Apple iPad 2 Test

Mit dem ersten iPad setzte Apple das Startsignal für das Zeitalter der Tablet-PCs. Kurz darauf schossen die ersten Geräte mit dem Konkurrenzsystem Android aus dem Boden. Diese konnten aber bei weitem nicht mit der Qualität und Leistung des Apple-Produktes mithalten. Mit dem zweiten iPad wollte der Großkonzern seine Erfolgsgeschichte fortsetzen ob ihm das geglückt ist, sehen sie in unserem Test.

Gestaltung und Ausstattung

Das erste Merkmal, welches im Tablet Test sofort ins Auge sticht, ist das deutlich schlankere Gehäuse, im Vergleich zum Vorgänger. Mit nur noch 8,8 Millimeter wird dem Kunden ein wirklich dünnes Produkt geboten. Damit einhergehend hat auch das Gewicht deutlich abgenommen, die 3G-Version ist mit 613 g immerhin mehr als 100 Gramm leichter als das erste iPad. Beim Display gab es keinerlei Neuerungen, verbaut wurde ein 9,7-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten. Das war zur Veröffentlichung durchaus zeitgemäß und bot schöne, helle, kontrastreiche Bilder. Leider wurde auch die spiegelnde Oberfläche vom Vorgänger übernommen, was die Nutzung außer Haus stark erschwerte.

Im iPad 2 wurden außerdem zwei Digitalkameras verbaut. Auf der Vorderseite eine mit VGA-Qualität für Videotelefonie und auf der Rückseite ein Modell mit immerhin 0,7 Megapixeln sowie eine Videoauflösung von 720p. Mit dieser Ausstattung konnte der Großkonzern aus Kalifornien auch damals nicht beeindrucken, schließlich fanden sich in Smartphones bereits Kameras mit mehreren Megapixeln und einer angemessenen Videoqualität.

In unserem Test nutzten wir ein Apple iPad 2 mit UMTS-Modul. Um es nutzen zu können, wird eine entsprechende Micro-SIM-Karte mit Webtarif benötigt. Dadurch wird den Nutzern auch mobil der Zugang zum Internet sowie dem eigenen E-Mail-Account gewährt. Bezüglich der Anschlüsse gibt es jedoch auch beim zweiten Versuch einen Wermutstropfen, denn wieder wurde das Gerät nicht mit einem USB-Anschluss versehen.

Positiv ist jedoch die gute Verarbeitung zu nennen. Das Gerät wurde mit einer hochwertigen Aluminiumschale versehen, wodurch es nicht nur zusätzlich elegant aussieht, sondern darüber hinaus auch sehr griffig ist. Alle Teile wurden gut verbaut, so dass es keinerlei Spalten oder unangenehme Kanten gibt. Es scheint alles wie aus einem Guss. Farblich haben Interessenten die Wahl zwischen Schwarz und Weiß. Wer seinen Tablet-PC von Apple als mobile Multimediazentrale nutzen möchte, kann das Gerät über den HDMI-Anschluss mit einem Beamer oder Fernseher verbinden und sogar Full-HD-Filme ruckelfrei abspielen.

Interieur, Bedienung und Akkulaufzeit

Angetrieben wird das iPad 2 von einem A5-Prozessor, mit welchem Apple einen deutlichen Schritt nach vorne getan hat. Zwar liegt die Taktrate, wie auch bei dem im ersten iPad verbauten A4-Prozessor, hier bei einem Gigahertz, allerdings werden zwei anstatt nur einem Kern zur Verfügung gestellt. Im Praxistest zeigte sich kein spürbarer Geschwindigkeitsunterschied. Das ist jedoch dem zu verdanken, dass für die regulären Anwendungen lediglich ein Kern genutzt wird. In komplexeren Apps wird sicherlich auch der zweite Kern ausgelastet werden und somit seine Existenzberechtigung erhalten. Selbiges gilt für die Grafikeinheit, die nun mit zwei Kernen in den Hauptprozessor integriert wurde. Neuere Apps nutzen mit Sicherheit die gegebene Leistung aus, während die alten Standardanwendungen zum Zeitpunkt des Tests keinen Unterschied zum Vorgänger feststellen ließen. Auch der verdoppelte Arbeitsspeicher, von nun 512 MB war im Test nicht auffällig. Interessant ist in jedem Fall die deutlich erhöhte Akkulaufzeit. Beim mobilen Surfen hält das Gerät immerhin 6,5 Stunden durch und im Videotest sogar etwas mehr als acht Stunden.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1 GHz Dual-Core Apple A5
Arbeitsspeicher 512 MB
Speicher wahlweise 16 / 32 / 64 GB Speicher (nur intern)/td>
Display 9,7 Zoll Touchscreen mit LED-Hintergrundbeleuchtung – Auflösung 1024 x 768 Pixel
Digitalkamera 5 Megapixel Digitalkamera / HD-Video bis 720p 30 Frames/Sekunde / Frontkamera 0,3 MP
Datenübertragung Wlan b/g/n / Bluetooth 2.1 / EDR HSDPA (nur 3G Version),
Gewicht 613 Gramm
Akkulaufzeit ca. 10 Stunden
Betriebssystem iOS 4.3 und höher
Fazit

Als das iPad 2 veröffentlicht wurde sorgte es für ordentlich Aufregung in der Fangemeinde. Diese war nicht unbegründet, da der Vorgänger noch unter einigen Schönheitsfehlern litt. Mit dem zweiten Modell wurden die meisten tatsächlich ausgemerzt. Eine längere Akkulaufzeit sorgt für mehr Vergnügen mit dem Gerät und das endlich durchdachte Design lässt ein gutes Handling zu. Mit der deutlich erhöhten Leistung ist der Tablet auch für leistungshungrigere Applikationen gerüstet.

Asus EeePad Transformer Prime Test

Mitte Dezember 2011 erschien das neue Asus EeePad Transformer Prime. Der Hersteller preist es mit leistungsstarker Hardware, zuverlässiger Bedienung und einem schnittigen Design an. Neben der zunächst erschienen klassischen Tablet-Variante gibt es inzwischen auch das Modell mit montierbarer Tastatur. Es war eines der ersten Geräte welches den Tegra3-Prozessor von Nvidia nutzte.

Gestaltung und Ausstattung

Für den Tablet Test wurde das EeePad Transformer Prime mit 32 Gigabyte und der zusätzlichen Tastatur verwendet. Diese Ausstattung ist bereits beim Asus EeePad Transformer TF101 eingeführt worden, allerdings ließ es sich der Hersteller nicht nehmen einige Neuerungen und vor allem Verbesserungen an dem Extra-Keyboard vorzunehmen. Es ist sehr viel dünner, einfacher zu montieren und lässt sich besser bedienen.

Als direkter Konkurrenz für das iPad2 entworfen und veröffentlicht, fällt sofort auf, dass das Gerät unheimlich dünn ist. Bereits bei Apples Marktführer viel dieses Merkmal ins Auge, doch Asus hat mit dem EeePad Transformer Prime ein noch schlankeren und etwas leichteren Tablet-PC auf den Markt gebracht. Mit seinen 590 Gramm lässt sich das Gerät auch über längeren Zeitraum problemlos halten. Äußerst hochwertig erscheint das gebürstete Aluminium, das vom taiwanischen Entwickler auf der Rückseite angebracht wurde. Im Test erschien es gänzlich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und natürlich sorgt es für ein sehr edles Aussehen. Hier findet sich außerdem die 8-Megapixel-Kamera. Sie liefert hochauflösende Bilder und ist mit einem LED-Blitz ausgestattet, durch welches auch innerhalb von Räumen gute Fotos entstehen sollen. Was in der Theorie gut klingt, funktioniert in der Praxis allerdings nicht so hervorragend. Die Bilder hier sind oft verschwommen und wirken verwackelt.

Umso besser sind die Fotos im Außenbereich. Hier macht jedoch das 10,1-Zoll-Display das Tablet-Vergnügen etwas madig. Das kratzfeste Gorilla-Glas sorgt zwar für einen guten Schutz, reflektiert aber das Licht etwas zu gut. Manchmal gibt es sogar Probleme überhaupt etwas sehen zu können. Etwas besser wird es, wenn man den Super IPS+ Modus verwendet, der die Helligkeit enorm hochstellt und dadurch die Reflexion etwas rausnimmt. Das zieht jedoch deutlich Akkuenergie, die beim gemütlichen Sitzen im Park natürlich ebenso wichtig ist, wie die klare Sicht. Dennoch macht die Front einen guten Eindruck. Das EeePad Transformer Prime weist eine hohe Blickwinkelstabilität auf, eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten und überzeugt mit guter Farbsättigung. Weiterhin sorgt eine 1,2-Megapixel-Webcam für gut aufgelöste Selbstportraits und natürlich unterhaltsame Video-Telefonie.

Interieur und Bedienung

Als der erste Tablet-PC mit dem neuen Nvidia-1,3-Gigahertz-Vierkernprozessor Cortex A9 muss das Asus EeePad Transformer Prime eine gewisse Vorzeigefunktion erfüllen. Das tut es auch mit hervorragenden Ergebnissen. Zusammen mit dem Gigabyte Arbeitsspeicher, werden jegliche Befehle rasch durchgeführt. Videos und Apps können innerhalb weniger Augenblicke geöffnet werden und der Bildschirm zieht ohne Ruckeln mit. Bedienungstechnisch harmoniert hier alles, was für eine angenehm problemlose Nutzung sorgt. Es gibt keinerlei Performance-Einbrüche und der hochwertige Grafikchip der Geforce-Kette sorgt für ein flüssiges Bild. Allerdings muss Asus aufgrund einiger fehlenden Funktionen auch etwas Kritik in Kauf nehmen. Das EeePad Transformer Prime bietet keine UMTS-Funktion und auch das GPS-System wurde wegen einiger interner Probleme weggelassen.

