem riesigen Bildschirm nutzen. Die Inhalte lassen sich zwischen den Programmen kopieren. Die Fenstergröße ist frei definierbar, dabei können einige Apps sogar doppelt gestartet werden, beispielsweise der Browser oder Hword, die Office-Anwendung.

Office-Anwendungen inklusive

Mit der Einführung dieses Tablets visiert Samsung Geschäftskunden an und versucht, mit intelligenten Lösungsansätzen deren tägliche Arbeit zu erleichtern. Dafür stellt das Unternehmen mehrere kostenlose Business-Apps zur Verfügung: Mit Remote-PC hat man von überall Zugriff auf den Rechner im Büro, und ein zeitintensives Kopieren der Dateien entfällt. Mit Hancom Office lassen sich PDFs, Word-, Excel- und Präsentationsdateien auf dem Tablet öffnen und sogar bearbeiten. Dabei hilft einem die wirklich große virtuelle Tastatur mit einer Tastengröße von 19 mm. Die Dokumente lassen sich mit der Anwendung E-Meeting auch im selben WLAN-Netzwerk teilen. Und mit Cisco WebEx Meeting sind Gruppenchats und Videokonferenzen möglich. Die ersten 6 Monate sind kostenfrei. Anschließend wird der Premium-Dienst kostenpflichtig oder man greift auf die Basic-Version zurück, bei der maximal drei Teilnehmer im Meeting zugelassen sind. Das Galaxy NotePro 12.2 kommt mit Android 4.4.2 und erlaubt mehrere Benutzer, Multiuser genannt. Damit kann man Geschäftliches von Privatem trennen. Unter einem weiteren Benutzer lassen sich andere Apps installieren.

Konnektivität

Samsungs neues High-End-Gerät beherrscht Dualband WLAN sowie den ac-Standard für eine schnellere Datenverbindung. Ist kein WLAN verfügbar, kann man mittels zusätzlicher SIM-Karte in LTE-Geschwindigkeit im Internet surfen. Im Übrigen lässt sich das Galaxy NotePro 12.2 auch als Telefon verwenden, dann empfiehlt sich die Nutzung eines Headsets. Als Verbindung zum Headset steht Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Zusätzlich existiert eine Infrarot-Schnittstelle am Tablet. Damit kann man das Tablet gleichzeitig als Fernbedienung für Audio- und Videogeräte verwenden. Die Aufladung des Akkus erfolgt über den Micro-USB-3.0-Anschluss.

Weitere Ausstattung

An der Vorderseite befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera, die sich perfekt zum Video-Chat eignet. Auf der Rückseite des Tablets kommt eine 8-Megapixel-Kamera mit einem LED-Blitz zum Einsatz. Die Belichtung der Aufnahmen ist in Ordnung, die Farben werden natürlich dargestellt und die Fotos zeigen nur ein sehr geringes Rauschen. Für das einfachere Handling stehen diverse Motivprogramme für HDR-Aufnahmen, Panoramas, Portraits und Sportszenen zur Verfügung. Videoaufnahmen sind in Full-HD möglich. Selbstverständlich verfügt das Galaxy NotePro 12.2 über GPS und alle üblichen Sensoren für Spiele und andere Apps.

Lange Akku-Laufzeit

Der fest eingebaute Akku hat eine Kapazität von 9500 mAh. Laut Samsung soll dies für bis zu 11 Stunden Videowiedergabe genügen. Unter Praxisbedingungen reicht es immerhin für etwa 8,5 Stunden, und im Mischbetrieb hält der Akku beinahe 10 Stunden.

Zwei Versionen

Samsungs neues Profi-Tablet ist in zwei Versionen erhältlich, jeweils in schwarz und in weiß. Die erste Version kommt mit WLAN aus und ist für ca. 675€ erhältlich. Die zweite Version erlaubt dank LTE per integrierter SIM-Karte Telefonieren mit dem Tablet und schlägt mit über 800 € zu Buche.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Snapdragon 800 (2,3 GHz)
Arbeitsspeicher 2 GB RAM
Speicher 32 GB intern, optional microSD
Display 12,2 Zoll, 2.560 x 1.600 Pixel kapazitiv mit Multitouch
Digitalkamera 8 Megapixel mit Blitz
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS, optional LTE
Gewicht 756 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Std. Internet
Betriebssystem Android 4.4.2
Fazit

Das Samsung Galaxy NotePro 12.2 ist zu Recht das Spitzenmodell im Hause Samsung. Die technischen Daten deuten auf ein leistungsstarkes High-End-Gerät der gehobenen Klasse hin und man wird nicht enttäuscht. Es bringt alles mit, was für den Business-Alltag notwendig und nützlich ist. Zeit ist kostbar und gerade deshalb spielt das Bedienungskonzept eines Tablets eine immens wichtige Rolle. Samsung hat dies perfekt gelöst und der S-Pen erleichtert das Arbeiten ungemein. Zusammen mit der S-Pen-Funktion, dem Multitasking und den kostenlosen Office-Apps erleichtern sie den Berufsalltag. Natürlich gibt es Spitzentechnik nicht geschenkt, doch in Anbetracht der Arbeitserleichterung und im Hinblick auf die Zielgruppe ist der augenblickliche Preis am Markt mehr als angemessen. Aus diesem Grund ist das Samsung Galaxy NotePro 12.2 uneingeschränkt zu empfehlen.

Acer Iconia A1-830 Test

Das Acer Iconia A1-830 (Link zur Herstellerseite) erinnert auf den ersten Blick im Tablet Test an ein iPad mini und das nicht nur aufgrund des ebenso großen Displays mit 7,9 Zoll und dem weißen Finish inklusive Alu-Rückseite. Auch die Auflösung des Bildschirms mit 1024 x 768 Bildpunkten lässt auf einen direkten Konkurrenten mit Android-Betriebssystem schließen. Kann das Acer Tablet halten, was es verspricht?

