Sony Tablet S Test

Sony ist auf dem Elektronikmarkt ein großer Name. Spielern ist er vor allem von der PlayStation bekannt, die seit mehreren Generationen zu den Bewohnern des Konsolenolymps zählt. Doch der japanische Konzern bedient den Markt auch mit vielen anderen Geräten, wie Fernsehern, DVD- und BlueRay-Spielern. Doch auf den Tablet-Markt setzte der Hersteller erst mit dem Tablet S einen Fuß und mit individuellen Merkmalen konnte er durchaus beeindrucken.

Gestaltung und Ausstattung

Egal welchen Bereich man von Sonys Produktspektrum betrachtet, fällt immer die elegante Optik ins Auge. Ob PlayStation oder Fernseher in jedem Fall beeindruckt das edle Design. Dabei zögert der Konzern auch nicht besondere Akzente zu setzen. Auch beim Sony Tablet S treffen innovative Design-Ideen und ansprechendes Äußeres aufeinander. Das Gerät bietet eine Art Zeitschriften-Optik. Von vorne nach hinten wird es dicker und oben ist eine entsprechende Rundung eingebaut, die wie eine umgeschlagene Zeitung wirkt. Wenig ansprechend fiel uns lediglich die Kunststoffummantelung auf, doch ansonsten überzeugte uns die Gestaltung vollends.

Das ungewöhnliche Design sorgt außerdem für eine gute Haptik im Tablet Test. Natürlich könnte man annehmen, dass das dickzulaufende Gerät ein unangenehmes Gewicht mit sich bringt. Doch dem ist nicht so. Mit 590 Gramm liegt es im üblichen Rahmen. Weniger gewöhnlich ist die Bildschirmdiagonale von 9,4 Zoll. Das Display bringt eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten mit, die zusammen mit kräftigen, hellen Farben ein sehr gutes Bild erzeugen. Doch wie bei den meisten Tablet-PCs spiegelt auch bei Sonys Gerät die Oberfläche stark, wenn Licht einfällt. Hier gilt es also ebenfalls den Einfallswinkel so zu ändern, dass die Spiegelungen nur minimal auftreten. Ebenfalls wenig ungewöhnlich ist Ausstattung mit zwei Kameras. Zum einen das Frontgerät mit 0,3 Megapixeln, welches für die Videotelefonie geeignet und gedacht ist. Desweiteren natürlich eine höher auflösende Kamera auf der Rückseite. Bilder werden mit einer überzeugenden Auflösung von 5 Megapixel geschossen, deren Qualität überzeugt.

Interieur und Anwendungen

Im Innern schlummert eine ungewöhnlich gewöhnliche Ausstattung. Sony stattete das Tablet S mit einem Nvida-Tegra-2-Prozessor, mit einem Gigahertz aus, der im Bereich der Android-Tablets oft anzutreffen ist. Ebenso Standard ist das Verbauen von einem Gigabyte RAM. Etwas mehr Auswahl bietet der Hersteller beim Speicherplatz. Interessenten können sich zwischen einer 16 und einer 32 Gigabyte Variante entscheiden. Mit dem Einbau einer SD-Karte kann der Speicher außerdem noch erweitert werden. Die Hardware wird auch vom installierten Android 3.1 gut unterstützt und sorgt für schnelle Reaktionszeiten, gute Navigation und hervorragender Performance. Wer sich trotzdem an den Kinderkrankheiten des Systems stört, kann dieses auch auf Android 3.2 updaten, wodurch die meisten Macken beseitigt werden.

Richtig interessant wird das Gerät jedoch, wenn man sich die Software-Integration ansieht. So findet sich der Sony-Media-Player, der mit einer sehr hohen Dateikompatibilität aufwartet. Weiterhin findet sich eine Infrarotschnittstelle die mit der richtigen Software genutzt werden kann, um das Tablet in eine gute, funktionsfähige Fernbedienung für den Fernseher zu verwandeln. Doch das Highlight für unsere Tester war der Sony App-Store. Denn natürlich muss der Entwickler der PlayStation mit entsprechender Software aufwarten. Daher können Besitzer über den genannten Store alte PlayStation-Spiele herunterladen, die sich auf dem Tablet erstaunlich gut spielen lassen.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor NVIDIA Tegra 2 (1 GHz)
Arbeitsspeicher 1 GB RAM
Speicher wahlweise 16 GB oder 32 GB (intern), SD-Karte
Display 9,4 Zoll Touchscreen – Auflösung 1280 x 800 Pixel
Digitalkamera 5 Megapixel Digitalkamera/ 0,3 Megapixel Frontkamera
Datenübertragung WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1
Gewicht 590 Gramm
Akkulaufzeit ca. 5 Stunden
Betriebssystem Android 3.1 / Update auf Android 3.2
Fazit

Das Sony Tablet S reiht sich mit der Hardware in die Riege der zahlreichen Android-Tablets ein. Doch sticht es mit einem außergewöhnlichen Design und einer ungewöhnlichen Software-Integration aus dieser hervor. Die Nutzungsmöglichkeiten sind zahlreich und der Spaßfaktor enorm. Lediglich die Akkulaufzeit von 5 Stunden im Internetbetrieb ist etwas ernüchternd, schwächt den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig.

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