Multimedia-Anwendungen

Die Darstellung der Anzeige überzeugt sowohl bei Film als auch bei Bildern. Das System lädt sie schnell und stellt sie problemlos dar. Weniger überzeugend ist die Audio-Wiedergabe, keineswegs weil die Qualität nicht stimmt, sondern vielmehr wegen der etwas merkwürdigen Platzierung der Lautsprecher. Durch ihre Position werden sie beim Halten durch die Hand oft verdeckt. Zu Beginn wurde das EeePad mit Android 3.2 geliefert, inzwischen gibt es jedoch ein Update auf Version 4.0. Bereits bei Auslieferung ist das Gerät mit einer Vielzahl von Apps ausgestattet. Darunter Funktionen zur Textverarbeitung, Filmbearbeitung und Wiedergabe von Bildern und Musik.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Cortex A9 Quad-Core Prozessor von ARM; 1,3 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher wahlweise 16 GB o. 32 GB; erweiterbar um 32 GB
Display 10,1 Zoll Touchscreen – Auflösung 1.280 x 800 Pixel
Digitalkamera 8 MP Kamera; 1,3 MP Webcam
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n; Bluetooth, USB 2.0
Gewicht 590 Gramm
Akkulaufzeit ca. 10 Stunden
Betriebssystem Android 3.2 Honeycomb; ab Feb. 2012 Android 4.0 Ice Cream Sandwich
Fazit

Im Test zeigt sich, dass das Asus EeePad Transformer Prime durchaus als iPad-2-Killer betrachtet werden kann. Mit seinen vier Prozessorkernen, hat das Gerät ordentlich Leistung für jegliche Anwendungen. Erstaunlich ist, dass trotz dieses kräftigen Motors, die Akkulaufzeit bei immerhin zehn Stunden liegt. Trotz der kleinen Makel handelt es sich um ein erstklassiges Produkt welches sich auf dem Markt als hochwertiges Modell durchgesetzt hat.

Apple iPad 3 Test

Im März 2012 erschien das iPad der dritten Generation, welches von Apple lediglich den Namen „Das neue iPad“ erhielt. Es war das erste Gerät seiner Art, welches nach dem Tod des Apple-Gründers Steve Jobs, veröffentlicht wurde. Ob der Großkonzern mit dem Produkt seinen ersten Schritt in Richtung Untergang tat oder das Gerät wie seine Vorgänger-Modelle Meilensteine setzte, klärten wir in unserem Test.

Gestaltung und Ausstattung

Farblich hat sich der Hersteller an sein Standard-Repertoire gehalten und das Gerät in den Farben schwarz und weiß veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorgänger wurde das inzwischen dritte iPad etwas dicker entworfen. Allerdings handelt es sich um einen kaum merkbaren Unterschied von 0,6 Millimetern. Damit ist es 9,4 Millimeter dick und hat ein Gewicht von 662 Gramm. Mit diesen Maßen liegt das Gerät sehr gut in der Hand und lässt sich angenehm bedienen. Wie von Apple gewohnt wurde das Gerät mit einer hochwertigen Aluminiumrückseite ausgestattet. Bestehend aus einem Guss sieht das nicht nur sehr elegant aus, sondern fühlt sich darüber hinaus äußert hochwertig an.

Einen ersten Meilenstein konnte der Hersteller auf jeden Fall mit dem Retina-Display setzen. Mit einer außergewöhnlichen Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten wird dem Betrachter ein sehr weiches und angenehmes Bild geliefert. Damit nicht genug, stellt es die Farben deutlich kräftiger und satter dar als sein Vorgänger. Mit diesem Bauteil konnte sich Apple einen zeitlichen Vorteil rausschlagen, denn die Konkurrenz aus dem Android-Sektor zog erst im Juli 2012 mit entsprechenden Full-HD-Displays nach.
Auf der Vorderseite des teuren Markengeräts findet sich neben dem 9,7-Zoll-Touchscreen, auch eine VGA-Kamera, die vorrangig zum Chatten gedacht ist. Zwar können damit auch Schnappschüsse erstellt werden, bei einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixeln ist das jedoch wenig empfehlenswert. Stattdessen sollte hierfür die eigentliche Kamera, auf der Rückseite, verwendet werden. Die verbaute iSight-Kamera schießt Fotos mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und erlaubt sogar die Aufnahme von Full-HD-Videos. Auch im Praxistest konnte sie überzeugen.

Interieur und Bedienung

Für das Innenleben des dritten iPads hat sich Apple ebenfalls einiges einfallen lassen. Darunter der leistungsstarke A5X Dual-Core-Prozessor. Ausschlaggebend ist hier jedoch keine gesteigerte Rechenleistung, denn wie beim iPad 2 warten die beiden Kerne hier mit je einem Gigahertz Leistung auf. Interessanter ist die Grafikeinheit des Prozessors, die anstatt wie beim Vorgänger, mit zwei, jetzt mit vier Kernen arbeitet. Außerdem findet sich ein Gigabyte Arbeitsspeicher in dem Gerät, also die doppelte Menge des im iPad 2 verbauten RAMs. Im Test zeigt sich eine schnelle Arbeitsweise, Apps sowie Webseiten werden innerhalb weniger Augenblicke geöffnet.

In der Bedienung kann das Gerät durch die teilweise einprogrammierte Siri punkten. Im Vergleich zur Vollversion die auf dem iPhone 4S zum Einsatz kam, ist es mit dieser lediglich möglich Texte zu diktieren. Ein auffälliges Merkmal in der Bedienung ist auch die Tastatur. Diese kann gesplittet werden, was es ermöglicht, unabhängig von der Haltung bestens zu tippen. Außerdem ist es möglich die Größe zu verstellen. Das ist nicht nur praktisch, sondern macht beim rumspielen und testen sehr viel Spaß. Apple hat in dem Modell außerdem LTE, die neue Technologie für mobiles Internet integriert. Leider nicht für das europäische Mobilfunknetz, weshalb dieses Merkmal in unserem Test nicht auf Funktionalität geprüft werden konnte.

Multimedia-Anwendungen

Äußerst umwerfend bei Multimedia-Anwendungen wirkt sich natürlich das Full-HD-Display aus. Entsprechende Filmdateien sehen sehr beeindruckend aus. Dafür sind die verbauten Lausprecher des iPads etwas leise. Auch die schnelle Rechenleistung zeigt bei der Filmwiedergabe ihre Vorteile. Filme können beliebig gespult werden und laufen sofort, flüssig und ohne ruckelnde Ladezeiten weiter.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor A5X-Prozessor; Dual-Core; 2 x 1,0 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16, 32, oder 64 GB
Display 9,7 Zoll Touchscreen – Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel
Digitalkamera Front: VGA; Rück: 5 Megapixel iSight
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n; USB 2.0; HDMI, LTE
Gewicht 662 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden
Betriebssystem iOS 5.1
Fazit

Das iPad der dritten Generation konnte im Test durchaus überzeugen. Es war beim Release und ist noch immer deutlich schneller als viele Konkurrenzprodukte aber besonders beeindruckt hat das Retina-Display. Unglaublich scharfe Bilder und kräftige Farben sorgen für eine gelungene, mobile Unterhaltung. Untermauert werden diese positiven Merkmale durch das hochwertige Äußere, welches einen stabilen Eindruck macht und darüber hinaus für stilvolle Ausstrahlung sorgt.

Samsung Galaxy Tab 2 P5110 im Test

Mit der Galaxy-Serie lieferte Samsung bereits einige hochwertige Produkte aus den verschiedensten Techniksparten der heutigen IT-Branche. So stellen Smartphones sowie MP3-Player, aber auch Digitalkameras und eben auch Tablet-PCs mittlerweile feste Bestandteile der erfolgreichen Verkaufsserie da. Das Samsung Galaxy Tab 2 P5110 verkörpert im Tablet Test sogar bereits den fünften Scheiben-PC des fernöstlichen Technikriesen. Was die nun abermals überarbeitete Neu-Auflage zu bieten hat, und wo deren Unterschiede zu anderen Tablet-Lösungen liegen, verraten die folgenden Zeilen.

Design

Designtechnisch hat Samsung vom ersten Galaxy-Tab zumindest teilweise dazugelernt und zum Beispiel auf die iPad-ähnliche Konstruktion bereits im Voraus verzichtet. So gab es bei der Einführung des Samsung Galaxy Tab 2 ausnahmsweise keine Patentschlachten. Und dennoch darf sich der Tablet-PC sehen lassen: Wahlweise in Schwarz (Titanium Silber), Weiß oder Rot (Gamet Red) macht die zweite Tablet-Stufe von Samsung eine gute Figur. Denn nicht nur die Farben beziehungsweise die einigermaßen unempfindlichen Lacke, sondern auch die recht stabilen Halterungen um das Display sowie die griffsichere Hinterfläche verleihen dem Modell Pluspunkte. Wer seinen Tablet-PC jedoch auch noch in ferner Zukunft mit Spaß und Freude – und vor allem mit einem anstandslosen Außenleben – genießen möchte, sollte sich unbedingt eine zusätzliche Schutzhülle zulegen.