Das Design

Auch auf den zweiten Blick beeindruckt das Iconia A1-830: Eine weiße Front, geschliffene, leicht erhöhte Gehäusekanten und die Rückseite aus matt scheinendem Aluminium, das sich griffig anfühlt, weisen auf ein solides, hochwertig verarbeitetes Tablet hin – ein deutlicher Unterschied zu anderen Tablets von Acer. Verglichen mit Tablets dieser Größe von anderen Herstellern liegt das Gewicht mit 381 Gramm etwas über dem Durchschnitt, doch trotz oder vielleicht gerade wegen des Gewichts fühlt sich das Iconia A1-830 wertig an und stützt den guten ersten Eindruck.

Hält man das Tablet hochkant, befinden sich unten auf der Rückseite die Stereolautsprecher. Der Micro-SD-Kartenleser und die Bedienelemente sind auf der rechten Seite zu finden: Sowohl der Ein-/Ausschalter wie auch die darunter liegende Lautstärkewippe sind aus Kunststoff, ebenso der obere Teil des Gehäuses, wo die Antenne untergebracht ist. Möglicherweise trübt das ein wenig den ansonsten sehr guten Gesamteindruck des Acer Tablet-PCs. Der Kopfhörer- und der Micro-USB-Anschluss befinden sich an der Geräteoberseite. Am Micro-USB-Anschluss lassen sich weitere Geräte anschließen, auch Festplatten und USB-Sticks, allerdings nur, sofern diese mit FAT32 formatiert sind.

Auffallend schön sind die schmalen Bildschirmränder an den langen Seiten. Durch diese kompakte Bauweise kann man das Acer A1-830 perfekt mit einer Hand halten und mit der anderen den Touchscreen bedienen. Von den Abmessungen entspricht es mit 20,3 x 13,8 x 0,8 cm beinahe dem iPad mini.

Das Herz des Tablets

Als Prozessor setzt Acer im Iconia A1-830 auf einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Dual-Core-Atom-Prozessor Z2560 aus der Clovertrail-Familie. Das bedeutet, er kann zwei zusätzliche Kerne simulieren und dem Betriebssystem einen Quad-Core vorspielen (Hyper Threading). Dementsprechend schnell ist das Tablet in der Praxis: Webseiten werden flüssig geladen, Videos ohne Probleme wiedergegeben und die meisten Spiele laufen ohne lästiges Ruckeln. Bei einigen wenigen, besonders grafikintensiven Titeln sind zwar Aussetzer zu sehen, doch die Spiele sind spielbar. Ein echter Spielefanatiker wird sich ohnehin für ein Tablet mit Quad-Core-Prozessor entscheiden. Bedauerlicherweise reagiert der Bildschirm auf Eingaben hin und wieder etwas träge, beispielsweise im Browserfenster. Teilweise ist auch ein nochmaliges Antippen nötig. Kein Vergleich zum iPad mini, das jedoch auch das Doppelte kostet. Dafür lassen sich selbst HD-Videos problemlos auf dem A1-830 abspielen. Der Arbeitsspeicher beträgt 1GB und der integrierte Flashspeicher umfasst 16 GB, davon stehen knapp 11 GB zur Verfügung. Pluspunkt: Dieser lässt sich mit einer Micro-SD-Karte um 32 GB erweitern. Vergleicht man die Leistung des Acer Tablets im Hinblick auf den aktuellen Marktpreis, darf man sich keinesfalls beschweren.

Das Display

Der Bildschirm ist im 4:3-Format, optimal beim Lesen digitaler Zeitschriften und zum Surfen. Mit der Auflösung von 1024 x 768 Pixel kommt man auf eine Pixeldichte von 162 ppi. Sieht man ganz genau hin, lassen sich leichte Stufen erkennen. Fotos und Videos werden dennoch kontrastreich, mit natürlichen Farben und ausreichend Details dargestellt. Das A1-830 besitzt keinen Umgebungslichtsensor, der automatisch die Helligkeit an die Umgebung anpasst. Allerdings wird man ihn ohnehin nicht vermissen, denn die Helligkeit des Bildschirms hält sich in Grenzen. Die Bildschirmecken werden ungleichmäßig ausgeleuchtet und Weiß wird leicht Grau dargestellt. Aus einer anderen als der optimalen Perspektive erscheinen die Farben schnell matt und verwaschen. Im Freien spiegelt das Display genauso viel oder wenig wie das anderer Tablets. Trotz der kleinen Einschränkungen ist die Bildqualität für ein Tablet dieser Preisklasse absolut in Ordnung.

Die Kameras

An der Vorderseite verrichtet eine 2-Megapixel-Kamera ihren Dienst und das reicht jederzeit für ein gutes, wenn auch etwas dunkles Bild beim Video-Chat. Auf der Rückseite befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera, die bei guten Lichtbedingungen sicher belichtet und brauchbare Fotos mit wenig Rauschen macht. Man sollte sich jedoch auch von der Kamera auf der Rückseite nicht zu viel versprechen. Videos lassen sich mit beiden Kameras meist ruckelfrei aufnehmen, vorne mit 720p und hinten mit 1080p.

Konnektivität

Neben Bluetooth in der Version 3.0 unterstützt das Acer Iconia A1-830 die WLAN-Standards 802.11b/g/n mit 2,4 GHz. Selbstverständlich besitzt das Tablet auch GPS, so das man es im Fahrzeug als Navigationsgerät einsetzen kann.

Akku

Acer spendiert dem Iconia A1-830 einen Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh und gibt bei Videowiedergabe eine durchschnittliche Akkulaufzeit von 7,5 Stunden an. In der Praxis kommt man bei der Wiedergabe von Videos mit maximaler Helligkeit und voller Auflösung auf etwa 7 Stunden. Beim Surfen bringt man es sogar auf etwa 8,5 Stunden. Dies ist zwar etwas weniger als die 10 Stunden mit dem iPad mini, aber dafür kostet es auch deutlich weniger.

Betriebssystem

Das Acer Iconia A1-830 kommt mit der Android-Version „Jelly Bean“ in der Version 4.2.2, ein Update auf die Version 4.4 (KitKat) soll folgen. Wischt man vom oberen Bildschirmrand nach unten, wird die Infoleiste eingeblendet. Hier lässt sich die Helligkeit justieren sowie Bluetooth, GPS und der Flugmodus aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Ebenso wird hier der Akkuladezustand in Prozent angezeigt. Das Acer Iconia A1-830 wird bereits mit einigen vorinstallierten Anwendungen wie Video-Studio und Life Image geliefert. Benötigt man einige der Apps nicht, lassen sich diese deinstallieren oder deaktivieren.

