Toshiba AT-300SE Test

Das Toshiba AT300SE überzeugt im Tablet Test auf den ersten Blick. Optisch ansprechend gestaltet, kann das Gerät mit der aktuellen Android 4-Version aufwarten und damit einhergehend mit hoher Geschwindigkeit und sehr guter Leistung. Das 10,1-Zoll-Tablet sticht im Vergleich viele Konkurrenzprodukte aus und kann sich aufrecht schreitend mit dem aktuellen iPad messen.

Gestaltung und Ausstattung

Toshiba gestaltete sein Produkt sehr platzsparend. Lediglich 9 Millimeter Dicke misst das Modell, womit es deutlich dünner ist, als das iPad 4. Auch auf das Gewicht wirkt sich der Aufbau aus. 625 Gramm bringt das Gerät auf die Waage, wodurch es angenehm zu halten und handzuhaben ist. Dank modernster Technik, bleibt trotz schlankem Bau genug Platz für die wichtigsten Anschlüsse. Darunter natürlich ein Micro-USB-Port für die Datenübertragung mit dem Computer sowie ein Micro-HDMI-Ausgang für die Verbindung zum Fernseher oder Beamer. Außerdem gibt es einen Steckplatz für micro-SD-Karten.

Das neue IPS Display des Tablets bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Insgesamt können sich Käufer über eine hochwertige Verarbeitung freuen. Zwar handelt es sich bei dem Gehäuse gänzlich um Kunststoff, doch dieses ist ordentlich verklebt und bietet nur minimale Spaltmaße. Für die praktische Anwendung besitzt das Modell die gängigen Übertragungsstandards, darunter Bluetooth, GPS und WLAN des n-Typs. Weiterhin finden sich zwei verbaute Digitalkameras, in der Front eine mit 1,2 Megapixeln, die vorrangig für den Videochat gedacht ist, aber auch recht ansehnliche Selbstportraits produziert. Die eigentliche Kamera befindet sich auf der Rückseite und scheint für ein Android-Tablet unterklassifiziert. Während die meisten Apple-Konkurrenzprodukte mit sehr hochauflösenden Kameras ausgestattet sind, hat sich Toshiba auf 3 Megapixel beschränkt, wie es auch bei den früheren iPads der Fall war. Immerhin besitzt die Kamera einen LED-Blitz und die geringere Auflösung sorgt natürlich dafür, dass die Bilder den Speicher nicht zu schnell füllen.

Interieur und Betrieb

Im Inneren des schlanken portablen Datenverarbeitungsgeräts findet sich ein 1,3-Gigahert-Quad-Core-Prozessor, basierend auf der Tegra-3-Plattform von Nvidia. In Kombination mit dem Gigabyte RAM handelt es sich um eine technisch-ausgeglichene und zeitgemäße Ausrüstung. Die 16 Gigabyte Speicherplatz bieten einigen Platz für allerlei Multimedia-Dateien und natürlich zahlreiche Apps. Ist dieser Speicher voll, kann er dank dem bereits erwähnten microSD-Slot einfach erweitert werden.

Schneller Prozessor und großzügiger Arbeitsspeicher harmonieren hervorragend mit dem aktuellen Betriebssystem von Google und sorgen für einen geschmeidigen Programmablauf. Während des Betriebs können nahezu keine Laderuckler vernommen werden. Lediglich wenn der Tablet dazu aufgefordert wird große Datenmengen gleichzeitig zu präsentieren, wie beispielsweise der Vorschau zahlreicher aufgenommener Fotos, muss der Nutzer einige Augenblicke länger warten.

Obwohl das geringe Gewicht einen praktischen Nutzen hat, scheint diesem etwas anderes, wichtiges zum Opfer gefallen zu sein. Wird das AT300SE ausgiebig genutzt, muss man nach einigen Stunden bereits eine Steckdose aufsuchen. Beim dauerhaften Surfen, macht das Gerät erst nach ca. 6 Stunden schlapp. Schaut man sich ohne Internetnutzung lediglich Filme an, dann hält er eine Stunde länger. Dennoch handelt es sich damit um Nutzungszeiten der Mittelklasse.

Technische Daten (Auszug)

Prozessor 1,3 GHz Quad Core
Arbeitsspeicher 1GB RAM
Speicher 16 GB interner Speicher
Display 10,1 Zoll IPS-Display
Design / Farbe Silber Aluminium Finish mit Strukturmuster
Datenübertragung SDPA (14 Mbit/s), 11n-W-LAN
Gewicht 625 Gramm
Kamera 3 MP front / 1,2 MP back
Betriebssystem Android 4.1
Fazit

Wie bei allen Geräten, gibt es auch beim Toshiba AT300SE einige Kleinigkeiten die es von der Perfektion fernhalten. Dennoch handelt es sich um eine sehr gelungene Gesamtkomposition, die sich gut in den Tablet-Markt integriert. Sicherlich gehört es in seiner Preisklasse zu den besten Geräten und daher ist der Kauf sicherlich keine Fehlentscheidung.

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