Handhabung

Das Galaxy Tab 2 misst mit seinem 10,1 Zoll großen Bildschirm rund 26 x 17 Zentimeter und darf sich demnach gerade noch als handlich bezeichnen. Auch die Tiefe fällt mit 9,7 Millimetern in die Kategorie „kompakt“. Etwas anders sieht es da schon beim Gewicht aus: Über 580 Gramm bringt das Samsung Galaxy Tab 2 P5110 auf die Waage! Besitzern, die sich zum Beispiel auf der Bahnfahrt einen ganzen Film im „Nonstop-Modus“ anschauen möchten, könnten folglich schnell die Hände beim Halten des 10,1-Zöllers träge werden. Hier bietet Samsung – sowie viele No-Name-Marken – allerdings passende Ständer und Tastaturaufsätze an, die nicht nur das bloße Schauen von Videos, sondern auch Textarbeiten auf dem PC im Scheibenlayout spürbar vereinfachen. Denn für die einfache Google-Suche im weltweiten Web oder den schnellen Chat reicht die virtuelle Tastatur im QWERTZ-Layout auf alle Fälle aus, doch sobald längere und vor allem fehlerfreie Texte verfasst werden sollen, bietet ein entsprechender Tastaturaufsatz spürbare Vorteile. Summa summarum fällt das Galaxy Tab 2 also einigermaßen handlich, wenn auch nicht atemberaubend sportlich oder besonders mobil aus. Immerhin: In einen großen Rucksack lässt sich das Modell ohne Probleme verstauen und bietet mit einer Bildschirmdiagonale von 25,7 Zentimetern auch mehr als genügend Bildfläche, die sowohl das Surfen im hiesigen Internet als auch das Schauen von Videos sehr angenehm macht.

Blickpunkt Bildschirm

Einen der wichtigsten Bestandteile eines Tablet-PCs stellt ohne Frage dessen Bildschirm dar. Beim Samsung Galaxy Tab 2 P5110 fällt dieser, wie bereits erwähnt, mit einer Displaydiagonalen von 10,1 Zoll mehr als groß aus. Doch nicht nur groß, sondern auch hochauflösend zeigt sich die Bildschirmfläche der zweiten Tab-Variante: Exakt
1.280 x 800 Pixel verleihen der Eingabe- sowie Anzeigefläche nämlich eine Pixeldichte von 338 ppi – ein Wert, der bereits in den Bereich „HD-Auflösung“ fällt. Leider verzichtet Samsung jedoch auf den Einsatz eines Super-AMOLED-Bildschirms und verpasst dem Tablet-Modell einen „klassischen“, also nicht ganz so knackig scharfen, LCD-Bildschirm. So wirken die Farben nicht ganz so kräftig wie auf den beliebten Handydisplays der Galaxy-Flotte, doch mit einem Helligkeitswert von 332 cd/m² sowie einem maximalen Kontrastverhältnis von 911:1 bietet auch die etwas ältere Bildschirmtechnik überzeugende Bildwerte. Ungeachtet des etwas eingeschränkten Farbspektrums reagieren die Touchsensoren des reaktionsempfindlichen Bildschirms übrigens sehr gut: Dank der hauseigenen Benutzeroberfläche „TouchWiz“ sowie der bereits von Smartphones bekannten kapazitiven Touchtechnik interpretiert der Bildschirm die Benutzerbefehle stets korrekt – ein kleiner Vertipper kommt nur gut einmal in einer Stunde durchgängiger Benutzung vor.

Die Rest-Hardware

Als Hauptbestandteil der übrigen Hardware darf wohl der Cortex A9 Prozessor aus dem Hause Nvidia angesehen werden. Dieser schlägt im Herzen des Galaxy Tab 2 P5110 mit einer Taktrate von 1 GHz im Herzen des Scheiben-PCs und verleiht diesem somit eine angemessene, wenn auch nicht absolut flüssige, Performance. Manche High-End-Handys wie etwa das aktuellste Smartphone der Galaxy-Serie, das Galaxy S4, können da schon mit wesentlich mehr Leistung aufwarten. Unterm Strich liefert die CPU jedoch eine gute Arbeitsgeschwindigkeit, wobei neben dem Dual-Core-Prozessor auch der Arbeitsspeicher (1 GB) erwähnt werden muss.
Die weiteren Hauptkategorien in Sachen Hardware bei einem Tablet-PC bilden der Akku, der Speicher und die Kamera. Auch beim Galaxy Tab 2 P5110 stellen diese Elemente die übrigen Analysekategorien dar, fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. So liefert der Akku beispielsweise mit seinen 7.000 mAh starken Kraftzellen eine durchaus gute Leistung: Rund sieben Stunden lang darf das Galaxy Tab der zweiten Generation mit seinen Lithium-Ionen Batterien unter voller Displayauslastung genutzt werden.
Speichertechnisch gesehen kommen auf den Benutzer wiederum etwas knapp bemessene 16 GB zu. Da schon gut 5 GB mit dem Betriebssystem und einigen wenigen Zusatzfunktionen belegt sind, lohnt es sich also, eine weitere Speicherkarte im Micro-SD oder Micro-SDHC-Format in den PC zu legen. So kann der Speicher um bis zu 32 GB erweitert werden.
Die Kameras des Samsung-Tablets stellen im großen Hardwarevergleich die Schlusslichter dar. So hat das Galaxy Tab 2 P5110 zwar eine Kameraausstattung im Doppelpack, sprich eine Front- und eine Hauptkamera, zu bieten, doch mit Auflösungswerten von 640 x 480 Pixel liefert zum Beispiel die Frontkamera nur sehr pixelige Aufnahmen. Immerhin wird die Hauptfunktion, das Videochatten, durch die Kamera ermöglicht. Die hintere Hauptkamera kann allerdings ebenfalls nicht wirklich glänzen: Neben einer Auflösung von gerade einmal 3,2 Megapixeln treten häufig Farbverwischungen, Bildrauschen und Konturverluste auf. Foto- und Videoaufnahmen fingieren bei diesem Tablet-PC also eindeutig mehr als Beiwerk: Sollen die Aufnahmen weiterverwendet, etwa ausgedruckt oder mit einer entsprechenden Software bearbeitet werden, muss zwangsläufig eine Alternative herhalten.

Software & Funktionen

Apropos Software: Das Galaxy Tab 2 P5110 kommt mit dem Betriebssystem Android 4.0 daher und bietet demnach ein aktuelles, wenn auch nicht gänzlich frisches, Betriebssystem. Derzeit (September 2013) gilt schließlich die 4.3 Variante als die modernste Android-Form.
Die Hauptfunktionen à la Play-Store-Anbindung zwecks App-Nachschub sowie die allgemeinen Gimmicks, wie man sie aus dem Hause Google kennt, sind selbstverständlich auch an Bord des Samsung-PCs vorhanden. Und nicht nur das: Mit Softwareelementen à la „Video Chat On“ beispielsweise erlaubt Samsung allen Besitzern seiner Produkte kostenlos über einen – je nach Internetverbindung mehr oder weniger stabilen – Videostream miteinander in Verbindung treten zu können.
PS: Beim Samsung Galaxy Tab 2 P5110 in der WiFi-Ausführung ist das Surfen im Internet oder eben der Onlinechat lediglich bei einer vorhandenen Internetverbindung möglich. Das WLAN-Netzwerk im Eigenheim oder öffentliche Netzwerkzugänge, wie man sie vermehrt an Bahnhöfen und Flughäfen findet, stellen demnach ein Muss für den kabellosen Internetspaß dar. Eine „Internet to Go“ Funktion via SIM-Karten-Einsatz gibt es lediglich mit der rund 60 Euro teureren „WiFi + 3G“ Variante zu nutzen.

Lenovo Yoga Tablet 10 Testbericht

Was kann ein Hersteller tun, um sich von der Masse der Android-Tablet-PCs abzuheben? Der chinesische Hersteller Lenovo macht es vor: Das Yoga Tablet 10 glänzt mit einem außergewöhnlichem und innovativen Design sowie einer für Android-Tablets ungewöhnlich langen Akku-Laufzeit. Gibt es Vor- oder Nachteile in der Haptik, und was hat das Tablet noch zu bieten?

Das Äußere

Auffällig präsentiert sich das Lenovo Yoga Tablet 10 im silbernen Look und erinnert damit in unserem Tablet Test instinktiv an ein Produkt aus dem Haus mit dem Apfel-Logo. Jedoch unterscheidet sich das Gehäuse von einem iPad aufgrund einer deutlich sichtbaren zylinderförmigen Auswuchtung an einer der beiden langen Seiten. In der Hand haltend, fallen zwei Dinge auf: Zum einen ist das 10,1-Zoll-Tablet mit 608 Gramm Gewicht deutlich schwerer als andere 10-Zoll-Tablets und zum anderen verteilt sich dieses Gewicht erstaunlich gut und fühlt sich überhaupt nicht so schwer an. Beim Halten des Tablets im Hochkant-Modus findet sich die Erklärung: Die Hand umschließt komplett diesen Zylinder, ähnlich wie beim Lesen eines Taschenbuches oder eines Magazins und damit verteilt sich das Gewicht gleichmäßig auf die Handfläche, während beim Halten eines „normalen“ Tablets das Gewicht lediglich auf den Fingerspitzen liegt. So liegt das Yoga beim Lesen fest in der Hand und es besteht keine Gefahr, dass das Tablet versehentlich aus der Hand rutschen könnte.

Der Klappständer

Lenovo hat diesen Zylinder Klappständer (Kickstand) genannt und ihm insgesamt drei Funktionen zugedacht: Hold, Tilt und Stand – Halten, Liegen und Stehen. Den Halten-Modus kennen wir bereits und er eignet sich vor allem zum entspannten Lesen und Internet-Surfen. Mit dem umgelegten Klappständer ist der Liegen-Modus perfekt zum Schreiben und Surfen im Internet, denn dabei liegt das Tablet leicht angewinkelt vor einem. Der Stand-Modus mit dem aufrecht stehenden Tablet-PC ist ideal zum Filme schauen, für Präsentationen oder einen Video-Chat. In der Praxis erweist sich das Android-Tablet als äußerst gelenkig und ist vielseitig einsetzbar. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist das Yoga Tablet einzigartig und wahrer Verwandlungskünstler, denn seine Bauweise ist anders als die bisheriger Tablet-PCs.