Acer Iconia A1-830 vs. Apple Ipad mini

Im direkten Leistungsvergleich kann das Acer Iconia A1-830 nicht wirklich gegen das iPad mini punkten, denn dies arbeitet schneller und sein Display erscheint brillanter. Aber das muss das Acer Iconia auch überhaupt nicht. Alleine der immense Preisunterschied zwischen diesen beiden Geräten zeigt, dass die beiden Tablets nicht in der gleichen Liga spielen. Das iPad mini ist doppelt so teuer wie das Acer Iconia A1-830.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Intel Dual-Core-Atom (1,6 Ghz)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern, optional microSD bis 32 GB
Display 7,9 Zoll, 1024 x 768 Pixel bei 162 ppi
Digitalkamera 5 Megapixel
Datenübertragung Bluetooth 3.0, WLAN 802.11b/g/n mit 2,4 GHz, GPS
Gewicht 380 Gramm
Akkulaufzeit ca. 7,5 Stunden
Betriebssystem Google Android 4.2 Jelly Bean
Fazit

Das Acer Iconia A1-830 glänzt mit einem schicken Design in einem edlen Metallgehäuse. Die hochwertige Verarbeitung hinterlässt einen bleibenden Eindruck unter der Masse der Tablets auf dem Markt. Eine flüssig arbeitende Technik mit innovativem Intel-Prozessor unterstreicht den gewonnenen Eindruck. Auch das Display mit den natürlich und kontrastreich erscheinenden Farben überzeugt. Einzig der teilweise träge agierende Touchscreen enttäuscht ein wenig. Das sich das Acer Iconia A1-830 in der Hand dafür umso besser anfühlt, liegt vor allem an den schmalen Bildschirmrändern. Diese machen das Tablet trotz seines großen 7,9-Zoll-Bildschirms unglaublich handlich. Aus diesen Blickwinkeln betrachtet, ist das Acer Iconia A1-830 ein wirklich sehr empfehlenswertes Gerät für den Einsatz im Alltag.

Microsoft Surface 2 Test

Der stetig wachsende Markt der Tablets ist für viele Unternehmen eine mittlerweile nicht zu unterschätzende Gewinnsparte auch fernab des iPads, welches lange als Nonplusultra am Markt galt. Der ewige Applekonkurrent Microsoft hat das Thema Tablet lange Zeit eher defensiv gehandhabt, erst im September 2012 erschien mit dem Surface das erste Tablet unter dem Dach des kalifornischen Softwareriesen. Bereits ein Jahr später erschien mit dem Surface 2 die nächste verbesserte Generation des sich als Verkaufsschlager entpuppenden Gerät der ersten Generation.

Gelungener Nachfolger und iPad Konkurrent?

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Tablet mit einer Bildschirmdiagonalen von 10,6 Zoll im Tablet Test kaum vom Vorgänger. Wenn man allerdings genauer hinsieht fallen einem sofort viele Details auf, andere Änderungen hingegen hingegen erst nach längerer Benutzung. Gleichgeblieben ist das Display, welches wie beim Vorgänger eine Full HD Auflösung aufweist: 1.920 x 1.080 Bildpunkte im Seitenverhältnis von 16:9, also kinotaugliches Breitbildformat. Dank eines neu installierten Sensors, welcher die Lichtverhältnisse besser misst, ist auch die Verwendung bei schwierigen Lichtverhältnissen nunmehr sehr gut gelungen – einer der Kritikpunkte am Vorgängermodell. Ebenfalls ein großer Unterschied zum Modell der 1. Generation ist die einzige Produktionsfarbe: statt schwarz setzt Microsoft nun auf ein hochwertig anmutendes silber für Rahmen und Rückseite, was dem Gerät auf jeden Fall schmeichelt. Wer gerne Farbe in das Leben des Surface bringen möchte hat weiterhin die Möglichkeit entsprechende Schutzhüllen in vielen knalligen Farben gesondert zu erwerben.

Für Nutzer eines anderen Tablet, gerade eines iPads, fällt sofort auf, dass sich das Surface 2 zwar ebenso hochkant wie horizontal benutzen lässt, aber die eigentliche Benutzungspräferenz eindeutig bei länglichen Verwendung liegt. Das durchdachte ausklappbare Standfußsystem des Vorgängers wurde angepasst, nunmehr lassen sich zwei Winkelgrößen einstellen, was der Benutzerfreundlichkeit eindeutig entgegenkommt. Weiter konnte das schon bekannte schlanke Design nochmals angepasst werden, sodass die 2. Generation mit 9 Millimetern und nur 676 Gramm eher ein Handschmeichler als ein Klotz in der Hand ist.

Technisch sehr gut aufgestellt

Während andere Tablets sich auf einen Daten- bzw. Ladeanschluss sowie einen Kopfhörerausgang und gewohnter Rechenarchitektur beschränken trumpft das Surface 2 hier sehr stark auf. USB 3.0, Bluetooth 4.0, einen Nvidia Tegra 4 Chip mit 1,7 GHz sowie 2 Gigabyte an Arbeitsspeicher reichen aus, um sowohl das aufgespielte Betriebssystem Windows RT 8.1 als auch weitere Programme zügig zu nutzen. Abgerundet werden die Kerndaten eines jeden Tablets mit einer Frontkamera, welche bei Surface eine Auflösung von 3,5 Megapixel sowie eine Rückenkamera mit 5 Megapixel aufweist, sodass Fotos in einer guten Qualität gemacht werden können. Natürlich reicht das nicht an eine vollwertige Kamera heran, aber dafür soll das Surface 2 auch nicht herhalten und dennoch macht das Fotografieren auch mit dem Tablet Spaß, gerade weil man kein sperriges Equipment für schnelle Schnappschüsse benötigt.

Es werden zwei Speichergrößen angeboten, einmal 32 Gigabyte und einmal 64 Gigabyte, wobei der Speicherbedarf dank eines microSDXC Kartenslots jederzeit erweitert werden kann und dies ohne strikte Restriktionen bezüglich der Maximalgröße. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber anderen Herstellern. Für Kunden, die keine microSDXC Karten nutzen, bietet sich eine kleiner Tipp an: dank des USB Anschlusses lassen sich externe Festplatten oder Cardreader anschließen, an welche man dann seine bevorzugten Speicherkarten anschließen kann. Somit ist ein Aufräumen des Tablets sehr schnell erledigt, da man keine weiteren Programme am PC benötigt, die in der Handhabung manchmal doch etwas suboptimal auftreten.

Handhabung

Die allgemeine Benutzung geht intuitiv von der Hand auch für Käufer, die keinen Windows 8 PC zur Verfügung haben, bedarf es keiner großen Eingewöhnung. Der unumstößliche Vorteil des Produkts von Microsoft gerade für den Ersatz eines anderen mobilen Computers ist eindeutig der USB 3.0 Anschluss. Sämtliche Geräte werden direkt erkannt, sei es jetzt Drucker oder Kamera oder sonstige Eingabegeräte. Hier merkt der Käufer jederzeit, dass PC Spezialisten am Werk waren.

Ebenfalls sehr innovativ ist die Möglichkeit, zwei Apps parallel nebeneinander laufen zu lassen. Somit können beispielsweise Sportereignisse verfolgt werden, während man eine Officeanwendung bearbeitet. Selbstverständlich befindet sich ein bereits vorinstalliertes Officepaket auf dem Surface 2 und, da kann man die Flaggen der anderen Hersteller nach Belieben hochhalten, das ist gerade für geschäftliche Nutzer ein eindeutiger Vorteil gegenüber den Konkurrenzprodukten, welche sich mit halbgaren Anwendungen versuchen.

Reines Officeprodukt also für Geschäftskunden? Weit gefehlt: auch wenn man das Surface 2 vielleicht eher als Officetablet deklarieren möchte gibt es auch im Unterhaltungssektor einige Glanzpunkte. Dank des hochauflösenden Displays kann man HD Filme genießen, welche per Touchbewegung über WLAN auf den heimischen Fernseher geworfen werden können. Zwar ist das generelle Appangebot im Store nicht mit Android oder iOS Geräten vergleichbar, aber im Großen und Ganzen findet man, wenn auch manchmal mit einiger Suche, die passende App für fast jede Situation. Qualität statt Quantität dürfte hier die Devise sein.

Microsoft profitiert im Entertainmentbereich weiterhin von der hauseigenen Xbox Serie, da neben Portierungen bekannter Spiele das Anbinden eines xBox Controllers absolut reibungslos geschieht. Wer schon einmal versucht hat, einen Bluetooth Controller an ein anderes Tablet anzuschließen wird hiervon begeistert sein. Ebenso sind firmeneigene Streamingdienste auch auf dem Tablet verfügbar, sodass auch im multimedialen Segment ordentlich gepunktet werden kann, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermutet.

Ein kleines Schmankerl packt Microsoft für seine Kunden noch obendrauf: so erhält jeder Käufer 200 Gigabyte an dem Clouddienst Skydrive für die Laufzeit von zwei Jahren kostenlos hinzu. Das nennt man Kundenfreundlichkeit, gerade wieder im Vergleich mit anderen Anbietern, welche bereits für kleinere Volumenmengen einen stattlichen Preis aufrufen.

Wo viel Licht da auch viel Schatten?

Nein, aber dennoch gibt es einige Kleinigkeiten, die man zumindest wissen sollte. Das beigefügte Ladekabel ist relativ kurz bemessen, ein Aufladen neben dem heimischen PC über die Steckerleiste artet somit in ein Abenteuer aus. Im Gegensatz zu anderen Geräten ist der Preis relativ hoch und das Gerät wird gerade bei Spielen doch deutlich wärmer als Produkte der Konkurrenz. Aber diese negativen Punkte beeinflussen den Spaß den man mit dem Gerät hat eigentlich kaum, da auch andere Hersteller mit ähnlicher Kritik leben müssen und eine zu hohe Wertigkeit dieser Punkte dem gesamten Produkt in keiner Weise gerecht werden würden.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor NVIDIA Tegra 4
Arbeitsspeicher 2 GB RAM
Speicher 32 GB oder 64 GB Speicher
Display 10,6-Zoll-ClearType-Full-HD
Auflösung: 1920 x 1080
Seitenverhältnis: 16:9 (Breitbildformat)
Toucheingabe: 5-Punkt-Multitouch
Digitalkamera 5 Megapixel
Abmessungen 275mm x 173mm x 8,9 mm
Gewicht 676 Gramm
Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden laut Hersteller
Betriebssystem / Software Windows RT 8.1, Microsoft Office 2013 RT
Fazit

Das Surface 2 ist ein hervorragendes Tablet und kann Interessenten, die eine Alternative zu den Platzhirschen suchen, durchaus empfohlen werden. Gerade die Möglichkeit, die bekannten Officeanwendungen zu nutzen sorgen im beruflichen Alltag bei Über-die-Schulter-Schauern für erstaunte Blicke. Allerdings liegt hier auch das große Manko gegenüber anderen Herstellern: während gerade Samsung und Apple ihre Tablets als reine Lifestyle Produkte anpreisen, stellt Microsoft die gesamte Surface Familie eher schlicht, ja manchmal sogar etwas bieder dar.

Natürlich ist das nicht vergleichbare Appangebot für Kunden, die der Marketingidee der beiden großen Konkurrenten folgen, ein ausschlaggebender Punkt gegen das Gerät von Mircrosoft, aber wer sich mit dem Gedanken befasst demnächst ein Netbook zu erwerben sollte sich auf jeden Fall das Surface 2 genauer ansehen. Denn als alltäglicher PC Ersatz für das Erstellen von Officedokumenten gibt es auf dem Markt derzeit keine bessere Lösung als das Surface 2. Hinzu kommen selbstverständlich weitere Annehmlichkeiten eines Tablets, sodass man bei dem Surface 2 vielleicht statt einem Konkurrenten für die bisherigen Spitzentablets eher von einem Konkurrenten für die Sparte der Netbooks sprechen sollte.

Sony Xperia Z2 Test

Auf Frontalkurs – Mit dem Tablet Xperia Z2 will der japanische Hersteller Sony dem Konkurrenten Apple die Kunden streitig machen. Aber kann das Produkt im Tablet Test wirklich überzeugen? Oder muss es sich doch gegen den Marktriesen geschlagen geben?