Verarbeitung und Akku

Von der Haptik, wie auch vom Äußeren, lässt die Verarbeitung des Tablets keinen Zweifel an der
Qualität aufkommen. Keine Spur von quietschendem Plastik oder schlechter Verarbeitung – kein Wunder, denn das komplette Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt und hinterlässt einen sehr hochwertigen und edlen Eindruck, auch der Zylinder, respektive der Griff, der den Akku beherbergt. Dadurch kann Lenovo auf einen herkömmlichen runden und starken Lithium-Ionen-Akku zurückgreifen und ist nicht auf einen ultraflachen, kleinen und platzsparenden Akku beschränkt. Der Hersteller spendiert dem Tablet einen 9000 mAh-Akku, der laut Lenovo eine durchschnittliche Laufzeit mit bis zu 18 Stunden haben soll, abhängig von der Nutzung. Unter realen Bedingungen, beispielsweise bei ständiger Video-Wiedergabe, bietet der Akku bis zu 11 Stunden Power und bei maximaler Helligkeit lässt es sich damit immerhin bis zu 7 Stunden im Internet surfen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt, denn die Kehrseite eines starken Akkus ist die lange Ladezeit. Diese beträgt mit dem beiliegenden Netzteil etwa 5 Stunden. Abgesehen davon ist die Laufzeit für ein Android-Tablet ausgezeichnet und das Yoga Tablet 10 wird damit für alle interessant, die häufig unterwegs sind und dabei nicht auf eine Stromquelle zugreifen können.

Innere Werte

Soweit zu den äußeren Werten, doch wie sieht es mit dem Innenleben des Yoga Tablets aus?
Lenovo verwendet in dem WLAN-Modell einen Mediatek MT8125 Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Taktrate und 1 GB Arbeitsspeicher. Als Flashspeicher sind 16 GB verbaut, doch nur etwa 12 GB stehen dem Nutzer davon zur Verfügung. Dieser Speicher lässt sich mittels einer Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 32 GB erweitern. Mit dem Prozessor hat sich Lenovo nicht für die aktuellste und leistungsstärkste Variante entschieden. Bei Apps mit einem hohen Leistungsbedarf kann es zu Geschwindigkeitsbeeinträchtigungen kommen. Gleiches passiert bei mehreren gleichzeitig geöffneten Programmen und dem Starten einer weiteren Applikation. Das Yoga mit 3G verwendet den Mediatek MT8389 Quad-Core-Prozessor. Beide Prozessoren basieren auf dem Cortex A7-Prozessor sowie einer PowerVR SGX 544 GPU.

Das Display

Das kapazitive Multitouch-Display im Format 16:10 reagiert schnell und sehr genau. Das Bild ist von einem seitlichen Blickwinkel noch gut zu erkennen. So können Filme mit der Familie oder Freunden zusammen angesehen werden. Die wiedergegebenen Filme laufen flüssig und die Fotos werden scharf und farbenfroh auf dem Display dargestellt. Die Bilder sind kontrastreich und auch an der Helligkeit gibt es nichts auszusetzen. Lediglich die Auflösung des Displays lässt etwas zu wünschen übrig. Denn mit 1280 x 800 Pixel bietet es keine HD-Auflösung und ist für ein 10-Zoll-Tablet mit einer ansonsten guten Ausstattung doch etwas mager. Dennoch überzeugt das Display im Test. Unverständlicherweise hat Lenova dem Gerät auch keinen HDMI-Anschluss verpasst, was ein alternatives Filmvergnügen auf dem Fernseher verhindert. Letztendlich hängt die Frage, ob eine HD-Auflösung notwendig ist, von der individuellen Nutzung des Tablets ab.

Kameras und Konnektivität

Das Yoga besitzt zwei Kameras. Auf der Rückseite ist eine 5 Megapixel-Kamera eingebaut und vorne verrichtet eine 1,6 Megapixel-Kamera den Dienst, was für einen Video-Chat auf jeden Fall ausreicht. Die Fotos der Hauptkamera weisen wenig Bildrauschen auf und sind für ein Tablet in dieser Kategorie in Ordnung. Die Lautsprecher hat Lenovo auf der Tablet-Vorderseite, genauer gesagt im Zylinder, untergebracht und nicht wie ansonsten üblich auf der Rückseite oder seitlich. Audioseitig verwendet das Gerät Dolby Digital Plus und besitzt eine Audiobuchse. Ausgestattet ist es mit WLAN 802.11b/g/n und Bluetooth 4.0 sowie mit einem Micro-USB-Anschluss.

Das Betriebssystem

Das Yoga Tablet arbeitet mit dem Android-Betriebssystem 4.2.2, also Jelly Bean. Das „Wischen“ funktioniert „butterweich“. Es ist von Lenovo nur wenig modifiziert, beispielsweise ist ein anderer Dateimanager installiert und mit dem Kingsoft Office-Paket gibt es einen ebenbürtigen Microsoft-Office-Ersatz gleich mit dazu. Neben GPS und einem Kompass sind ein Helligkeits-, Bewegungs-, Lage- und Beschleunigungssensor vorhanden. Das Lenovo Yoga Tablet 10 ist mit durchschnittlich 7 mm sehr dünn, lediglich am Akku kommt es auf eine Stärke von 21 mm. Die Größe beträgt 26,1 x 18,0 x 2,1 cm.

Das Zubehör

Lenovo bietet unter der Bezeichnung BKC600 eine passende Bluetooth-Tastatur an, die während des Transports als Cover dient und das Display vor Kratzern schützt. Darüber hinaus werden passgenaue Cover in vier Farben angeboten.

Fazit:

Obwohl das Lenovo Yoga Tablet 10 mit 608 Gramm ordentlich Gewicht mitbringt, fällt dieses aufgrund des innovativen und überzeugenden Designs, der sehr guten Haptik sowie der ungewöhnlichen Gewichtsverlagerung überhaupt nicht auf. Das Tablet ist absolut verwindungssteif, sehr hochwertig verarbeitet und lässt sich vielseitig einsetzen. Das Betriebssystem und der Prozessor arbeiten flüssig und schnell, auch wenn der Mediatek Quad-Core nicht der leistungsfähigste Prozessor ist. Das Tablet hat eine fast vollständige Ausstattung und das Display bietet ein gutes Bild mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Wer jedoch HD-Auflösung oder einen HDMI-Anschluss benötigt, ist mit diesem Tablet falsch beraten. Dennoch wird das Yoga seine Käufer finden, denn die fantastische Akku-Laufzeit und die Haptik des Gerätes zu einem Preis von unter 300 Euro sprechen für das Lenovo Yoga Tablet 10 und dessen sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Apple iPad Air im Test

Seit dem 1. November ist Apples fünfte Version des iPads erhältlich. Begleitet vom Motto „Alles können ist ganz leicht“ schickt das kalifornische Unternehmen sein neuestes Modell gewohnt selbstbewusst auf den Markt. Es zeigt sich im Tablet Test als leichter, schneller und schöner als seine Vorgänger, aber ob es auch für die Referenz reicht, klären wir im Test.

Gehäuse und Design

Das iPad Air erscheint in den Farben Silber und Space-Grau. Apple setzt wieder auf einen Unibody aus Aluminium, der hervorragend verarbeitet ist. Das Tablet wirkt wie aus einem Guss, die Aluminium- und Glaskomponenten fügen sich nahtlos aneinander. Schon auf den ersten Blick bemerkt man die gewohnte Qualität eines Apple-Produkts. Nimmt man es dann in die Hände, fällt sofort das niedrige Gewicht auf: Das iPad Air bringt zwischen 470 und 480 Gramm auf die Waage (je nach Version, LTE oder WLAN). Im Vergleich zum direkten Vorgänger iPad 4 ist es 180 Gramm leichter und mit 7,5 Millimeter auch noch 20 Prozent schmaler. Die nackten Zahlen machen sich auch im Alltag bemerkbar: Das Tablet hat ein enorm angenehmes Handling, die Abspeck-Kur zeigt sorgt für problemloses Arbeiten und verringert den Abstand zum iPad mini deutlich.

Der Panelrahmen ist ordentlich geschrumpft, somit fallen die seitlichen Balken nicht mehr störend auf. Der Daumen neigt dadurch jedoch leichter dazu, das Display versehentlich zu berühren. Hier hat Apple eine intelligente Antwort gefunden: Der Touchscreen hat eine Daumenerkennung integriert, die zwischen Haltegriff und Eingabe unterscheiden kann. Das ist nicht nur ein cooles Gimmick, sondern funktioniert in der Praxis prima.

Software

Auf dem Display des iPad Air begrüßt einen der bekannte Homescreen von iOS 7 – Apple hat dem Gerät natürlich die neueste Version seines mobilen Betriebssystems spendiert. Und das funktioniert gewohnt flüssig: Menüs und Bedienung präsentieren sich intuitiv, keinerlei Ruckler stören die Arbeit. Gänzlich neu ist dagegen das mitgelieferte Gesamtpaket an Software. Die vor kurzem aktualisierten iLife- und iWork-Apps können Käufer nun kostenfrei herunterladen. Damit haben Sie im App-Store neben iPhoto und iMovie kostenlosen Zugriff auf die Musikbearbeitung Garageband, die Textverarbeitung Pages, die Präsentationssoftware Keynote und die Tabellenkalkulation Numbers. Hier zeigt sich Apple ungewohnt spendabel. Natürlich sind auch für das iPad Air alle gängigen Apps verfürbar, wie beispielsweise auch der neue Opera Browser Coast.