Das Tablet in der Außenansicht
Bereits beim In-die-Hand-nehmen fällt auf, dass das Sony Xperia Z2 Tablet zwei große Vorzüge im Vergleich zu Konkurrenzprodukten besitzt. Denn das Tablet ist mit 426g vergleichbar leichter als andere Geräte. Dafür ist es aber mit 17,2cm x 0,6cm x 26,6cm gleichzeitig größer, was sich besonders beim Display zeigt. Denn da präsentiert sich das Xperia Z2 mit ganzen 10,1 Zoll an Display-Größe, was für eine größere Darstellung von Bildern, Videos und Texten sorgen soll.
Trotz seines leichten Gewichts ist das Sony Xperia Z2 aber auch sehr robust, da es aus einem stabilen Aluminiumgehäuse gefertigt ist, während das Tablet-Display aus gehärtetem, kratzfesten, spritzwassergeschützten Glas besteht. Die Verarbeitung soll gewährleisten, dass man das Tablet auch unterwegs beispielsweise im Garten, am Strand oder sogar bei Regen benutzen kann. Eine weitere Besonderheit des Tablets besteht darin, dass es sowohl einen Slot für MicroSD-Karten als auch einen Micro-USB-Anschluss besitzt, sodass sich der Speicher des Xperia Z2 bei Bedarf mit einem externen Datenträger erweitern lässt.

Ein Blick unter die Haube
Auch bei einer genaueren Betrachtung macht das Sony Xperia Z2 Tablet einiges her. Immerhin ist das Gerät mit einem Qualcomm Snapdragon 801 APQ8074AB Quadcore-Prozessor ausgestattet, der eine Leistung von 2,33GHz erbringen kann. Zusätzlich befinden sich ein 3GB großer Arbeitsspeicher und eine 16GB große HDD-Festplatte in dem Tablet, die nicht nur dafür sorgen sollen, dass die Apps, Videos und Websites schnell abgerufen werden, sondern auch, dass die User eine große Menge unterschiedlicher Programme und privater Daten auf dem Xperia Z2 speichern können.

Grafik, Ton Handhabung
Das Sony Xperia Z2 Tablet besitzt ein sogenanntes Triluminos-HD-Display, wodurch die Grafiken der einzelnen Apps auf dem Tablet gestochen scharf mit bis zu 1920 x 1200 Pixeln dargestellt werden. Mit der IPS-Technologie kann man das Display auch problemlos drehen und neigen, ohne dass zu starke Spiegelungen oder Lichtreflexionen entstehen. Das kommt auch Hobby-Fotografen zugute, die mit dem Tablet Fotos von sich oder der Umgebung schießen wollen. Denn dafür hat das Xperia Z2 sowohl eine Frontkamera, die Bilder in einer Qualität von 2 Megapixeln schießen kann als auch eine Kamera auf der Rückseite, die immerhin bis zu 8 Megapixel abfotografieren kann.
Für den richtigen Ton sorgen in dem Tablet vier Stereo-Lautsprecher, die mithilfe der ClearAudio+-Funktion klare Töne erzeugt, ohne dass ein Rauschen oder Knistern zu hören ist. Bei der Handhabung muss das Xperia Z2 allerdings leichte Abstriche machen. So kommt es gelegentlich vor, dass das Touch-Display die Eingabe nur langsam annimmt oder die Eingabe ein wenig nach links verschiebt. Dadurch kann man gelegentlich mehr als einen Anlauf brauchen, wenn man kleinere Symbole anklicken möchte.

Zur Software
Auch das Xperia Z2 von Sony arbeitet bereits mit dem neuesten Betriebssystem Android 4.4.2, das auf den Namen „KitKat“ hört und für die Verwendung mit dem Tablet leicht optimiert wurde. Neben üblichen Apps wie dem Google Playstore oder einem Browser für den Internetzugang verfügt das Xperia Z2 bei Lieferung bereits über ein eigenes Mediencenter für Filme und Videos. Außerdem findet sich eine Anbindung an den Playstation-Store, sodass User, die in Besitzt einer PSP oder PSVita sind, ihre Spiele auch auf das Xperia Z2 übertragen können, um dort weiterzuspielen. Zum Anhören von Musik hat sich Sony dagegen eine App überlegt, die in Anlehnung an einen alten Verkaufsschlager den Namen „Sony Walkman“ trägt.

Besonderheiten des Tablets
Neben den üblichen Features für ein Tablet besitzt das Xperia Z2 auch ein paar außergewöhnliche Merkmale, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Unter anderem ist in dem Tablet ein eigenes UKW-Radio integriert. Die dazugehörende Antenne befindet sich im Headset, das zum Xperia Z2 mitgeliefert wird. Darüber hinaus ist das Tablet mit einer WLAN ac-Antenne ausgestattet, die mit Routern der neueren ac-Generation sowie mit klassischen WLAN-Routern verwendet werden kann. Wahlweise dazu kann man das Xperia Z2 von Sony mit implementiertem LTE erhalten, wodurch das Gerät auch zum Telefonieren oder zum Versenden bzw. zum Empfangen von SMS und MMS verwendet werden kann. Zusätzliche Bequemlichkeit verschaffen NFC und ein integrierter Infrarot-Sensor, mit dem sich das Tablet auch als Fernbedienung oder Steuerungsgerät für NFC-kompatible Geräte einsetzen lässt. Das wird wieder Besitzer einer Playstation 3 oder 4 freuen, da auch die Controller der Konsolen sich mit dem Xperia Z2 verbinden können, sodass man bequem auf dem Display des Tablets auch zocken kann. Soviel Komfort hat aber auch seinen Preis. Denn die Zusatzfunktionen ziehen im aktivierten Zustand mehr Strom ab, sodass das Xperia Z2 „nur“ zwischen 4 und 6 Stunden im Betrieb sein kann, bevor es wieder eine Aufladung benötigt. Das Aufladen dauert wiederum um die 5 Stunden, was im Vergleich zu anderen Geräten etwas länger dauert.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor
Arbeitsspeicher 3 GB RAM
Speicher 16 GB Speicher, per microSD erweiterbar
Display 10,1 Zoll (1.920 x 1.200 Pixel)
bei 224 ppi
Seitenverhältnis 16:10
kapazitiv mit Multitouch
Digitalkamera 8 Megapixel
Abmessungen 26,7 x 17,2 x 0,7 cm
Gewicht ca. 430 Gramm
Akkulaufzeit 5 bis 6 Stunden
Betriebssystem / Software Android 4.4.2
Fazit

Mit dem Xperia Z2 Tablet hat Sony sein Ziel erreicht, einen ernstzunehmenden Konkurrenten für den Tablet-Riesen Apple auf den Markt zu bringen. Das Xperia Z2 ist nicht nur größer und leichter, sondern hat auch einen besseren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und ein Display, das Grafiken und Videos in hochauflösender HD-Qualität darstellen kann. Die Zusatzfunktionen wie das integrierte UKW-Radio und das dazugehörige Headset mit Antenne oder die Sensoren für NFC und Infrarot machen das Xperia Z2 zu einem Multitalent in Sachen Bequemlichkeit und mit seiner Anbindung an den Playstation-Store lässt sich das Tablet auch bei Bedarf in eine Handheld-Spielkonsole umwandeln. Lediglich bei der Ladezeit des Akkus und der gelegentlich etwas ungenauen Touch-Steuerung muss das Xperia Z2 leichte Abstriche machen, sodass Benutzer hin und wieder etwas kämpfen müssen, um gerade kleine Icons aufzurufen und man zum kompletten Aufladen 5 Stunden Zeit mitbringen muss. Das macht das Tablet aber durch seine Allwetter-Tauglichkeit und die Tatsache wieder wett, dass man auch externe Speichermedien wie MicroSD-Karten oder USB-Sticks an das Tablet anschließen kann. Deshalb hat sich das Sony Xperia Z2 Tablet einen insgesamt sehr guten Gesamteindruck erstritten und ist eine Empfehlung für alle Kunden, die auf der Suche nach einem Allround-Tablet sind.

Asus MeMO Pad HD 7 Test

Das neue Asus MeMO Pad HD 7 ist ein 7 Zoll großes Tablet mit einem Quad Core Chipsatz, verfügt über einen HD Screen und auch Stereo Lautsprecher wie auch eine 5 Megapixel Rückkamera. Für 149 Euro klingt das wie ein echtes Schnäppchen. Doch kann das Asus MeMO Pad HD 7 auch in der Praxis eines Tablet Test überzeugen? Google hat mit dem Nexus 7 die Preislatte ordentlich nach unten gelegt – und Asus unterbietet hier mit dem MeMo Pad diesen Preis nochmal deutlich. Doch was kann der Kunde für rund 150 Euro von einem Tablet erwarten? Solange keine utopischen Ansprüche an das Tablet gestellt werden, weiß das Asus MeMo Pad durchaus zu überzeugen.

Die neueste Entwicklung aus dem Hause Asus

Der Hersteller Asus hat in den letzten Monaten immer wieder mit exotischen Veröffentlichungen überrascht. Da gab es das Padfone und Padfone 2 oder auch das Fonepad; Produkte, welche qualitätsmäßig im unteren Mittelfeld blieben. Doch mit dem Asus MeMO Pad HD 7 hat der Hersteller sehr wohl ins Schwarze getroffen. Das Unternehmen wurde bereits tot gesagt, als man mit dem 7 Zoll Tablet das Interesse der Kunden wecken wollte. Mit rund 129 US Dollar ist die 8 GB Version des Tablets ein wahres Schnäppchen. In Europa wurde die 16 GB Version präsentiert. Hier liegt der Preis bei 149 Euro. Somit konnte der Preis des Googles Nexus 7 mit ca. 250 Euro deutlich unterboten werden. Doch ist es wirklich möglich ein Tablet zu produzieren, welches um 149 Euro angeboten werden kann und dennoch mit den anderen Tablets mithalten kann? Wer realistische Ansprüche hat, wird zufrieden sein. Natürlich ist das Asus MeMO Pad HD 7 kein superschnelles Tablet der neuesten Generation. Der Quad Core Chipsatz darf auch nicht mit den Snapdragon S4 Pro oder 1a Snapdragon 600 verglichen werden. Aber in Sachen Geschwindigkeit und Leistung kann das Asus MeMO Pad HD 7 sehr wohl mit Googles Nexus 7 mithalten.

Was kann der Kunde mit dem Asus MeMO Pad HD 7 alles anstellen?

Anspruchsvolle Spiele sind durchaus möglich. Auch das Surfen im Internet oder auch das Ansehen von Videos macht Spaß. Das klare und kontrastreiche Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln hinterläßt einen hervorragenden Eindruck. Somit bietet das Asus MeMO Pad HD 7 also alles das, was von einem guten Tablet erwartet wird. Vor allem kann es locker mit dem Nexus 7 mithalten bzw. befindet sich das Asus MeMO Pad HD 7 sogar auf der Überholspur. Das Design des Asus MeMO Pad HD 7 erinnert an andere Tablets aus dem Hause Asus – Kenner werden die Geräte allerdings ohne Probleme leicht voneinander unterscheiden können. Das Design ist schlicht, aber durchaus ansprechend. Auch wenn die Front des Asus MeMO Pad HD 7 ähnlich anderer Asus Tablets wirkt, so wurde die Rückseite gravierend verändert. Das Asus MeMO Pad HD 7 präsentiert sich mit in einer schicken Plastikhülle. Ob matt oder glänzend entscheidet der Kunde beim Kauf selbst. Dieser wird sich aber im Regelfall für die glänzende Version entscheiden, da der Eindruck hier etwas hochwertiger ist. Die grellen Farben sorgen dafür, dass das Asus MeMO Pad HD 7 von hinten (dank dem Plastik) nicht allzu fragil aussieht. Natürlich kommt es insgesamt nicht an die Wertigkeit der Tablets im 400€ Segment heran, aber dies ist insgesamt mit Blick auf den Preis ein durchaus zu verschmerzendes, kleines Manko.