In Sachen Vielfalt kommt nach wie vor kein Konkurrent an den App Store heran, weder Android noch Microsofts Windows 8 kommen gegen die etablierte Plattform an.

Display

Vom Vorgänger übernommen ist das sogenannte Retina-Display, welches mittlerweile bei Apple als Standard angesehen werden kann. Das 9,7 Zoll Display löst nach wie vor mit 2048×1536 Pixeln auf, wodurch die einzelnen Bildpunkte durch eine Pixeldichte von 264 ppi mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen sind. Das kleinere Display des Brudermodells iPad mini kommt dagegen bei gleicher Auflösung auf eine höhere Pixeldichte von 326 ppi. Somit hält Apple Kaufgründe für beide Versionen des iPads aufrecht.

Die Helligkeit mit einem maximalen Wert von rund 400 Candela pro Quadratmeter ist überdurchschnittlich gut. Bücher oder längere Texte kann man dadurch auch bei Sonnenlicht stundenlang lesen, der Amazon Kindle lässt grüßen. Auch der Betrachtungswinkel ist sehr angenehm, besonders wenn viele Personen gemeinsam auf das Display schauen, macht sich die IPS-Displaytechnologie bemerkbar.

Lediglich beim Anschauen von Filmen fällt das etwas veraltete, vom Röhren-Fernsehgerät bekannte 4:3 Format negativ auf, da zwangsläufig schwarze Balken oben und unten zu sehen sind. Hier liegen 16:9 Tablets klar vorne.

Leistung

Im Inneren des iPad Air schlägt das Apple A7 getaufte Prozessor-Kraftpaket, das auch im iPhone 5s werkelt. Flankiert wird der A7 vom M7-Motion-Coprozessor, der für die stromsparende Steuerung und Datenverarbeitung der Bewegungssensoren sorgen soll. Im Test schlägt sich das iPad Air souverän: Die Leistung des A7 überflügelt sogar die Konkurrenz aus dem Smartphone-Bereich, den Snapdragon 800 mit seinen höher getakteten vier Rechenkernen (etwa im Samsung Galaxy Note 10.1 verbaut). Auch modernste Spiele meistert der Chip und macht das Gerät zum Multimedia-Spitzenreiter. Doch gerade beim mehrstündigen Gaming ist die hohe Wärmeentwicklung grenzwertig, die Oberflächentemperatur steigt teils enorm.

Trotz geballter Power geht dem iPad Air nicht so schnell die Puste aus. Das vom Apple mit zehn Stunden angegebene durchschnittliche Durchhaltevermögen können wir bestätigen. Der nicht entfernbare Akku hat eine sehr gute Kapazität von 8827 mAh. Das sorgt für mindestens acht Stunden Vergnügen beim Video-Schauen und noch immerhin ordentliche sechs Stunden beim Internet-Surfen. Das Aufladen am 12-Watt-Netzteil dauert ca. vier Stunden. In Sachen Ausdauer hinterlässt es somit einen ordentlichen Eindruck. Daher steht das iPad Air mit duchhaltender Power für einen langen Uni Tag auch bei Studenten hoch im Kurs. Auf viele der hochwertigen Apple Produkte gibt es übrigens besondere Vergünstigungen für Studenten im Apple Education Store.

Ausstattung

Die Käufer eines neuen iPad Air stehen vor der Qual der Wahl: Je nach Ausstattung (mit oder ohne LTE) stehen 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte Flash-Speicher zur Verfügung. Die Entscheidung sollte gut überlegt sein, denn nachträglich die Kapazität zu erhöhen ist im Vergleich zur Konkurrenz von Samsung & Co nicht möglich: Apples neues Tablet hat wie seine Vorgänger keinen erweiterbaren Speicher. Dadurch wird man gezwungen, beim Einkauf tief in die Tasche zu greifen, denn Filme und Spiele verschlingen viel Platz und die Aufrüstung lässt sich Apple wie immer teuer bezahlen.

Alle Versionen eint Bluetooth in der Version 4.0, mit HSPA+ gibt es eine schnelle Verbindung zum Internet. Für einen saftigen Aufpreis kann zusätzlich eine LTE-Variante des iPad Air erworben werden, wodurch alle gängigen Frequenzbänder abgedeckt sind. Das integrierte WLAN-Modul unterstützt die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n und hat eine recht gute Reichweite: Ob große Wohnung oder Hörsaaal, wir konnten stets eine gute Verbindung feststellen.

Bei den Anschlüssen zeigt Apple erneut große Schwächen. Einzig die 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse ist universeller Standard und bietet Platz für alle gängigen Kopfhörer und PC-Boxen. Doch Micro-USB-, Micro-SD-Karten- oder HDMI-Anschlüsse sucht man wie beim Vorgängermodell iPad 4 vergebens. Auch der multifunktionale Lightning-Port ist auf nicht im Lieferumfang enthaltene Kabel angewiesen. Die geeigneten Adapter, auf die man zwangsläufig zurückgreifen muss, kosten gut und gerne um die 50 Euro im Apple Store. Das kann die Android-Konkurrenz deutlich besser und Nutzer-freundlicher.

In den Karton packt Apple Netzteil und Verbindungskabel zum Computer. Das darüber hinaus erhältliche Zubehör ist obligatorisch: Die Anschaffung eines Smart-Cover oder Smart-Case macht durchaus Sinn, da sich der Qualitätsanspruch auch auf das hauseigene Zubehör erstreckt.

Die rückseitige iSight-Kamera macht nach wie vor 5-Megapixel-Fotos und nimmt Videos in Full-HD auf. Das reicht den alltäglichen Ansprüchen zu Genüge, hebt das iPad Air jedoch nicht von der Konkurrenz ab. Die Frontkamera ist leicht verbessert worden: Die 1,2 Millionen Pixel sorgen für ein rundum besseres Bild. Bei beiden Kameras ist jedoch noch immer weder Blitzlicht noch Bildstabilisator integriert. Im Dunkeln knipsen geht also nicht.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor A7 (64 Bit), M7, Dual-Core
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16, 32, 64 oder 128 GB
Display 9,7 Zoll Touchscreen – Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel iSight
Datenübertragung WLAN-n, Bluetooth 4.0, optional Edge, UMTS, DC-HSDPA, LTE
Gewicht 469 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden
Betriebssystem iOS 7
Fazit:

Das iPad Air hält, was es verspricht: Es ist erstaunlich schlank und gleichzeitig durch den A7-Chip extrem schnell. Das Retina-Display, die perfekte Verarbeitung und das gewaltige Software-Paket komplettieren den Eindruck. Die Kehrseite: Die Einsteigerversion für 479 Euro hat kein LTE, keinen erweiterbaren Speicher und kaum Anschlüsse. Wer mehr will, muss draufzahlen. Zusätzlich kann das kleinere iPad mini mit einer höheren Pixeldichte punkten. Unterm Strich jedoch ist Apples iPad Air bei den 10-Zoll-Tablets die klare Referenz!

Samsung Galaxy Tab 3 im Test

Die dritte Generation des Samsung Galaxy Tab beweist im Tablet Test, dass es nicht immer Apple sein muss. Das südkoreanische Unternehmen hat ein Tablet geschaffen, das dem iPad Konkurrenz macht: Es ist ebenfalls schick, schnell und teuer. Im Test muss es beweisen, ob es tatsächlich zu den besten 10-Zoll-Tablets auf dem Markt gehört.

Versionsvielfalt

Insgesamt hat Samsung neun Kaufversionen des Galaxy Tab 3 im Angebot. Mit den Displaygrößen 7, 8 und 10 Zoll werden die Tablets angeboten. Das hier getestete Tablet 10.1, welches mit der Software Android 4.2.2 betrieben wird, ist ebenfalls in drei unterschiedlichen Varianten am Markt erhältlich: Die UMTS Version für 469 Euro, die Wi-Fi-Version 369 Euro und ein LTE-fähiges Tablet gibt es für 509 Euro. Wer auf mobiles Internet verzichten kann, spart demnach gut und gerne über 100 Euro. Das Tablet steht in Schwarz, Braun oder Weiß zum Verkauf.

Design

Mit seinen Abmessungen von 24,3 x 17,6 x 0,8 Zentimetern und einem Gewicht von knapp über einem halben Kilogramm liegt das Samsung-Tablet sehr angenehm in der Hand, die Verarbeitung macht trotz des glatten Kunststoffes einen hervorragenden und hochwertigen Eindruck. Am unteren Rand des Leichtgewichts sind mittig neben dem physischen Homebutton die kapazitiven Touchscreen Menü- und Zurück-Tasten angebracht, die allerdings viel zu leicht ungewollt betätigt werden, da man nur mit dem Finger in die Nähe kommen muss, um eine Eingabe auszulösen. Die Lautsprecher sind im Gegensatz zum Vorgängermodell an der linken und rechten Aussenkante angebracht. Der Kopfhöreranschluss fügt sich links oben nahtlos in das Design ein, während sich Ein-/Ausschalter, Lautstärkeregler und microSD-Speicherkartenslot an der Oberkante befinden. Front- und Hauptkamera wurden jeweils mittig oben platziert.

Display

Das Display des Galaxy Tab 3 löst mit 1280 x 800 Pixeln (149 ppi) auf. Beim täglichen Arbeiten mit Fotos, Videos, Texten und den meisten Apps reicht ein Megapixel völlig aus, trotzdem wären für ein High-End-Tablet deutlich mehr drin gewesen, da Apples iPad Retina etwa drei Megapixel bietet. Mit 392 cd/m² ist das Display des Galaxy Tab 3 jedoch angenehm hell mit satten und kräftigen Farben, der Kontrast ist durchweg scharf.