Weitere Features des Tablets

Das Asus MeMO Pad HD 7 ist mit einem Micro USB Port wie auch einen Kopfhöreranschluss bzw. einer 5 Megapixel Kamera insgesamt sehr gut ausgestattet. Mit einer Größe von 196 x 120 x 11 mm ist das Tablet eine Spur kürzer als das Nexus 7, aber dennoch etwas breiter und dicker geworden. Mit etwas über 300 Gramm wiegt das MeMo Pad rund 40 Gramm weniger, was im Handling sehr angenehm bewertet werden kann. Neben Bluetooth 4.0 hat das Asus MeMO Pad HD 7 auch ein GPS Modul und W-Lan an Board. Der Speicher ist 16 GB groß und kann bis auf 32 GB erweitert werden. In der Handhabung ist das Asus MeMO Pad HD 7 ein leicht zu verstehendes und somit benutzerfreundliches Tablet. Das bedeutet, dass vor allem auch Anfänger keine Probleme haben werden zu verstehen, wie das Tablet funktioniert bzw. welche Möglichkeiten damit gegeben sind. Und genau ist Asus hier sehr gut gelungen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor ARM MediaTek MT8125 (1.2 GHz)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern
Display 7 Zoll – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0
Gewicht 304 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden
Betriebssystem Android 4.2.2 Jelly Bean
Das Fazit fällt eindeutig für Asus aus

Für 149 Euro darf ein Tablet erwartet werden, welches die Standard-Anforderungen mit Leichtigkeit erfüllt. Eine gute Kamera, ein tadelloses Display, einen großen Speicher sowie auch die Möglichkeit anspruchsvolle grafische Spiele zu spielen, im Internet zu surfen und auch dem Lesevergnügen nachzugehen, versprechen langen Tablet-Spass. Natürlich gibt es ein paar Einschränkungen. So wird das Asus MeMO Pad HD 7 jeden Geschwindigkeitstest gegen Tablets verlieren, welche 500 Euro bis 700 Euro kosten. Aber das Asus MeMO Pad HD 7 gewinnt den Test gegen das Nexus 7 von Google, das um rund 100 Euro teurer ist. Asus MeMO Pad HD 7 ist ein ideales Tablet für Anfänger bzw. für Personen, welche für wenig Geld ein ordentliches Gerät haben wollen. Wichtig ist, dass man sich immer wieder bewusst sein sollte, dieses Tablet kostet gerade mal 150€ und nicht 500€ oder mehr. Daher ist das Asus MeMo Pad ein echter Preis-Leistungs-Sieger auf ganzer Linie!

Samsung Galaxy Tab 4 im Test

Samsung bringt mit dem Galaxy Tab 4 10.1 WIFI bereits die vierte Generation des erfolgreichen 10,1-Zoll-Tablets auf den Markt. Da stellt sich die Frage, was sich gegenüber der Vorgängerversion verändert hat – und warum man zu dem neuen Galaxy Tab 4 greifen sollte.

Design und Haptik
Vergleicht man das Äußere des Tablets mit seinem Vorgänger, fällt auf den ersten Blick nichts Gravierendes auf – die Abmessung mit 176,4 x 243,4 x 7,9 mm sind nur unwesentlich größer. Es ist 0,3 mm breiter und länger geworden, dafür aber 0,5 mm dünner und hat um rund 20 Gramm „abgespeckt“. Die vierte Version des beliebten Android-Tablets wiegt nur noch 494 Gramm.
Das bewährte Design hat Samsung beibehalten. Der Rückseite wurde eine Struktur spendiert, die Leder nachempfunden ist. Sie besteht zwar immer noch aus Kunststoff, fühlt sich jedoch angenehm in der Hand an. Die Verarbeitung ist – wie von Samsung nicht anders gewohnt – sehr gut.

Display
Am Display wurde wenig verändert. Es löst nach wie vor mit 1280 x 800 Bildpunkten auf und bietet ein Bildverhältnis von 16:10. Es eignet sich ideal für den Genuss von HD-Videos. Dank eines hohen Kontrastes werden Fotos und Filme ordentlich dargestellt, wenn auch nicht mehr in den übertrieben brillanten Farben des Vorgängers. Die Eingaben über den präzisen Touchscreen werden schnell umgesetzt.

Außen „hui“ und innen „wow“
Was schön aussieht, muss noch lange nicht gut sein – könnte man meinen, doch weit gefehlt: Die Koreaner haben, was die Leistung angeht, deutlich nachgelegt und gegenüber der dritten Generation dem Galaxy Tab 4 10.1 WIFI einen Quadro-Prozessor spendiert. Es ist ein Snapdragon 400 von Qualcomm mit vier Kernen und einer Taktrate von 1,2 Ghz. Die Leistungssteigerung macht sich in der Praxis sehr deutlich bemerkbar, insbesondere im Multi-Window-Modus, wenn mehrere, gleichzeitig geöffnete Anwendungen genutzt werden. Hierbei spielt der Prozessor sein ganzes Leistungspotential gekonnt aus. Dies geht allerdings zu Lasten des Akkus, denn der neue Prozessor verbraucht mehr Strom als der bislang verwendete Zwei-Kern-Prozessor. Allerdings kann er bei einem geringeren Leistungsbedarf, wie beispielsweise beim Surfen im Internet, bis zu drei Kerne abschalten und damit die Akkulaufzeit erhöhen.

RAM und Speichererweiterung
Der Arbeitsspeicher wurde gegenüber dem Galaxy Tab 3 um 512 MB auf 1,5 GB erweitert und sorgt in Verbindung mit dem starken Prozessor für eine gute Performance des Tablets, zumal das aktuelle Android-Betriebssystem in der Version 4.4 zum Einsatz kommt. Es geht deutlich ressourcensparender mit dem Speicherplatz um als seine Vorgänger. Zusätzlich lässt sich der 16 GB große interne Speicher mittels Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 64 GB erweitern.

KitKat – das aktuelle Android in der Version 4.4.2
Mit KitKat wurde vieles gegenüber der Vorgängerversionen verändert, neue Funktionen implementiert, die Übersichtlichkeit verbessert und das System vor allem entschlackt und dadurch beschleunigt. Dies hat ein verbessertes Multitasking und wesentlich schnellere Reaktionszeiten zur Folge. Vor allem den Chrome-Browser hat Google stark überarbeitet. Dadurch sollte auch der Arbeitsspeicher im täglichen Gebrauch ausreichen. Neben der Reduzierung des Speicherbedarfs und der Geschwindigkeitsverbesserung stehen nun auch die Google-Dienste Now und Google+ auf dem Homescreen zur Verfügung.