Technik und Leistung

Samsung setzt auf die Intel Atom Plattform. Das Gerät verfügt über einen Dual Core Prozessor mit 1,6 GHz (Z2560) und einem Arbeitsspeicher von 1 Gigabyte. Mit 11,2 Gigabyte freien internen Speicher bietet das Samsung Galaxy Tab 3 auch mehr Speicher als sein Vorgänger an. Mittels einer Micro SD Card kann der Speicherplatz auch bist zu 64 GByte vergrößert werden – eine vorbildliche Funktion, die man nach wie vor beim Konkurrenten von Apple vermisst. Das Samsung Galaxy Tab 3 bietet auch die USB On The Go Variante an. Hier kann mittels Adapter das Tablet auf die Daten des USB Sticks mittels des Micro USB Anschluss zugreifen. An den heimischen Fernseher kann man das Tablet allerdings nicht anschließen.

Die Perfomance des Intel-Prozessors macht sich im Alltag angenehm bemerkbar. Durch die Hyper-Threading-Technik werden vier Rechenkerne simuliert, auch wenn nur zwei vorhanden sind. Dadurch ist das Arbeiten am Tablet stets ruckelfrei, erst beim Bearbeiten hochauflösendener Fotodateien kommt das Galaxy Tab 3 ins Straucheln.

Als Betriebssystem dient Googles Android 4.2.2, getauft „Jelly Bean“ mit Samsungs Touch-Wiz-Nutzeroberfläche, das sich sehr eingängig bedienen lässt. Was jedoch stört: Bis zu 40 App-Buttons stellt der Bildschirm gleichzeitig dar – das ist deutlich zu unübersichtlich und bei der vergleichsweise niedrigen Auflösung nicht unbedingt Augenschonend. Mit „Smart Stay“ versetzt sich das Tablet in den Energiesparmodus, sobald man nicht mehr aufs Display schaut – ein nettes Feature. Der sogenannte „IR Blaster“ sorgt dafür, dass Samsungs Galaxy Tab 3 auch als Universalfernbedienung genutzt werden kann. Mit der Funktion „Adapt Sound“ ist es möglich, dass etwaige Schwächen von Kopfhörern und Gehör ausgeglichen werden können. Eine automatische Korrektur sorgt dafür, dass ein großartiges Hörerlebnis stattfinden kann. Auch eine Bild-in-Bild Funktion ist möglich. Mit diesem Feature (Pop Up Play) ist es möglich, dass mehrere Videos wiedergegeben werden können.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Intel Atom, 1.6 GHz, Dual-Core
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern, bis zu 64GB per microUSB
Display 10,1 Zoll Touchscreen – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera Front: 1,3 Megapixel; Rück: 3 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 512 Gramm
Akkulaufzeit ca. 9 Stunden
Betriebssystem Android 4.2 (Jelly Bean)
Fazit

Das Galaxy Tab 3 10.1 ist eine konsequente Weiterentwicklung der bekannten und beliebten Baureihe aus dem Hause Samsung. Es ist leicht und kompakt, hat ein großartig helles Display und bietet dank micro-SD-Slot Platz für bis zu 64 Gigabyte zusätzlichen Speicher. Die zwischenzeitlichen Performanceeinbrüche, die nicht ganz aktuelle Technik und der noch immer recht hohe Preis für die Topausstattung sorgen jedoch dafür, dass am iPad Thron (noch) nicht gesägt wird.

Asus MeMO Pad HD 7 Testbericht

Das neue Asus MeMO Pad HD 7 ist ein 7 Zoll großes Tablet mit einem Quad Core Chipsatz, verfügt über einen HD Screen und auch Stereo Lautsprecher wie auch eine 5 Megapixel Rückkamera. Für 149 Euro klingt das wie ein echtes Schnäppchen. Doch kann das Asus MeMO Pad HD 7 auch in der Praxis eines Tablet Test überzeugen? Google hat mit dem Nexus 7 die Preislatte ordentlich nach unten gelegt – und Asus unterbietet hier mit dem MeMo Pad diesen Preis nochmal deutlich. Doch was kann der Kunde für rund 150 Euro von einem Tablet erwarten? Solange keine utopischen Ansprüche an das Tablet gestellt werden, weiß das Asus MeMo Pad durchaus zu überzeugen.

Die neueste Entwicklung aus dem Hause Asus

Der Hersteller Asus hat in den letzten Monaten immer wieder mit exotischen Veröffentlichungen überrascht. Da gab es das Padfone und Padfone 2 oder auch das Fonepad; Produkte, welche qualitätsmäßig im unteren Mittelfeld blieben. Doch mit dem Asus MeMO Pad HD 7 hat der Hersteller sehr wohl ins Schwarze getroffen. Das Unternehmen wurde bereits tot gesagt, als man mit dem 7 Zoll Tablet das Interesse der Kunden wecken wollte. Mit rund 129 US Dollar ist die 8 GB Version des Tablets ein wahres Schnäppchen. In Europa wurde die 16 GB Version präsentiert. Hier liegt der Preis bei 149 Euro. Somit konnte der Preis des Googles Nexus 7 mit ca. 250 Euro deutlich unterboten werden. Doch ist es wirklich möglich ein Tablet zu produzieren, welches um 149 Euro angeboten werden kann und dennoch mit den anderen Tablets mithalten kann? Wer realistische Ansprüche hat, wird zufrieden sein. Natürlich ist das Asus MeMO Pad HD 7 kein superschnelles Tablet der neuesten Generation. Der Quad Core Chipsatz darf auch nicht mit den Snapdragon S4 Pro oder 1a Snapdragon 600 verglichen werden. Aber in Sachen Geschwindigkeit und Leistung kann das Asus MeMO Pad HD 7 sehr wohl mit Googles Nexus 7 mithalten.

Was kann der Kunde mit dem Asus MeMO Pad HD 7 alles anstellen?

Anspruchsvolle Spiele sind durchaus möglich. Auch das Surfen im Internet oder auch das Ansehen von Videos macht Spaß. Das klare und kontrastreiche Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln hinterläßt einen hervorragenden Eindruck. Somit bietet das Asus MeMO Pad HD 7 also alles das, was von einem guten Tablet erwartet wird. Vor allem kann es locker mit dem Nexus 7 mithalten bzw. befindet sich das Asus MeMO Pad HD 7 sogar auf der Überholspur. Das Design des Asus MeMO Pad HD 7 erinnert an andere Tablets aus dem Hause Asus – Kenner werden die Geräte allerdings ohne Probleme leicht voneinander unterscheiden können. Das Design ist schlicht, aber durchaus ansprechend. Auch wenn die Front des Asus MeMO Pad HD 7 ähnlich anderer Asus Tablets wirkt, so wurde die Rückseite gravierend verändert. Das Asus MeMO Pad HD 7 präsentiert sich mit in einer schicken Plastikhülle. Ob matt oder glänzend entscheidet der Kunde beim Kauf selbst. Dieser wird sich aber im Regelfall für die glänzende Version entscheiden, da der Eindruck hier etwas hochwertiger ist. Die grellen Farben sorgen dafür, dass das Asus MeMO Pad HD 7 von hinten (dank dem Plastik) nicht allzu fragil aussieht. Natürlich kommt es insgesamt nicht an die Wertigkeit der Tablets im 400€ Segment heran, aber dies ist insgesamt mit Blick auf den Preis ein durchaus zu verschmerzendes, kleines Manko.

Weitere Features des Tablets

Das Asus MeMO Pad HD 7 ist mit einem Micro USB Port wie auch einen Kopfhöreranschluss bzw. einer 5 Megapixel Kamera insgesamt sehr gut ausgestattet. Mit einer Größe von 196 x 120 x 11 mm ist das Tablet eine Spur kürzer als das Nexus 7, aber dennoch etwas breiter und dicker geworden. Mit etwas über 300 Gramm wiegt das MeMo Pad rund 40 Gramm weniger, was im Handling sehr angenehm bewertet werden kann. Neben Bluetooth 4.0 hat das Asus MeMO Pad HD 7 auch ein GPS Modul und W-Lan an Board. Der Speicher ist 16 GB groß und kann bis auf 32 GB erweitert werden. In der Handhabung ist das Asus MeMO Pad HD 7 ein leicht zu verstehendes und somit benutzerfreundliches Tablet. Das bedeutet, dass vor allem auch Anfänger keine Probleme haben werden zu verstehen, wie das Tablet funktioniert bzw. welche Möglichkeiten damit gegeben sind. Und genau ist Asus hier sehr gut gelungen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor ARM MediaTek MT8125 (1.2 GHz)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern
Display 7 Zoll – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0
Gewicht 304 Gramm
Akkulaufzeit ca. 8 Stunden
Betriebssystem Android 4.2.2 Jelly Bean
Das Fazit fällt eindeutig für Asus aus

Für 149 Euro darf ein Tablet erwartet werden, welches die Standard-Anforderungen mit Leichtigkeit erfüllt. Eine gute Kamera, ein tadelloses Display, einen großen Speicher sowie auch die Möglichkeit anspruchsvolle grafische Spiele zu spielen, im Internet zu surfen und auch dem Lesevergnügen nachzugehen, versprechen langen Tablet-Spass. Natürlich gibt es ein paar Einschränkungen. So wird das Asus MeMO Pad HD 7 jeden Geschwindigkeitstest gegen Tablets verlieren, welche 500 Euro bis 700 Euro kosten. Aber das Asus MeMO Pad HD 7 gewinnt den Test gegen das Nexus 7 von Google, das um rund 100 Euro teurer ist. Asus MeMO Pad HD 7 ist ein ideales Tablet für Anfänger bzw. für Personen, welche für wenig Geld ein ordentliches Gerät haben wollen. Wichtig ist, dass man sich immer wieder bewusst sein sollte, dieses Tablet kostet gerade mal 150€ und nicht 500€ oder mehr. Daher ist das Asus MeMo Pad ein echter Preis-Leistungs-Sieger auf ganzer Linie!

Asus Fonepad 7 im Test

Tablet-PCs werden immer beliebter – und infolge dessen auch von immer mehr Technikkonzernen hergestellt. So tummeln sich neben den ganz großen Fischen à la Apple & Co. mittlerweile auch viele kleinere Computertüftler auf dem internationalen Markt der Scheibenwunder. Doch nur wenige Hersteller verpassen ihren Kleinstrechnern wirklich anspruchsvolle Techniken, weshalb es sich insbesondere vor dem Kauf eines Tablet-PCs lohnt, etwas umfangreichere Vergleichsstudien anzustellen. Asus beispielsweise konnte mit der cleveren und zugleich simplen Idee, Tablets mit Telefonfunktionen auszustatten, auf der ganzen Welt Anerkennung ernten – und mit mehreren Nexus-Modellen sowie dem Vorgänger, dem Fonepad, sogar einige Erfahrungen in Sachen Flunder-PCs sammeln. Was das neueste Modell aus dem Hause Asus auf dem Kasten beziehungsweise auf der Scheibe hat, wo dessen Vor- und Nachteile liegen, und ob sich der Kauf des zweiten Fonepads lohnt, verrät der Produktbericht.

Gelungenes Design mit Holpersteinen

Bei einem hochwertigen Tablet ist Aussehen nicht nur Nebensache. Das Wischen, Tupfen und Tippen auf einem edlen und ansehnlichen Tablet-PC macht eben schlichtweg mehr Spaß, als es bei einem minderwertigen oder gar unattraktiven Modell der Fall ist. Das Fonepad 7 lässt sich wohl als Kompromiss aus beiden Extremen bewerten: Im Gegensatz zum Vorgänger etwa fehlt nun die anmutige Aluminiumverkleidung, welche einem Hartplastikmantel weichen musste. Das Modell wirkt damit etwas unspektakulärer, hat jedoch keinerlei Qualitätseinbußen hinnehmen müssen. Sämtliche Außenelemente sitzen durchaus sehr fest, geben ein stimmiges Bild ab und machen selbst noch nach mehreren Monaten regelmäßiger Benutzung eine gute Figur. Denn gegenüber Gebrauchsspuren wie Kratzer, Abschürfungen und Farbausbleichungen sind die Karbonatteilchen sehr resistent. Einzig und allein Fingerabdrücke machen sich auf dem rund 20 x 11 x 1 Zentimeter großen Tablet-PC recht schnell bemerkbar. Das Gewicht des Fonepad 7 liegt bei exakten 332 Gramm (inklusive des Akkus). Mobilitätstechnisch erntet das Modell also solide Mittelwerte.

Schwerpunkt Displayqualität

Insgesamt lässt sich der Bildschirm des Asus Fonepad 7 als gut bewerten – so viel sei schon einmal verraten. Auf dem (je nach Geschmack eventuell etwas zu kleinen) 7-Zoll-Touchscreen werden schließlich „nur“ 1.280 x 800 Pixel angezeigt. Das macht 216 Bildpunkte pro Zoll und liegt demnach unter den Werten anderer Bildschirmtypen. So konnte selbst das Asus Nexus 7, ebenfalls ein Scheiben-PC samt 7-Zoll-Bildschirm, mit einer Full-HD-Auflösung aufwarten. Werte, die das „IPS-Panel“ des Fonepad 7 leider nicht erreichen kann: Vor allem beim Lesen von Textformaten – sei es nun die E-Mail oder aber die Tageszeitung – machen sich die einzelnen Pixel spürbar im Auge bemerkbar, der Nutzer ermüdet also recht schnell. Ebenfalls schade: Schwarz-, Weiß- und Helligkeitswerte fallen etwas schwach aus. Dies bedeutet für den Praxiseinsatz, dass sich das gute Stück nicht optimal an der frischen Natur nutzen lässt – ein im Grunde genommen jedoch vertragbarer Nebeneffekt.

Für das überwiegend positive Fazit in Sachen Bildschirmspaß sorgen wiederum gleich mehrere Eigenschaften. So liefert das Fonepad 7 sehr scharfe Kontrastverhältnisse (146 :1) und weist eine überraschend gute Verarbeitung verschiedener Blickwinkeleinfälle auf. Und: Asus bietet seinen Kunden an, das Modell einer Feinjustierung zu unterziehen. Auf Wunsch können somit etwa Kontrast- und/oder Berührungsempfindlichkeitswerte des IPS-Panels noch einmal in die Höhe geschraubt werden! Apropos Berührungsempfindlichkeit: Die Sensortechnik des Fonepad 7 fällt noch einen Tick sensibler als bei dessen Vorgänger aus – nicht zuletzt aufgrund der überarbeiten Impulstechnologie! Auch die CPU dürfte an der schnellen Bedienung ihren Teil beitragen.

Das technische Innenleben

Dreh- und Angelpunkt im Inneren eines Tablet-PCs stellt wohl der Prozessor in einem Tablet Testdar. Bei dem Asus Fonepad 7 handelt es sich um einen Atom Z2560 von Intel: Mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz kann die Zweikern-Plattform zwar nicht mit den Höchstleistungstaktraten aktueller Quad-Core-Versionen gleichziehen, wird mit einem 1 GB großen Arbeitsspeicher und einer zusätzlichen Verwaltungssoftware jedoch mehr als ausreichend unterstützt, um einen wirklich flüssigen und flotten PC-Gebrauch garantieren zu können. Selbst das Ausführen mehrerer aufwendigerer Apps (Multitasking) klappt wie am Schnürchen. Einzig und allein die brandneuesten 3D-Games lassen sich derweil noch nicht mit dem Fonepad 7 zocken. Zukünftige Updates könnten in dieser Beziehung jedoch für Abhilfe sorgen.

Neben dem Arbeitsspeicher lässt sich im Innenleben des Asus-Modells selbstverständlich auch ein Festplattenspeicher finden, welcher mit einem Volumen von 16 GB völlig ausreichend ausfällt: Selbst nach Abzug für Betriebssystem und den zusätzlichen Asus-Diensten (dazu später mehr) bietet das Asus genügend Speicherplatz. Und dank eines zusätzlichen Micro-SD-Kartenfachs lässt sich dieser problemlos um bis zu 64 GB erweitern – vorbildlich!

Abschließend sei noch ein Blick auf den Akku geworfen. Mit einer Leistung von exakt 3950 mAh haben die Kraftzellen im Vergleich zum Vorgänger nämlich einen Hauch an Leistung verloren, liefern dank einer neuen Stromspartechnik des überholten Prozessors im Endeffekt jedoch eine längere Betriebszeit! So hält das Fonepad 7 im Dauerbetrieb etwas länger als sechs Stunden durch. Bei einer täglichen Benutzung (und aktiviertem W-LAN) muss das gute Stück somit spätestens nach drei Tragen an die Steckdose. Ein durchaus gutes Ergebnis also.

Software-Umfang

Als Betriebssystem kommt auf dem Fonepad 7 – wie hätte es anders sein können – Android (in der 4.2.2-Version) zum Einsatz. Asus hat dem Jelly-Bean-Konzept allerdings noch eine zusätzliche Benutzeroberfläche, auch UI (User Interface) genannt, verpasst: Waveshare bietet dem Nutzer hier und da kleine Verbesserungen, bedarf jedoch auch ein bisschen Gewöhnungszeit. Wer sich mit den Feinheiten der Mini-Apps und der überarbeiteten Statusleiste jedoch erst einmal vertraut gemacht hat, wird einen spürbaren Vorteil gegenüber der Rohvariante eines Android-Systems feststellen. Apropos Apps: Mit einem breiten Zusatzinventar kleiner Miniprogramme, wie etwa einer Online-Bibliothek oder einem Notizverwalter, liefert Asus auch noch eine passende Grundausstattung an Zusatzsoftware. Der klassische Play Store steht selbstverständlich ebenfalls per Schnellzugriff zur Verfügung.

Sonderpunkt: Telefonoption

Ganz so wie beim Vorgänger lässt es sich auch mit dem zweiten Fonepad telefonieren, simsen und via 3G-Verbindung durchs Internet sausen – der klassische Sim-Karten-Steckplatz macht es möglich. So wird das Tablet im Handumdrehen zur vollwertigen Telefon-Touchscreen-Station beziehungsweise übergroßem Smartphone. Und: Der Klang der Hörmuschel sowie die Übertragungswerte des Mikrofons können durchaus mit dem eines „normalen“ Mobiltelefons Schritt halten – auf beiden Seiten der Gesprächspartner kommen klare und einigermaßen hintergrundfreie Geräusche an. Neben 3G unterstützt das Asus Fonepad 7 auch HSDPA+ Verbindungen sowie WLAN-Netzwerke!

Technische Daten (Auszug)

Prozessor Intel Atom, 1.6 GHz
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 16 GB intern, bis zu 64GB per microUSB
Display 7 Zoll Touchscreen – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 327 Gramm
Akkulaufzeit ca. 10 Stunden
Betriebssystem Android 4.2.2
Fazit

Einen preisleistungsstarken Tablet-PC, der etwas mehr als die klassische Mattscheibe zu bieten hat – wer dies sucht, ist mit der Neuauflage des Fonepads von Asus bestens beraten. Denn neben einem kleinen Abzug für den nicht 100 Prozent abgestimmten Bildschirm sowie der etwas unspektakulären Außenhülle kann das Fonepad 7 schlichtweg mit absoluten Topwerten dienen. Da ist es eigentlich schon schade, dass es den Telefonmeister mit Touchscreen „nur“ als 7-Zöller gibt. Vielleicht wird sich Asus jedoch noch für ein Fonepad 8 oder Fonepad 7 II begeistern lassen. Der Technikbranche würde es gut tun.