Im Bereich der Fenstertechnik sind ebenfalls neue Funktionen hinzugekommen: Mit Multi-Window lassen sich mehrere Fenster darstellen und man kann Online shoppen, Filme ansehen, E-Mails abrufen oder mit Freunden chatten. Gleichzeitig arbeiten kann man mit zwei Apps im Modus Multiview. Außerdem gibt es den neuen Fullscreen-Modus, der die Menü- und die Statuszeile vollständig ausblendet, vorausgesetzt die App unterstützt diesen speziellen „Immersive Mode“.

Die Anbindung der Cloud-Dienste wurde ebenfalls überarbeitet. Nun kann jede App auf alle installierten Cloud-Dienste zugreifen, ohne dass man bei jeder App die Zugangsdaten erneut eingeben muss. Die Google-Tastatur lässt sich, wie bereits von WhatsApp bekannt, zwischen Buchstaben und Smilies umschalten. Selbstverständlich beseitigte Google nebenbei auch viele Bugs der früheren Versionen. Am meisten dürften sich Familien jedoch über die neue Funktion „mehrere Nutzer“ freuen. Wenn sie das Tablet gemeinsam nutzen, können bis zu acht Nutzer ihren individuellen Homescreen mit persönlichem Hintergrundbild und ihren eigenen Apps anlegen.

Sehr hilfreich in der Praxis ist die Seitenleiste am rechten Bildschirmrand. Dort kann man seine wichtigsten Apps wie E-Mail oder die Fotogalerie hinterlegen und hat durch einen Fingerwisch schnellen Zugriff auf sie. Damit bleibt nicht nur der Homescreen „aufgeräumt“, es sieht auch nicht gleich jeder, was man so alles auf seinem Tablet gespeichert hat.

Office-Software
Für alle, die unterwegs mehr als nur Videos ansehen möchten, beispielsweise um zu arbeiten, ist bereits ein Office-Paket vorinstalliert. Es beinhaltet neben einer Textverarbeitung auch eine Tabellenkalkulation und ein Präsentationsprogramm von der Firma Hancom. Da es sich bei der installierten App nur um einen Viewer handelt, ist zum Editieren der Dokumente das kostenlos downloadbare Editing Tool von Hancom notwendig.

USB 2.0 und Bluetooth 4.0
Das Galaxy Tab 4 10.1 besitzt einen Micro-USB-Anschluss an der Mitte der langen Seite, in Höhe des Home-Buttons. Darüber lassen sich Daten austauschen und der Akku aufladen. Bedauerlicherweise hat Samsung einen ungünstigen Platz für den Anschluss gewählt, zumindest, wenn man während des Ladens einen Film ansehen möchte und das Tablet dabei mit einer Hülle aufrecht auf dem Tisch steht. Die Stereolautsprecher befinden sich in der Querlage links und rechts. Der Klang ist für Tablet-Lautsprecher in Ordnung. Außerdem verzichtet der Hersteller beim Galaxy Tab 4 10.1 auf einen Infrarotsender. Damit kann man das Tablet nicht wie das Vorgängermodell als TV-Fernbedienung nutzen. Für die Kommunikation mit anderen Geräten steht Bluetooth 4.0 zur Verfügung.

Akku
Im Tablet wird ein nicht auswechselbarer Akku mit stolzen 6.800 Wattstunden verbaut. Seine Akkuleistung reicht selbst für längere Sitzungen ohne Stromquelle. Je nach Nutzungsart hält eine Akkuladung zwischen 10 und 15 Stunden. Die Schattenseite des großen Akkus ist seine recht lange Ladezeit von etwa fünf Stunden bei einem fast leeren Akku.
Nützlich zum Energiesparen ist die Funktion „Smart Stay“, die die Augen des Nutzers erfasst und das Display abschaltet, sobald dieser nicht mehr auf das Display schaut.

Kameras, GPS
Das Tablet besitzt zwei Kameras. Für Selfies und Video-Chats steht eine 1,3-Megapixel-Kamera zur Verfügung, die für diese Anwendungen ausreicht. Für die Rückseite wählte Samsung eine Kamera mit einer Auflösung von 3 Megapixel. Wahrscheinlich ausgehend davon, dass man mit einem 10-Zoll-Tablet ohnehin nicht das Hauptaugenmerk auf die Kamerafunkion richtet.
Das Galaxy Tab 4 10.1 besitzt selbstverständlich auch einen GPS-Sensor, so lässt sich das Tablet auch perfekt als Navigationsgerät nutzen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Cortex-A7 (1,2 GHz)
Arbeitsspeicher 1.536 MByte RAM
Speicher 16 GB Speicher intern, per microSD erweiterbar
Display 10,1 Zoll (1.280 x 800 Pixel)
Seitenverhältnis 16:10
kapazitiv mit Multitouch
Digitalkamera 3,1 Megapixel
Abmessungen 24,4 x 17,6 x 0,9 cm
Gewicht ca. 495 Gramm
Akkulaufzeit ca. 10 Stunden
Betriebssystem / Software
Fazit

Zugegeben, die Displaytechnik ist nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Doch für ein 10-Zoll-Tablet reicht die Darstellung allemal, und in Verbindung mit dem präzise und schnell arbeitenden Touchscreen bekommt man mit dem Samsung Galaxy Tab 4 10.1 WIFI ein Markenprodukt eines namhaften Herstellers mit Garantie und nicht irgendein schlecht reagierendes Tablet eines No-Name-Herstellers aus Fernost. Außerdem sorgt das aktuelle Android-Betriebssystem KitKat in Verbindung mit dem leistungsstarken und ressourcenschonenden Quad-Core-Prozessor sowie dem ausdauernden Akku für deutlich mehr Effizienz als noch beim Vorgängermodell. Mit dem Tablet macht es einfach Spaß zu arbeiten, zu surfen, HD-Videos anzusehen oder einfach nur mit Freunden zu chatten. Vor diesem Hintergrund ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den derzeitigen Angeboten von etwas über 200 Euro für diese Ausstattung als sehr gut zu bezeichnen.