Intenso TAB814 im Test

Das Intenso TAB814 5510862 ist das neueste Modell der Intenso-Familie und wartet im Tablet Test mit allen Funktionen auf, die ein modernes Tablet zu bieten haben sollte – und das zu einem erstaunlich kleinen Preis.

Der Look des Intenso-Tablets

Das Tablet ist in schlichtem mattem schwarz gehalten. Die Rückseite ist gummiert, um auch schwitzigen oder feuchten Händen genügend Halt zu ermöglichen. Dadurch sollte das Tablet vor Stürzen geschützt werden, wozu auch die mitgelieferte Lederhülle beiträgt. Diese schützt das Tablet vor Kratzern und Stößen, um zu einer langen Lebensdauer des Tablets beizutragen. Eine Schutzfolie für das Display wird leider nicht mitgeliefert, sollte man darauf Wert legen, um das Display vor Kratzern zu schützen oder spiegeln des Displays zu verringern, kann man sich für wenig Geld eine passende Folie nachkaufen.

Technische Features

Im Innenleben des Intenso-Tablets befindet sich ein 1,5 GHz Dual-Core CPU: das Modell A9 von Cortex. Der Arbeitsspeicher des Gerätes umfasst 1 GB, der interne Speicherplatz beträgt ganze 8 GB und kann durch eine Micro SD-Karte problemlos um bis zu 32 GB erweitert werden. Weiterhin bietet dieses Tablet einen HDMI-Anschluss, mit dem nur wenige der modernen Tablet-PCs aufwarten können. Mit dem HDMI-Anschluss hat der Käufer die Möglichkeit, das Tablet an einen Fernseher anzuschließen, um beispielsweise Textdokumente, Präsentationen, Videos, Bilder oder Internetseiten auf einem größeren Bildschirm absolut verlustfrei abspielen zu können. Darüber hinaus besitzt der Intenso einen Micro-USB-Anschluss, mit dem man das Tablet an einen Windows XP/Vista/7- oder einen Linux 2.4- sowie an einen MAC OS 10.6.7 und höher anschließen kann. Das Kabel ist ebenso im Zubehör enthalten wie ein Paar Kopfhörer, passend zum Kopfhöreranschluss des Tablets.

Das Display des Intenso Tablets umfasst 8 Zoll und bietet damit sowohl eine angenehme Größe, mit der auch das Lesen von kleingeschriebenen Texten angenehm zu bewerkstelligen ist, als auch eine praktische Bedienung, da das Display nicht zu groß ist und man es auch problemlos mit nur einer Hand bedienen kann. Auch die Auflösung des Displays ist für ein Gerät seiner Preisklasse nicht zu verachten; das Tablet kann 1024×768 Pixel in hochauflösender Grafik darstellen. Die Bedienung des Gerätes gestaltet sich aufgrund des kapazitiven Displays mit Gravitationssensor als sehr angenehm (Kapazitiv bedeutet, dass das Touchdisplay auf Berührungen, nicht auf Druck reagiert. Deshalb kann man das Tablet zwar nicht mit einem Stift bedienen, dafür aber über Multitouch, das heißt mit mehreren Fingern gleichzeitig, was bei vielen modernen Apps unerlässlich ist.) Das kapazitive Touchdisplay trägt zu einer einfachen und reaktionsschnellen Bedienung bei, durch die das Surfen im Internet und das Ansehen von Fotos noch viel mehr Spaß macht. Der Gravitationssensor des Tablets sorgt dafür, dass sich der Bildschirm mitdreht, sobald man das Gerät in eine horizontale bzw. vertikale Position dreht.

Dank des neuesten Android 4.1-Betriebssystems erhält der Kunde ein stylisches, modernes Userinterface und kommt darüber hinaus noch in den Genuss der neuesten Verbesserungen, die Microsoft an seinen Geräten durchgeführt hat.

Das Intenso TAB814 5510862 ist 203x154x11 mm groß und wiegt knapp 500 g, ist dabei also ziemlich leicht und handlich, was durch die sehr schmale Bauweise noch verstärkt wird. Das Intenso-Tablet ist in der Lage, Bilder im JPEG-, BMP-, GIF- und PNG-Format darzustellen, Videos im MPEG- und FLV-Format und Musik in MP3-, WMA-, WAV-, OGG-, FLAC- und APE-Format darzustellen.

Internetzugang

Mit dem Intenso-Tablet ist der Internetzugang ausschließlich drahtlos möglich, das heißt, entweder über W-Lan oder mittels der HotSpot-Funktion eines Smartphones. Mobil ist es nicht möglich, mit diesem Tablet ins Internet zu gehen, da das Gerät nicht über einen Steckplatz für eine SIM-Karte verfügt. Die einzige Möglichkeit, unterwegs Mails zu checken oder den Facebook-Status zu aktualisieren ist also über die HotSpot-Funktion des Smartphones. Allerdings kann man dann auch gleich mit dem Smartphone ins Internet gehen und das Mitnehmen des Tablet erübrigt sich. Falls man sich doch entscheiden sollte, das Tablet über den Smartphone-HotSpot internetfähig zu machen, wird vermutlich der Akku des Smartphones durch die Belastung relativ schnell leer gehen, und dann ist auch der Internetspaß auf dem Tablet passé. Deshalb werden die Käufer dieses Tablets es eher Zuhause auf dem Sofa oder am Schreibtisch benutzen, als unterwegs in der Bar oder beim Shopping.

Funktionen

Das Tablet bietet dem Nutzer einen Internet Browser, eine E-Mail-Funktion, einen Explorer, die Wiedergabe von Videos und Bildern in Full-HD sowie die Wiedergabe von Musik über einen praktischen MP3-Player. Um Bilder aufzunehmen, verfügt das Tablet über eine Frontkamera mit 0,3 Megapixeln. Diese Kamera ist allerdings nicht besonders brauchbar, da der Wert unter dem Durchschnitt liegt und man damit keine qualitativ hochwertigen Fotos machen kann. Das Schießen von Fotos gestaltet sich mit der Frontkamera generell sehr schwierig, die ist vermutlich eher zum Videochat über Skype, etc. sinnvoll. Dafür verfügt das Tablet auch über ein eingebautes Mikrofon und integrierte Lautsprecher. Diese Lautsprecher sind allerdings auch nicht qualitativ hochwertig, der Sound wird zwar ohne Rauschen oder ähnliche störende Geräusche wiedergegeben, allerdings nur sehr leise, weshalb wahre Musikliebhaber das Tablet vermutlich an externe Lautsprecher anschließen oder ihre Musik auf dem PC oder Laptop hören werden.

Was den Fans von Büchern und Zeitschriften an diesem Tablet wahrscheinlich besonders gut gefallen wird, ist der vorinstallierte Ebook-Reader. Damit lädt man sich einfach seine Lieblingsbücher aus dem Internet herunter und kann sie sowohl Zuhause auf dem Sofa als auch unterwegs in Bus und Bahn genießen. Das Tablet sollte mit seiner Laufzeit von etwa 6 Stunden diesem Lesevergnügen keinen Abbruch tun. Auch das Arbeiten mit dem Intenso TAB814 5510862 fällt erstaunlich leicht, dank der OfficeSuite, mit der man Microsoft Word-, Excel und PowerPoint-Dokumente schnell einfach öffnen kann. Zum Herunterladen von weiteren Apps ist im Tablet das AndroitPIT App Center installiert – allerdings werden sich viele Nutzer damit schwer tun, die das Stöbern im Play Store gewöhnt sind. Mit einigen Tricks kann man sich allerdings auch den App Store manuell herunterladen, womit auch dieses Problem aus der Welt geschafft werden kann.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,5 GHz Dual Core (Cortex A9)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher 8 GB intern, bis zu 32GB per microUSB
Display 20,3 cm (8 Zoll) kapazitives Display mit Gravitationssensor, Auflösung: 1024 x 768 Pixel (HD)
Digitalkamera Front: 1,2 Megapixel; Rück: 5 Megapixel
Datenübertragung WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, 3G, GPRS, EDGE, HSPA+, UMTS
Gewicht 500 Gramm
Akkulaufzeit ca. 7 Stunden
Betriebssystem Android 4.1 (Jelly Bean)
Fazit

Für einen Preis von rund 100 € erhält man hier ein Top-Gerät. Der HDMI-Anschluss, das Android 4.1-Betriebssystem sowie das mitgelieferte Zubehör sind für ein Gerät dieser Preisklasse unschlagbar und bieten dem Käufer einen Luxus, den er selbst bei manchen teureren Geräten nicht bekommen wird. Selbstverständlich hat ein Tablet dieser Preisklasse auch einige Nachteile, dazu gehört zunächst die 0,3 MP-Frontkamera, mit der man gerade so passable Videochats führen kann. Ob man die fehlende 3G-Funktion als Nachteil werten kann, ist fragwürdig, da man für ein 3G-Gerät durchaus mehr Geld ausgeben kann und man das Intenso TAB814 nicht mit einem Gerät mit mobilem Internetzugang vergleichen kann. Man bekommt hier die Möglichkeit, das Tablet entweder ausschließlich Zuhause zu verwenden, oder man nutzt den HotSpot eines Smartphones. Möchte man ein Tablet, in das man eine SIM-Karte einlegen kann, muss man weitaus tiefer in die Tasche greifen.